<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Die Veranda</title>
	<atom:link href="http://veranda.michaelperkampus.net/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://veranda.michaelperkampus.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 17:12:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>&gt;Synonyma gibt es nicht</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120222/synonyma-gibt-es-nicht/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120222/synonyma-gibt-es-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[enoptron]]></category>
		<category><![CDATA[arno schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[dornseiff]]></category>
		<category><![CDATA[lexika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120222/synonyma-gibt-es-nicht/</guid>
		<description><![CDATA[&#62; Eine ziemlich alte kleine Geschichte: Ein unf&#228;higer Botschafter kommt zu seinem Vorgesetzten zur&#252;ck. Der Botschafter entschuldigt sich: &#8220;Ja, die deutsche Sprache ist so schwer, immer bedeuten zwei W&#246;rter das gleiche: speisen und essen, springen und h&#252;pfen, schlagen und hauen, senden und schicken.&#8221; Darauf der Chef: &#8220;Das stimmt nicht. Eine Volksmenge kann man speisen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;</p>
<blockquote class="tr_bq"><p>Eine ziemlich alte kleine Geschichte: Ein unf&#228;higer Botschafter kommt zu seinem Vorgesetzten zur&#252;ck. Der Botschafter entschuldigt sich: &#8220;Ja, die deutsche Sprache ist so schwer, immer bedeuten zwei W&#246;rter das gleiche: speisen und essen, springen und h&#252;pfen, schlagen und hauen, senden und schicken.&#8221;<br />
Darauf der Chef: &#8220;Das stimmt nicht. Eine Volksmenge kann man speisen, aber nicht essen, eine Tasse springt, aber sie h&#252;pft nicht, die Uhr kann schlagen, aber nicht hauen, und Sie sind ein Gesandter, aber kein geschickter.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aus: Franz Dornseiff. Der Deutsche Wortschatz nach Sachgruppen</p>
<p>Es ist nach wie vor klar, da&#223; der Autor von Rang sein Exemplar des Dornseiff in Ehren h&#228;lt. Wie wenig solch genannte Autoren es derzeit gibt, wird ein Blick in die Bibliothek des betreffenden offenbaren. Es soll sogar kalauernde Schreiberchen geben, die gar nicht mit einem Lexikon hantieren &#8211; und, was noch schlimmer wiegt, jene, die sich auf die Recherche im www verlassen, was dann zu komischen, meist aber traurigen Ergebnissen f&#252;hrt.<br />
E gilt aber nach wie vor, was Peter Hacks schrieb: &#8220;Zwei Schriftsteller, die sich zusamment&#228;ten, h&#228;tten zwei Zimmer, zwei Schreibtische und den Dornseiff doppelt.&#8221;</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es noch andere Nachschlagwerke, die nicht weniger unerl&#228;sslich sind f&#252;r den, der an und mit der Deutschen Sprache arbeitet und nicht nur primitive Unterhaltung anbietet. <em>Wehrle-Eggers: Deutscher Wortschatz,</em> selbstverst&#228;ndlich, oder das W&#246;rterbuch der Deutschen Sprache, mit Belegen von Luther bis auf die Gegenwart (1965) von Dr. Daniel Sanders. Aber von all diesen ist der Dornseiff der unabk&#246;mmlichste. Arno Schmidt hat nicht lange mit diesem trefflichen Buch gearbeitet, er bevorzugte den Wehrle-Eggers. Thomas Mann hat ihn hingegen sehr gesch&#228;tzt.</p>
<p>Bekanntlich gibt es keine Synonyma in dem Sinn, da&#223; in derselben Sprachgemeinschaft f&#252;r einen Begriff mehrere miteinander vertauschbare W&#246;rter zur Verf&#252;gung st&#228;nden. Der weitverbreitete, heute schon Konsens gewordene Irrtum, es g&#228;be Synonyma, f&#252;hrt an vielem vorbei, das f&#252;r die Trefflichkeit aber verantworlich ist. Die Sprache wird zunehmend von jeglichen Komplikationen des Denkens gereinigt, sie leistet heute nicht mehr viel. Der Riesenorganismus unserer ausgewachsenen Kultursprache krankt. Die geforderte &#8220;Einfachheit&#8221; ist hierzulande nichts anderes als Denkschw&#228;che. Denn Sprachschw&#228;che ist Denkschw&#228;che.<br />
