Sonntag, 6. Mai 2012, Brachgasse
Das Leonderl auf Burroughs Spuren. Ich selbst : wetterabhängig und scheinbar nicht mehr wetterfest. Die Rehabilitandinnen buken extra nach amerikanischem Rezept und ich kam, vollgepumpt mit Migränemittel langsam zu meinem Zuckerschock – und zu literweise Teerkaffee, der langsam mein Blut ersetzt. Aber zum skizzieren nicht. Ich studiere weiterhin die Tim-Underhill-Reihe, neben Chandlers “Der lange Abschied” das Beste auf dem Sektor literarischer Kriminalromane. Nun, Wilkie Collins nicht vergessen … Die Übersetzung ist schlampig, die Bücher von Heyne ja eh mit abartigen mit Fehlern übersäht. Ohnehin ist es ein Jammer, dass Straub in Deutschland bei diesem billig-schlampig-trivial-Verlag verschrottet wird. Ich hätte da nie und nimmer derartige Perlen vermutet. Zum Beispiel gehört “Magic Terror” zu einer der besten Storysammlungen, die ich je gelesen habe. Es ist gut, auf dem amerikanischen Markt zu jagen. Irgendwie kann man dort eben alles besser. Dazu gehören auch die Muffins, die ich vielleicht nächste Woche bekomme. Man muss nur recht nörgeln, und schwupp: erhört.
