Der Regenschirm

Giambattista Pechstein vergisst eines Tages seinen Regenschirm im Büro. Das will seine Frau nicht hinnehmen. Sie sorgt sich um die Gesundheit ihres Mannes und die damit verbundene materielle Sicherheit. Als Giambattista versucht, sich in der Nachbarschaft einen Regenschirm zu leihen, beginnt ein aberwitziges Spektakel, das ihn die Arbeit, das Dach über den Kopf, und seine Ehe kosten wird.

In dieser “Groteske” brennt Perkampus ein furioses Feuerwerk ab, und zeigt, dass auch der gnadenlose Witz zu seinem Repertoire gehört.

Text und Regie: Michael Perkampus
Co-Regie u. Casting: Stephanie Petrussek
Aufnahmeleitung/Mastering: Fafnir Fiedler
Umschlaggestaltung: Euphro: “Ich gehe auf Glas” (Detail)
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Juli 2011

Spielzeit: 48 Minuten

Sprecher: Michael Perkampus, Fafnir Fiedler, Stephanie Petrussek, Welf Miller, Klara Petrussek, Hans Mehl, Simone Tronsberg, Sven Gotthardt, Ines Bock, Pascal Höfert

Der Regenschirm, Avenida Perdida

[...] Es gibt noch Vieles, was über den “Regenschirm” gesagt werden könnte. Beinahe in jedem Dialog steckt mehr als das – oft verschroben – Gesagte. Perkampus legt zudem Spuren, die sich durch das ganze Stück ziehen und die zu verfolgen die Mühe lohnt. “Der Regenschirm” muss mehrmals gehört werden. Das erste Mal geniesse oder überkomme man (je nach persönlichen Dispositionen) den Ekel der grotesken Oberfläche. Vom zweiten Mal an aber konzentriere man sich auf die Vielschichtigkeit, auf die vielschichtigen inhaltlichen und sprachlichen Verquickungen, denen es, will man die wirkliche Tiefe dieser Groteske erkunden, zu folgen gilt. [...]

Ein grandioses Stück

“Ein grandioses Stück, wieder einmal, lauter als der Guckkasten, sehr viel lauter, aber umso unheimlicher in den leisen Zwischentönen, eine vielschichtige Groteske, die, beginnt man zu hinterfragen, in komplexe Strukturen hineinführt, in denen man sich leicht verstrickt. Ich werde dazu im Lauf der nächsten Tage eine Rezension schreiben, kann aber jetzt schon empfehlen: kaufen!”

Markus Hediger, Avenida Perdida