Ich erinnere mich, da&#223; ich, bevor ich mich mit vollem Wahnsinn der Literatur ergab, ich Lexika las, Kataloge, Listen und Verzeichnisse. Das stand ganz im Kontrast zu meiner sonstigen Abneigung gegen Listen und Aufz&#228;hlungen. Das Faszinosum lag aber daran, nur ein einziges Wort als den Stimulus zuzulassen, der schlu&#223;endlich zu allem f&#252;hrt. In den wirren Zeiten, die wir heute zu ertragen haben, ist die Wikipedia das uns&#228;glichste Instrument, das &#8211; v&#246;llig unbeabsichtig, wie ich meine &#8211; zur Verbl&#246;dung unserer breiten Bev&#246;lkerungsschicht mehr beitr&#228;gt als die t&#228;gliche Berieselung durch die Glotzkiste. Denn eder sieht hinein und denkt, jetzt w&#252;&#223;te er was. Aber alles Wissen liegt ausschlie&#223;lich im Wort, das jegliche Existenz begr&#252;ndet &#8211; und sogar das, was man sich nicht mehr denken kann.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20100824/das-poetische-murmelspiel/" rel="bookmark" class="crp_title">>Das poetische Murmelspiel</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101028/abbruch-und-auftakt/" rel="bookmark" class="crp_title">>Abbruch und Auftakt</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20100225/begleitender-brief-dtds-13/" rel="bookmark" class="crp_title">>Begleitender Brief DTDS (13)</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110402/rituale/" rel="bookmark" class="crp_title">>Rituale</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111108/der-roman-als-skelett/" rel="bookmark" class="crp_title">>Der Roman als Skelett</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120222/synonyma-gibt-es-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;11. Das Crimson&#8217;sche Semikolon</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/</guid>
		<description><![CDATA[> An meiner eigenen Vielheit lag ich wach und z&#252;rnte dem Staub, die Erkl&#228;rung, da&#223; es Staub und nur Staub sei, ist ein gut gekleideter Irrtum so wie die Himmel sich verdunkeln gr&#228;bt mein Herz nach Abenteuern. Es bleibt nichts : die Ewigkeit endlos, die D&#228;monen der Chetin Bat Scheba, der Mutter des Salomon, Autorin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-lWtqEKmRQeI/Td-1Y76pHTI/AAAAAAAABAo/rOYBpLgVx2c/s1600/leuchtspur.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"></a>An meiner eigenen Vielheit lag ich wach und z&#252;rnte dem Staub, die Erkl&#228;rung, da&#223; es Staub und nur Staub sei, ist ein gut gekleideter Irrtum so wie die Himmel sich verdunkeln gr&#228;bt mein Herz nach Abenteuern. Es bleibt nichts : die Ewigkeit endlos, die D&#228;monen der Chetin Bat Scheba, der Mutter des Salomon, Autorin der Tora, Kompilatorin des Tanach, Erfinderin des blasphemischen und skandal&#246;sen Gottes Jahwe stechen aus eisigen Wolken hervor, stechen ihre Klauen in die staunenden M&#252;nder, rei&#223;en jedwedes Wort von der Zunge (die Lippen zerfetzen sich selbst). Formen werden zu Br&#252;sten, Br&#252;ste werden zu Bergen, nehmen das Gesicht zwischen ihre H&#246;cker und irgendwo die fremde Stimme, die ja nur fremd sein kann, kommt sie doch von au&#223;erhalb, dringt an das Ohr im D&#228;mmerzustand, eingeklemmt zwischen zwei Br&#252;sten die Stimme sagt etwas, etwa &#8220;ich habe noch eine Dose Nescafé, wenn einer noch eine Dose Nescafé hat, ist seine Lage nicht v&#246;llig aussichtslos, er kann noch eine Weile durchhalten&#8221; in Andrés Favas Tagebuch.</p>
