Nachdem auf der Veranda in der Kolumne Bildersturm u.a. kürzlich über die Themen Liebe/ Liebeszauber, Tod, Sprung, Mythologie, Religion und Ewigkeit in den verschiedensten Werkbesprechungen philosophiert wurde, knüpft dieser Beitrag (momentan eher ein Abriss von Gedanken) aus einem anderen Blickwinkel nahtlos an letztgenanntes Thema an: das Verhältnis von Kunst und Ewigkeit (Zeit).
I. Die Ewigkeit für die Kunst beginnt jetzt später
“Die Ewigkeit beginnt jetzt später” betitelte Uta Baier in der Welt online vom 04.02.08 einen Artikel. Darin erläutert sie, wie sich das Verhältnis zwischen Kunst- Museum- Sammler- und Künstlern verändert. Museen blieben zwar Orte für die Ewigkeit,
“[...] doch bis die Ewigkeit beginnt, dauert es eben etwas länger. Die Verbissenheit, mit der man in deutschen Museen immer noch glaubt, sie allein wären der Hort der Ewigkeit und sie allein würden die Kunst zu guter und teurer Kunst machen, ist außerdem geradezu lächerlich. Die Preise, die auf dem Markt für Werke, die niemals an einer Museumswand hingen, gezahlt werden, zeigen es nur zu deutlich.”
Längst hätten die Künstler erkannt, dass Museen für sie momentan kein Ort für Ewigkeit mehr sind. Neue (oder vielmehr alte) Auftraggeber bzw. Aussteller sind nicht die staatlichen Institutionen, sondern die Kirche (wie bei Neo Rauch, Markus Lüpertz, Gerhard Richter) und private Sammler. Sie verkaufen ihre Werke vor dem Hintergrund, dass sie jederzeit wiederverkauft werden können. Museen können sich Kunstankäufe immer seltener leisten, so findet kontinuierliches Sammeln in öffentlichen Häusern überhaupt nicht mehr statt. Die Veränderungen für und in der Kunst sind gravierend.
Mit der Erweiterung des Kunstbegriffs entsprechen, z.B. auch die nachfolgenden, Werke tradierten Vorstellungen nicht mehr, sie sprengen konservatives Vorstellungsvermögen komplett.
Zum Beispiel gewisse Tonwerke von John Cage, dessen Kompositionen, häufig als Schlüsselwerke der Neuen Musik angesehen werden. Bei ihm bekommt z.B. der Interpret die Möglichkeit, das Klangereignis während eines definierten Zeitraums einzuführen und während eines Zeitraumes wieder herauszunehmen. Oder die Realisation seines Orgelwerkes »ORGAN²/ASLSP« (As Slow(ly) and Soft(ly) as Possible), welches selbst der Komponist, der bereits 1992 starb, nicht mehr erleben wird, weil es, wie geplant, erst seit 2001 in Halberstadt in der St.-Burchadi-Kirche aufgeführt und erst am 4. September 2640 beendet sein wird . Zwischen den einzelnen Aufführungsteilen klaffen Ewigkeiten, es wird keinen einzigen Menschen geben, der das gesamte Stück jemals in seinem eigenen Leben hören/erfassen kann. Ist das nicht ungeheuerlich? Ein Musikstück, das auf das kollektive Gedächtnis von Generationen, auf mehrere Organismen angewiesen sein wird. Unvorstellbare Dimensionen! Kosmisch? Auch gegenläufige Tendenzen sind bekannt, das Verhältnis zur Zeit in der Kunst existiert und in der Kunst überhaupt rezipiert werden kann, ändert sich in Richtung Kurzzeitigkeit (und beinahe hätte ich Kurzsichtigkeit geschrieben, was im Grunde auch nicht falsch wäre):
II. Das Kunstwerk für ein paar Monate
Ein goldenes Wandbild auf Zeit, Richard Wright, Turner-Preisträger 2009,
(* 1960 in London, britischer Künstler und Musiker)
“Gestalten, um zu vernichten“, schrieb Ralf Borchard vom BR-Hörfunkstudio London folgerichtig, denn das ausgezeichnete Werk wurde nicht für die Ewigkeit geschaffen. Bereits am 3. Januar 2010 hatte der Spaß daran ein Ende, direkt nach der Ausstellung wurde es zerstört, d.h. übermalt. Der bedeutendste Kunstpreis Großbritanniens ging voriges Jahr an Richard Wright, den bis dahin ältesten Turner-Preisträger, der dafür 25.000 Pfund (knapp 28.000 Euro) Preisgeld absahnte.
