4. Derber Tritte Geschwindigkeit

Vom Wein weiß er nichts, mit Wein kennt er sich nicht aus, aber er greift ins Regal und räumt sich so viele Flaschen auf den Arm, wie er zu tragen im Stande ist, trippelt entschlossen, aber dummerweise mit seiner gestohlenen Batterie die Treppe zur Wohnung hinauf, wo man ihn den Flur durchklirren hört, die Zunge zwischen den Zähnen, dann noch mal eine Treppe, schwarzweiß gesprenkelt, hoch zur Haustür, anstelle er der Kellertür zum Garten hinaus den Vorzug gibt. Christina, durch das Flaschengerassel mobil geworden, stürzt ihm hinterher. Er hat das Nichts noch nicht im Griff. Vielleicht ist Christina die einzige lebende Person in seinem Leben, aber er bleibt dennoch nicht stehen – er kann sich nicht sicher sein, das alles zu erfinden. Der Empfang, dem man dem Triumphator bereitet, währt kurz, Io Triumphe, Thriambos, gesiegt hast du, Bacchus, Wolfgang zwitschert auf einem Grashalm Mull of Kintyre, die anderen latenzperiodischen Kinder sehen lieber zu, daß sie wegkommen, da brandet bereits der Ärger mit einer Schürze heran, naht in Form einer Donnerwolke. Bloß zurück also, zurück zu den Strohbundhäusern. Adam verteilt die Flaschen und der schwarze Asphalt gibt ihren derben Tritten Geschwindigkeit.

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Datum: Dienstag, 3. April 2012 9:21
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