<p><i>Standort: Winterthur 2007, eine Tonne Haferflocken als einziges Lebensmittel … und eine Dose Nescafè. Nachts unter den Neonr&#246;hren des Bahnhofs.</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/" rel="bookmark" class="crp_title">>3. Im Wald von Ypern</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111016/25-tourniquet/" rel="bookmark" class="crp_title">>25. Tourniquet</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/" rel="bookmark" class="crp_title">>6. Ein alter Schuh</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111008/16-1-zauber/" rel="bookmark" class="crp_title">>16. 1 Zauber</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/" rel="bookmark" class="crp_title">>4. Der Zuchtstuten Zunder</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Und seyen es nur f&#252;nf minuten</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/und-seyen-es-nur-funf-minuten/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/und-seyen-es-nur-funf-minuten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 13:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/und-seyen-es-nur-funf-minuten/</guid>
		<description><![CDATA[> Am kommenden Donnerstag startet Michael Perkampus die Aufnahmen zu seiner Gesprochenen Symphonie, die auf dem Papier aussieht, als h&#228;tte jemand die Satzzeichen vergessen &#8211; oder eine schlechte Meinung davon. In Wirklichkeit handelt es sich um einen &#8220;ozeanischen&#8221; Roman, randvoll mit poetischen Verdichtungen und alles Herk&#246;mmliche sprengenden Bildern. &#8220;Die Agenturen spucken Blut und die Verlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-lWtqEKmRQeI/Td-1Y76pHTI/AAAAAAAABAo/rOYBpLgVx2c/s1600/leuchtspur.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="107" src="http://2.bp.blogspot.com/-lWtqEKmRQeI/Td-1Y76pHTI/AAAAAAAABAo/rOYBpLgVx2c/s320/leuchtspur.jpg" width="320" /></a></div>
<p>Am kommenden Donnerstag startet Michael Perkampus die Aufnahmen zu seiner Gesprochenen Symphonie, die auf dem Papier aussieht, als h&#228;tte jemand die Satzzeichen vergessen &#8211; oder eine schlechte Meinung davon. In Wirklichkeit handelt es sich um einen &#8220;ozeanischen&#8221; Roman, randvoll mit poetischen Verdichtungen und alles Herk&#246;mmliche sprengenden Bildern. <i>&#8220;Die Agenturen spucken Blut und die Verlage winken reihenweise ab, nur wenige gestehen, dass sie diesem Wortmonster nicht gewachsen sind. Die wenigen, die sich mit dem Text besch&#228;ftigen wollen oder k&#246;nnen, &#252;berlegen sich, wie um alles in der Welt so etwas zu schulten sei. Ich will ihnen zeigen, wie sich der Roman anh&#246;rt und wie sich der mesmerisierende Klang auswirkt, ohne dass jemand auf den Satzspiegel achten muss. Den Anfang werde ich in der Audioveranda (Kryptoporticus) vorstellen, und seyen es nur f&#252;nf Minuten.&#8221;</i><br />Ist die Selbstdarstellung gerechtfertigt? <i>&#8220;Ich kenne niemanden, der nackt heruml&#228;uft, selbst die praktischsten Kleider sind Darstellung. Oder die Rasur, das Gestikulieren. Also: alle stellen wir uns dar, wir k&#246;nnen uns ja nicht in Luft aufl&#246;sen. Abgesehen davon, darf man nat&#252;rlich jederzeit erw&#228;hnen, stolz auf eine unglaubliche Arbeit zu sein.&#8221;</i><br />Ziel des ganzen Aufwandes ist neben der &#8220;gew&#246;hnlichen&#8221; Publikation also das Ebook inklusive Tonspur.<br /><i>&#8220;Ich weiss noch nicht, wie das gehen soll, aber im Kindle kann man mp3 abspielen. Bis das alles jedoch so weit ist, habe ich mir auch dar&#252;ber Gedanken gemacht. Ich spreche gegenw&#228;rtig mit einem Filmemacher &#252;ber die M&#246;glichkeiten, einige Trailer zu drehen. Gerne h&#228;tte ich wieder mit Timo Brauchle gearbeitet, aber den erreiche ich im Moment nicht. Sollte das alles nicht so klappen, wie ich mir das vorstelle &#8211; was keine Seltenheit w&#228;re &#8211; plane ich trotz allem eine Multimedia-Lesung, mit eigens f&#252;r die Sandsteinburg komponierter Musik und einer Dia-&#220;berblendung. Das hatte ich fr&#252;her bei der Theatergruppe Antonin Artaud schon gemacht und es hat die Wirkung nicht verfehlt. Nur hatte ich damals eben keine Sandsteinburg im Gep&#228;ck.