Monats-Archive: August 2006

Apfeladliger

Wurm-Erde, gut gelockert, draufgebaumtHalbists Nachtnoch dämmerts erstLichtgehtnun hinab, nursiehtman Schatten Ich bin vom Äpfelkorb getrenntWer findet ihn für mich?Derweil die Regenschwämme pumpenWasserperlen inner-ErdsMein Hab vermostet unter HandWenn Zuckersüße aufgährtEin Leben gäb ich, auszuspähnAus diesem Hain den Lauf der Welt Ein … Weiterlesen

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Heraufbruch der Wunderbarren

Wir senden Depeschen, niemand weiß, wohinAuf die Grinden der Rinde gezauntWie ein Potzblitz formahlen wir LichtWilder Leuchten und zucken in unser Geschiff Trolle nachten hinüber in unser GestirnFeuerkugeln sich schlurfend davonWilde Berge umfleddern ein LiebesgespielKonkurrieren dem honigen Mond Aber da! … Weiterlesen

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Der Einsiedler von L’abyr

Beobachter: Ich beobachte stumm WeltenAus Seelenfenstern herausUnd schreibe ChronicenMit dem Finger ins Wasser Ich sah wie VulkaneDen Phallus ersetztenSie spuckten das Soma Des Lebens hinaus Doch sah auch GedankenKleider anziehenDoch sah auch GeträumtesFür wahr! Wenn dann wir endlich angekommen sindDas … Weiterlesen

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Mondbaum

Im Vollkornlicht reißt unter der DeckeDer Nacht ein blankes Licht hervorDen Hain bewirft ein helles RinnsalTeilt sich nun von Baum zu Baum Die Höhle sah ausAls wäre sie von tausend Lampions erleuchtetDer Garten quakteNeue Sprösslinge in die Atmosphäre hinausTrennte sich … Weiterlesen

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Der verkommene Palast

Wenn man fortzweigt ab vom WegeDräut ein Vielgemäuer auf dem BergSieht man nicht von dort man gehtAber spürt ein unheilmassiv kühlen Früher waren dort die lieben LeuteEingebettet in den Pferch Des Hofes Menschenstallgemäuer Aber hatten eine SchriftUnd glyphten sie auf … Weiterlesen

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