Friederike Mayröcker

Die vielschichtigen Textkonstruktionen der Mayröcker sind stark mit dem Surrealismus verknüpft – Verbalträume – Montage und Zitat gehören zu ihren favorisierten Kompositionstechniken -, doch auch der Einfluss von Beckett, Hölderlin oder Barthes lässt sich in ihrem Werk finden. Besonders deutlich tritt das Sammeln von sprachlichen Versatzstücken hervor, die in einem Prozess synthetisierter Überarbeitung zu neuartigen, dichten und “magisch” genannten Textgebilden verknüpft werden. Sie ist eine der letzten “Poeten” deutscher Sprache.

Dieser Beitrag wurde unter poeta laureatus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>