&#8221;</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110614/juni-vierzehn-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, Vierzehn, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110607/juni-sieben-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, Sieben, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110615/juni-funfzehn-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, F&#252;nfzehn, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110610/juni-zehn-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, Zehn, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110825/august-funfundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, F&#252;nfundzwanzig, Elf</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/und-seyen-es-nur-funf-minuten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Die kryptogeographische Ursula</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/die-kryptogeographische-ursula/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/die-kryptogeographische-ursula/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 08:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[enoptron]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/die-kryptogeographische-ursula/</guid>
		<description><![CDATA[> Als ich noch in der Schweiz lebte, fand sich der Kontakt zu Ursula T. Rossel Escalante Sánchez in einigem Mailverkehr ausgebildet. Wir teilten aber noch mehr &#8211; n&#228;mlich schrieb sie das &#8220;Bestiarium&#8221; f&#252;r die Veranda. Beinahe w&#228;re es sogar geschehen, dass sie ihre au&#223;erordentliche&#160;Arbeit mit der Edition Neue Moderne verkn&#252;pft h&#228;tte. Aber letzteres &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-3xzQ4OhEwCA/Td-4j006W4I/AAAAAAAABAs/fqzLsBxEaTA/s1600/enoptron.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-3xzQ4OhEwCA/Td-4j006W4I/AAAAAAAABAs/fqzLsBxEaTA/s1600/enoptron.jpg" /></a></div>
<p>Als ich noch in der Schweiz lebte, fand sich der Kontakt zu <a href="http://www.bilgerverlag.ch/index.php/Autoren/Ursula-Timea-Rossel">Ursula T. Rossel Escalante Sánchez</a> in einigem Mailverkehr ausgebildet. Wir teilten aber noch mehr &#8211; n&#228;mlich schrieb sie das &#8220;Bestiarium&#8221; f&#252;r die Veranda. Beinahe w&#228;re es sogar geschehen, dass sie ihre au&#223;erordentliche&nbsp;Arbeit mit der <a href="http://edition-neue-moderne.de/">Edition Neue Moderne</a> verkn&#252;pft h&#228;tte. Aber letzteres &#8211; ein brachliegendes Gebilde &#8211; wollte diese Ehre und diese ungew&#246;hnliche Schriftstellerin nicht aufnehmen, wie ja &#252;berhaupt die Edition, seit ich sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Stein">Benjamin Stein</a> vermachte, einer Totgeburt gleich, auf dem Ranzen liegt, und bereits von W&#252;rmern zerlutscht, nur noch ein Schatten meiner eigenen Vergangenheit ist.<br />Der <a href="http://www.bilgerverlag.ch/">Bilger-Verlag</a> hat&nbsp;schlie&#223;lich&nbsp;ihr Buch herausgebracht. Unser Kontakt wurde leider etwas sporadisch, vor allem, weil sich die Autorin, so weit es eben geht, aus dem Netz verabschiedet hat. Dennoch muss von mir gesagt werden, dass sie <i>die Erste</i> der deutschsprachigen Autorinnen ist, die ich kenne. Dieses ganze &#8220;Weiberged&#246;ns&#8221;, das sonst so kursiert und geachtet wird, ist mir relativer Abfall, mir geistig keine Herausforderung. Das Groteske in Ursulas Arbeiten geh&#246;rt mit zum Besten, der ich mich f&#252;r einen Meister dieser Gattung halte, das man &#252;berhaupt finden kann. Ihre gr&#246;sste Leistung liegt jedoch auf dem Gebiet der Kryptogeographie. Dort ist sie die K&#246;nigin, die uneingeschr&#228;nkte Herrscherin. Auf diesem Wege d&#252;mpelt mein gez&#252;ckter Hut (selbstverst&#228;ndlich in einer Flasche) nach ihren Inseln.</p>
<p><a href="http://www.kryptogeographie.ch/">Ursulas Kryptogeographie</a></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110722/ungestimmt-aber-klingend/" rel="bookmark" class="crp_title">>Ungestimmt, aber klingend</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110905/gewohnheit/" rel="bookmark" class="crp_title">>Gewohnheit</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110825/apercu-zur-romantik/" rel="bookmark" class="crp_title">>Apercu zur Romantik</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101208/ab-werk/" rel="bookmark" class="crp_title">>Ab Werk</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110906/umdrehen/" rel="bookmark" class="crp_title">>Umdrehen</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120213/die-kryptogeographische-ursula/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;10. Halkyonische Tage</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120210/10-halkyonische-tage/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120210/10-halkyonische-tage/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120210/10-halkyonische-tage/</guid>