Einige werden sich nebenbei fragen, warum erst so viel Geld für das Werk ausgegeben wird, wenn es dann doch auf immer und ewig verschwindet und für keinerlei Blick mehr zugänglich ist… und das vor dem Hintergrund sinkender Etats öffentlicher Institutionen für Ankäufe (s.o). Oder ist das in UK etwa anders? Verdient der Künstler etwa im Gegenspiel mit der Ewigkeit (besser)? Oder wird sein Werk einmaliger, unvergesslicher, aufmerksamer betrachtet, bekommt es mehr Rampenlicht/emotionale sowie finanzielle Zuwendung, wenn er den Prozess der Verfalls beschleunigt, wenn er berechnete Endlichkeit produziert? Oder sieht man das als Untergrabung des o.g. Prozesses, als eine Möglichkeit gegen die Spekulation mit Kunstwerken; unterwandert der Künstler diesen Handels- und damit Machtkreislauf, dem sein Kunstwerk unterliegt, kickt er mit dieser Verweigerungshaltung nicht automatisch auch sich und die Kunst weg – aus der unbeherrschbaren Kunst-/Vermarktungs-/ Maschinerie und wird er damit nicht autonomer? Genügt ihm die Ewigkeit des Momentes oder nihiliert er einen Anspruch auf Ewigkeit? Worin bestehen seine Werte, worin besteht sein Weltbild heute? Generalisieren lässt sich die Antwort keinenfalls- schon gar nicht, nachdem sich der Mensch von heute derart individualisiert hat und nachdem heute jeder Mensch ein Künstler sein kann/darf.
Wright wird als der leiseste, zurückhaltendste der vier in diesem Jahr nominierten Künstler bezeichnet. Sein Hauptwerk in der Turner-Preis-Ausstellung war das oben abgebildete, großformatige, abstrakte Wandgemälde in einer mittelalterlichen Technik, aus Blattgold hergestellt. In vierwöchiger Arbeit hätte er es direkt auf die Wand gezeichnet, und anschließend das Blattgold aufgetragen, so Wright.
Rachel Campbell-Johnston, die für das Feuilleton der “Times”, über das Werk. :
“Es ist lange her, dass wir etwas ‘schön’ nennen durften.”
Grayson Perry, der 2003 selbst den Turner-Preis gewann, hingegen:
“Es scheint heute fast ein Trend in der Kunstwelt zu sein: das Zaghafte. Dass die Leute fast Angst zu haben scheinen, aufzufallen. Vielleicht ist es die Reaktion auf eine Zeit der von Show, Glanz und Sex geprägten Werke, etwa eines Damien Hirst. Bei den diesjährigen Turner-Preis-Kandidaten war es fast so, dass man durch die Galerieräume gehen und die Kunst verpassen konnte.”
Doch der Künstler weint seinem Werk garantiert keine Träne nach. Wie das?
Dazu muss man wissen, dass Wright nach seinem Kunststudium in Glasgow zunächst zwölf Jahre auf Leinwand gemalt, aber dann die Arbeit abgebrochen und 1990 ganz von vorn begonnen hat und zwar mit Wandzeichnungen, die er als raumbezogene Installationen sieht, die stets übermalt, also vernichtet werden.
Für Wright gilt das ein wichtiger Aspekt seines Schaffens. Neuere Arbeiten hatte er in der Londoner Gagosian Galerie ausgestellt und in einer leerstehenden Wohnung in Berlin – inspiriert durch Mosaike im Pergamon Museum.
“Ich glaube, der diesjährige Turner-Preis steht für den Beginn einer ernsthafteren Phase, in der es in der Kunst nicht mehr um Geld, Glitzer, Schock und Hype geht. Es geht wieder um Interessanteres. Die Kunst der diesjährigen Kandidaten ist sehr ruhig, die Arbeiten sind eher in sich gekehrt. Und das ist sehr, sehr, sehr erfrischend: Kunst zu sehen, die nicht ‘laut’ ist im Sinne der Massenmedien.”
So die Londoner Autorin Sarah Kent, die den Turner-Preis 2009 als ein Symbol, als eine Art Zeitenwende in der Kunst ansieht.
Ein goldenes Wandbild nicht als Huldigungsgeschenk für die Ewigkeit (*1), sondern für den Moment des Betrachtens im begrenzten Zeitraum von ein paar Monaten…
Für etwas weniger Zeit, vielleicht nur für ein paar Minuten, tanzen Performer in den Hüllen für die Ewigkeit, vor Werken, die zur Weltkunst gehören- z.B. Rock’n Roll vor der Mona Lisa (Performancegruppe Robin Orlins), ein in 12 Sequenzen eingeteiltes Tanzrepertoir der Truppe von Carolyn Carlson vor einem Picasso, Andy Warhol, Egon Schiele, van Gogh oder Magritte. “Zwei Tage lang lassen Carolyn Carlson und sechs Tänzer die Räume und Werke auf sich wirken.” Dort finden sie Ruhe und Harmonie, , Energien fließen, die Atmosphäre der Gebäude und der Kunstwerke werden aufgenommen und “installiert die Tänzer wie Instrumente eines Orchesters“, “Farben, Stil, Kostüme, alles antwortet auf die Umgebung.”, “Die Tänzer machen spürbar, wie viel Bewegung im gemeißelten Stein steckt.”
