Archiv für Oktober 2009
>Oktober, Neunundzwanzig, Neun
>seit nicht ganz zwei wochen in der BRD. das ist nicht mehr mein zuhause. ich wüsste nicht, wo ich mich unwohler fühlen könnte als hier. zombies wanken durch die strassen, ernähren sich von abfällen, das ganze land strömt ein fluid der zerstörung aus, des niedergangs. verlogenheit, heuchelei, armut, sklaverei und zwangsarbeit. hier kann sich eine paranoia hervorragend entwickeln.
aber es gibt auch etwas positives: die mystische liebe wächst, dieses allheil. die göttin waltet in mir.
>Oktober, Vierzehn, Neun
>”er lebe hoch… wo ist der könig…”
um 20.05 ortszeit werde ich nach drei jahren wieder deutschen boden betreten stop die delegation erwartet mich dringendst stop der meister wird berichten stop
>Oktober, Dreizehn, Neun
>packen. verlasse ich morgen die schweiz? es sieht so aus, einige mails sind noch unterwegs, die lesung in basel habe ich absagen müssen. da geht mir eine (für meine verhältnisse) menge geld durch die lappen. gestern konnte ich zumindest die ersten 62 seiten zum flamboyant niederschreiben, mehr habe ich nicht geschafft, und wer weiß, wann ich wieder drüber gehen kann.
auf antworten warten, die sachen verteilen, das ein oder andere waschen. es geht jetzt doch recht schnell.