		<description><![CDATA[> Ein sehr d&#252;nner Faden ist &#252;brig, Schall (Ausbreitung von Druck, Dichte, Temperatur, Geschwindigkeitsst&#246;rungen) vielleicht tr&#228;gt er keinen Namen oder er hei&#223;t nur November oder das Ende des Jahres, die Ferne : ein Ruf, hinausgestolpert ohne Zutun n&#228;mlich gesto&#223;en (es ist schon kalt, es ist Winter in allen Gefilden, Halkyone und ihr Gatte Keyx bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Ein sehr d&#252;nner Faden ist &#252;brig, Schall (Ausbreitung von Druck, Dichte, Temperatur, Geschwindigkeitsst&#246;rungen) vielleicht tr&#228;gt er keinen Namen oder er hei&#223;t nur November oder das Ende des Jahres, die Ferne : ein Ruf, hinausgestolpert ohne Zutun n&#228;mlich gesto&#223;en (es ist schon kalt, es ist Winter in allen Gefilden, Halkyone und ihr Gatte Keyx bereits in Eisv&#246;gel verwandelt) kein Ruf, den man der Nachtigall stielt, nur zwei Menschen sind alle Menschen, nur eine Insel ist ihr Bett und nur das Schweigen ist ihr Tod. Eines Tages geht jemand, geht irgendwohin, m&#246;glicherweise in ein anderes Land, um sich anzusehen, was es dort zu entdecken gibt (was ist das f&#252;r ein Volk! ganz nach dem Herzen eines Bramarbas oder Holofernes!) oder aber (nicht geringer) jemand geht vor die Haust&#252;r und trifft dort einen Menschen, den er nie zuvor in seinem Leben gesehen hat, er gef&#228;llt ihm auf eine ganz bestimmte Art und sagt zu ihm &#8220;da bist du ja, la&#223; uns nach Hause gehen&#8221; das Ger&#228;usch deiner Bewegung wenn du nicht mehr bei Sinnen bist, wenn du glaubst da&#223; die Tore sich bald weit &#246;ffnen, gro&#223;e Tore, so gro&#223; wie hoch wie weit, da kommen wir her, aus dieser Erinnerung, alles explodierte zum ersten Mal und da kommen wir her doch alles explodiert zum ersten Mal, es entsteht der Vorhang mit eisigen N&#252;stern, der entsteht und noch viel mehr, mit eisigen N&#252;stern (das Pferd von F&#252;ssli entsteht) die Tr&#228;ume sind die Gattung, der Alptraum ist die Art, Flaubert war Mystiker, er glaubte an nichts, Maske Rose M&#252;nze Verbrechen Liebe Tanz Furor, im Traume den Schaden abzuwenden wiederholt man dreimal die ber&#252;hmten sehr ber&#252;hmten Worte G&#246;tz von Berlichingen mit dem Arse rasch dreimal, beim zweiten Mal mit Inversion und die Zauberinnen zeigen dem Hagel den nackten Hintern, der Hagel h&#246;rt auf oder die Bleichweiber (es ist eine Ehrenstrafe das herablassen der Hose) und auf dem Hintern lassen sich die Frauen den Brotteig kneten, das n&#228;mlich ist der Liebeszauber, doch da ist etwas an den B&#252;chern, die Traum sind, kurz : wenn man den Frosch nicht k&#252;&#223;t, den Apfel nicht reibt, der Regenbogen : etwas zum ansehen, aber nicht zum bef&#252;hlen (unter ihm) nichts als Gaukelei, vielleicht der letzte Ort.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/" rel="bookmark" class="crp_title">>2. Das unzerbrochene Kirschglas</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/" rel="bookmark" class="crp_title">>6. Ein alter Schuh</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111019/34-die-rektaszension/" rel="bookmark" class="crp_title">>34. Die Rektaszension</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/" rel="bookmark" class="crp_title">>3. Im Wald von Ypern</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111006/14-das-bielehaus/" rel="bookmark" class="crp_title">>14. Das Bielehaus</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120210/10-halkyonische-tage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Februar, Neun, Zw&#246;lf</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120209/februar-neun-zwolf/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120209/februar-neun-zwolf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120209/februar-neun-zwolf/</guid>