“Heute sucht sie den Weg in die Museen, nicht etwa um selbst zu versteinern, sondern um den dort präsentierten Ausstellungen neues Leben einzuhauchen.”
Sasha Walz lässt sich von der Aura ungewöhnlicher Räume (Museen, Industrieanlagen) zum Tanz inspirieren. Damit “Tanz auch heute noch zeigen kann, dass er Teil der ausgestellten Ewigkeit ist, wie die Devadasis in den indischen Tempeln”, sollte man die Tänzer viel öfter einladen. (Thomas Hahn in: tanz, 7/2010)
… doch die Ewigkeit kann man noch weiter reduzieren…
II. Das Kunstwerk für den Bruchteil eines Momentes
© Julius von Bismarck mit seinem Image Fulgurator
Julius von Bismarck erhielt für seine Erfindungon die Goldene Nica in der Kategorie Interactive Art (Preisgeld von 10.000 Euro). Sieht aus wie eine Kamera, ist aber eigentlich das Gegenteil, nimmt nichts auf, sondern schmuggelt Bildinformationen in Motive von anderen Fotografen. Wenn Touristen oder Fotoreporter später ihre Aufnahmen betrachten, finden sie ihre Motive verändert vor, vorausgesetzt sie hatten zuvor mit Blitzlicht gearbeitet…
Zauberei?
Nein. Der Künstler, der seinen Fulgurator (Blitzschleuderer) ebenfalls auf das von einem Fotografen anvisierte Objekt richtet, löst so zeitgleich und für die Fotografierenden unmerklich, einen eigenen Blitz aus. Damit “überschreibt” er das Motiv mit seiner privaten Botschaft. Für den Bruchteil einer Sekunde, wie von Geisterhand, zeichnet er sich in ein Motiv hinein. Dafür baute er einen Sensor in eine analoge Spiegelreflex-Kamera, der in der Umgebung ein anderes Blitzlicht erkennt. “Durch den inneren Blitz wird das Schablonenbild durch ein Objektiv hinausgeworfen in die Welt, wo es für ein paar, mit dem Auge nicht wahrnehmbarer Millisekunden aufleuchtet. [...]” (Barbara Hein in art, 12/2009)
Damit wurde Bismarck, der Nachfahre des Eisernen Kanzlers, zum Bilder-Hacker:
Da habe ich einen Vogel vor das Gesicht von Mao gemacht. Wenn ich da hingeschrieben hätte: “Free Tibet”, dann hätte sich die Nachricht als politische Botschaft von irgendeinem Wessi entlarvt. Die Tatsache, dass irgendein Besserwisser da irgendwas reingeschmuggelt hat, macht einen aber nur sauer, und man blockt sofort ab. Man denkt nicht mehr darüber nach. Wenn ich aber einen Vogel nehme, dann fragt man sich: Ist der Vogel gerade, während ich das Foto gemacht habe, zufällig vorbei geflogen? Oder ist es ein Wunder? Das Motiv habe ich zudem gewählt, weil es so viele Bedeutungsebenen hat: Ein Vogel ist auch in China ein Friedenssymbol. Natürlich ist es aber ein Schlag ins Gesicht der Chinesen, Mao etwas vors Gesicht zu machen – weil dieses Porträt dort auch als heilig angesehen wird. Es gibt aber keine eindeutige Interpretation, was passiert, wenn ein heiliges Friedenssymbol vor einem heiligen Porträt steht. Das heißt, die Leute machen sich jetzt viel mehr Gedanken, als wenn ich eine direkte Nachricht übermittle. (Julius von Bismarck, 2008)
L’Homme au chapeau melon/The Man in the bowler hat, 1964.
Ich hatte wahnsinnige Angst, dafür hätte ich verhaftet werden können. (Julius von Bismarck in art 12/2009)
Man weiß nicht, von wem oder woher das Kreuz kommt, das ich ihm während seiner Rede auf den Pult gemacht habe. (Julius von Bismarck)
Ich war fasziniert von der stark sakral aufgeladenen Symbolik, mit der Obama im Wahlkampf operierte – diesen Bogen wollte ich noch weiter spannen. (Julius von Bismarck in art 12/2009)
Bismarck ist sich bewusst, dass er damit auch Wut auslöst, weil er mit dieser Vorgehensweise in die Privatsphäre der Menschen eingreift und ihre Erinnerungen, ihr Bewusstsein manipuliert, in ihre Wahrnehmung eingreift. Aber er sagt auch:
Eigentlich verändere ich nicht die Fotos. Ich verändere die Wirklichkeit in dem Moment, in dem ein Foto entsteht. (Julius von Bismarck in art 12/2009) (*2)
III. Die Kunst für den ewigen Kreislauf
[...] eingemacht für die Ewigkeit, die wir ja jetzt gerade zu erdulden haben [...] (Michael Perkampus in: Gemessen an den Sternen sind wir nichts)
Der Land-Art ist nach Karin Thomas (1988) “eine romantische Komponente eigen”, sobald der Künstler beabsichtigt, der Natur eine “spezifisch menschliche Markierung als Manifestation von Geist und kreativer Potenz zu geben”.
