Auch wenn ich in dem ganzen Trubel eine gehörige Lust hätte, am Prunus weiterzufabulieren, muss mein närrischer Alchymist sich gedulden, bis ich seinen Spuren weiter folgen kann. Ich werde das nicht vor Abschluss des Symballousa zuwerke bringen. Meine katastrophale Situation hindert mich aber auch daran weit genug, so dass ich nicht konstant alle Stunden des Tages überarbeiten kann. Knapp tausend Seiten sind ins Reine zu bringen, ein wahrliches Manöver, das mich nicht erschröcken könnte, ginge es nicht um das Elixier meines ganzen Schaffens überhaupt. Was es mit dem Symballousa genau auf sich hat, will ich dann auch kurz klären, bevor ich darüber nachdenke, jeden Tag eine Tafel in die Veranda zu stellen. Sicher bin ich mir dessen jedoch noch nicht, und muss vorher Sinn und Unsinn des Vorhabens durchdenken.
Rückspiegel
- Abschätzig äußerte sie sich (14. 09. 2009)
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du mußt prioritäten setzen. wenn der symballousa dein gesamtes schaffen ausdrückt, so verschwende keine zeit darauf, dich nach dem sinn oder unsinn zu fragen. in dieser zeit hättest du schon das erläuternde vorwort geschrieben.
ich bin gerne dabei, tafel für tafel mitzugehen. bitte zögere nicht und stelle es ein.
meine prioritäten sind nicht das netz. und tatsächlich sehe ich “denken” nicht als zeitverschwendung an. worum es bei dieser aussage aber geht, ist, dass ich grundsätzlich gar keine ambitionen mehr hege, alles kostenlos ins netz zu werfen. es gibt darüber hinaus noch andere vorgänge – wenn wir beim symballousa bleiben wollen – das ist die darstellbarkeit. würde ich also tag für tag eine tafel anbieten, wäre das ein jahrelanges unterfangen, zweitens stünde die reihenfolge auf dem kopf. man würde also zufällig auf die ein oder andere tafel stoßen, und sie naturgemäß nicht begreifen.
der nächste punkt ist die frage nach dem warum. das ist ein sehr interessanter punkt, der mich immer wieder einholt. das betraf in der vergangenheit oft die veranda. sie wurde eingestampft, wieder geöffnet, eingestampft, wieder geöffnet. das liegt vornehmlich daran, dass ich neben meiner arbeit kaum zeit finde, unabhängige artikel zu schreiben.
mit gedichten ist es etwas anderes, die kann ich verschleudern, wie ich möchte.
und: ich zögere auch nicht, ich werde es vermutlich unterlassen, weil es mir nur probleme macht.