		<description><![CDATA[> Ich gehe wieder etwas in der Zeit zur&#252;ck und besch&#228;ftige mich mit Erz&#228;hlungen des 19. Jahrhunderts, die ich eventuelle auch in der Klangschmiede aufnehmen will. Da bin ich nun bei Der Marquise von O&#8230; gelandet, diesem &#8220;Grundstock f&#252;r das Kunstjournal Ph&#246;bus&#8221; (1807). Allerdings findet sich das Motiv der Erz&#228;hlung bereits in Michel de Montaignes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-lWtqEKmRQeI/Td-1Y76pHTI/AAAAAAAABAo/rOYBpLgVx2c/s1600/leuchtspur.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="107" src="http://2.bp.blogspot.com/-lWtqEKmRQeI/Td-1Y76pHTI/AAAAAAAABAo/rOYBpLgVx2c/s320/leuchtspur.jpg" width="320" /></a></div>
<p>Ich gehe wieder etwas in der Zeit zur&#252;ck und besch&#228;ftige mich mit Erz&#228;hlungen des 19. Jahrhunderts, die ich eventuelle auch in der Klangschmiede aufnehmen will. Da bin ich nun bei <i>Der Marquise von O&#8230;</i> gelandet, diesem &#8220;Grundstock f&#252;r das Kunstjournal Ph&#246;bus&#8221; (1807). Allerdings findet sich das Motiv der Erz&#228;hlung bereits in Michel de Montaignes &#8220;Essay &#252;ber die Trunksucht&#8221; &#8211; 1588. Ein &#228;hnliches Thema behandelt Cervantes in der Novelle &#8220;Die Macht des Blutes&#8221;. Doch sind das nur stoffliche Verwandtschaften, Kleist vertiefte die Problematik auf seine Weise.</p>
<p>11.35</p>
<p>Brief an <a href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/">Alban Nikolai Herbst.</a></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110625/juni-funfundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, F&#252;nfundzwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110727/juli-siebenundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juli, Siebenundzwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110825/august-funfundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, F&#252;nfundzwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110822/august-dreiundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, Dreiundzwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110803/august-drei-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, Drei, Elf</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120209/februar-neun-zwolf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Arbeitsatmosph&#228;ren, Januar, Einundzwanzig, Zw&#246;lf</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120121/arbeitsatmospharen-januar-einundzwanzig-zwolf/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120121/arbeitsatmospharen-januar-einundzwanzig-zwolf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 12:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[arbeitsatmosphären]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120121/arbeitsatmospharen-januar-einundzwanzig-zwolf/</guid>
		<description><![CDATA[> Beginn des &#8220;Grand Accord&#8221; Von den &#228;ltesten Skizzen 2008 in Winterthur 2010 noch an der &#8220;Sandsteinburg&#8221; &#8220;Sandsteinburg&#8221; letzte Hand 2011 Maschinen-Testphase 2010 Die Sandsteinburg, der Abschluss &#196;hnliche Beitr&#228;ge:>Neues aus der Klangschmiede (2)>Neues aus der Klangschmiede (1)>Regenschirm &#8211; Unit 3>September, Dreissig, Elf>August, Zwanzig, Elf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>><br />