Würfel aus poliertem Edelstahl, GAHR, 2004
“As with all my work, whether it’s a leaf on a rock or ice on a rock, I’m trying to get beneath the surface appearance of things. Working the surface of a stone is an attempt to understand the internal energy of the stone.” (Andy Goldsworthy)
Eine andere Art von Blattgold verwendete der schottische Künstler Andy Goldsworthy, der natürliche Materialien aus der Umgebung für seine konzeptionellen Naturobjekte verwendet- in diesem Fall Herbstblätter in unterschiedlichen Gelb- und Grüntönen bzw. in einer Gelb-Rot-Kombination, die mit der ursprünglichen Bedeutung der Symbolfarbe spielen:
Seine Kunstwerke sind für die Vergänglich geplant, aber ihre Form bleibt oft nicht lange so der erhalten, wie Goldsworthy sie gestaltet hat- sie vertrocknen, werden von Hitze oder Kälte oder vom Regen zerstört bzw. vom Wind verweht, gehen zurück in den Kreislauf der Natur (Leben und Sterben). Um der Vergänglichkeit etwas entgegenzuwirken, ist das Fotografieren ein ganz wichtiger Bestandteil seiner Arbeit.
Kunst und Ewigkeit, zwei Dinge, die sich an den Definitionen von ihrer Begriffe reiben/ sich vielleicht nicht ausschließen,
… gemessen an den Sternen… immer nur begrenzte Ewigkeit… aber wenn der Anspruch auf Ewigkeit gar nicht darin besteht… dann…
Bilden Sie sich selbst ein Urteil.
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*1 Für das Edelmetall Gold, das sich weder an der Luft, noch unter Wasser verändert, das weder rostet, noch Patina ansetzt, das gegenüber chemischen Einwirkungen grundsätzlich außerordentlich widerstandsfähig ist und zudem stets seinen Glanz behält, gab es im Altertum im Wesentlichen drei Methoden zur Gewinnung bzw. zur Veredelung. Diese Läuterungsvorgänge besitzen einige interessante geistliche Bezüge zum Leben als Christen, denen Sigrid und Martin Baron in ihrem Artikel “Gold für die Ewigkeit” nachgehen:
Er (Gott) will „Material“ haben, das für die Ewigkeit haltbar ist. Material, aus dem er sein himmlisches Jerusalem, die Stadt aus Gold, erbaut aus lebendigen Bausteinen, errichten kann (Offenbarung 21). Er will „Gold für die Ewigkeit“.
[...]
Siehe, ich habe dich geläutert, doch nicht im Silberschmelzofen; ich habe dich geprüft im Schmelzofen des Elends.
(Jesaja 48,10)…damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi. (1.Petrus 1,7)
Gelb steht in altägyptischen Darstellungen für Gold, das wegen seiner Unveränderlichkeit das Weiterleben nach dem Tod symbolisierte.
In einer chinesischen Hochzeitsdarstellung aus dem 19. Jh. wurde es für eine so genannte Gelbblütenfrau eingesetzt, denn hier steht es für die Wandelbarkeit der noch unverheirateten Frau. Die ehrenvollste Farbe des Kaisers wurde im 6. Jh. n. Chr. durch das allein dem Kaiser vorbehaltene Kaiser-Gelb ersetzt. (Quelle) Im Kontrast dazu stehen die sogenannten gelben Filme (Pornos), weil Gelb im 20. Jh. zur Symbolfarbe für die Pornographie avancierte.
Gold wurde in mittelalterlicher Sakralkunst als Symbolfarbe für das Göttliche verwendet. Im Neue Testament wird Gold neben Weihrauch und Myrrhe als Huldigungsgeschenk der Weisen aus dem Morgenland für den neugeborenen Jesus erwähnt.
Von der Straße gesammelte und mit Goldfarbe bemalte Steine, in den Fluss geworfen, brachten einen Fluss dazu, wieder Fische freizugeben- nach dem Erfolg versprechender Ratschlag des Ritters Götz von Berlichingen .
* 2 Interview mit Julius von Bismarck














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