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/-YvqV2r1k8fI/Txqq6rtDkjI/AAAAAAAABQQ/2lK7bdSMhzM/s1600/BILD0030.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/-YvqV2r1k8fI/Txqq6rtDkjI/AAAAAAAABQQ/2lK7bdSMhzM/s400/BILD0030.JPG" width="400" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Beginn des &#8220;Grand Accord&#8221;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a name='more'></a></p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/-gfo-Y7jVYxE/TlAO7C_sFwI/AAAAAAAABFg/uBp1z0pshIo/s1600/Picture+81.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-gfo-Y7jVYxE/TlAO7C_sFwI/AAAAAAAABFg/uBp1z0pshIo/s320/Picture+81.jpg" width="320" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Von den &#228;ltesten Skizzen 2008 in Winterthur</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://3.bp.blogspot.com/-jfehFo-BD-E/TQtGWWiqibI/AAAAAAAAA2o/FqTD_TkA0ZU/s1600/kryp.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img border="0" height="270" src="http://3.bp.blogspot.com/-jfehFo-BD-E/TQtGWWiqibI/AAAAAAAAA2o/FqTD_TkA0ZU/s320/kryp.jpg" width="320" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">2010 noch an der &#8220;Sandsteinburg&#8221;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://3.bp.blogspot.com/-zHXnUb39RAI/TSyFvR8V-aI/AAAAAAAAA34/au1lpmIIRKw/s1600/BILD0098.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-zHXnUb39RAI/TSyFvR8V-aI/AAAAAAAAA34/au1lpmIIRKw/s320/BILD0098.JPG" width="302" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">&#8220;Sandsteinburg&#8221; letzte Hand 2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/-1oaZuA_HjIk/TYyhBQEDOBI/AAAAAAAAA54/WfOWvpbcXoU/s1600/BILD0044.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"><img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-1oaZuA_HjIk/TYyhBQEDOBI/AAAAAAAAA54/WfOWvpbcXoU/s320/BILD0044.JPG" width="320" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Maschinen-Testphase 2010
<div style="text-align: left;"></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-rbmEG1IlYzc/ToDcYGD6N0I/AAAAAAAABLY/0SM_XhLF6HA/s1600/atmosep3n.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img border="0" height="274" src="http://2.bp.blogspot.com/-rbmEG1IlYzc/ToDcYGD6N0I/AAAAAAAABLY/0SM_XhLF6HA/s320/atmosep3n.jpg" width="320" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Die Sandsteinburg, der Abschluss</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110506/neues-aus-der-klangschmiede-2/" rel="bookmark" class="crp_title">>Neues aus der Klangschmiede (2)</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110506/neues-aus-der-klangschmiede-1/" rel="bookmark" class="crp_title">>Neues aus der Klangschmiede (1)</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110514/regenschirm-unit-3/" rel="bookmark" class="crp_title">>Regenschirm &#8211; Unit 3</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110930/september-dreissig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>September, Dreissig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110820/august-zwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, Zwanzig, Elf</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120121/arbeitsatmospharen-januar-einundzwanzig-zwolf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Januar, Zwanzig, Zw&#246;lf</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120120/januar-zwanzig-zwolf/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120120/januar-zwanzig-zwolf/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120120/januar-zwanzig-zwolf/</guid>
		<description><![CDATA[> Zwei Dinge gibt es f&#252;r mich heute zu vermerken. Gestern vor 203 Jahren wurde Edgar Poe in Boston geboren. Schmidt, der sich in vieles verkrankte, was der Gesellschaft im Gro&#223;en und Ganzen zuwider war, mochte ihn wahrscheinlich wegen seiner stupenden Belesenheit, Baudelaire wegen seiner Necrophilie, die Surrealisten wegen des an einen Fluch gemahnenden Lebens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-lWtqEKmRQeI/Td-1Y76pHTI/AAAAAAAABAo/rOYBpLgVx2c/s1600/leuchtspur.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="107" src="http://2.bp.blogspot.com/-lWtqEKmRQeI/Td-1Y76pHTI/AAAAAAAABAo/rOYBpLgVx2c/s320/leuchtspur.jpg" width="320" /></a></div>
<p>Zwei Dinge gibt es f&#252;r mich heute zu vermerken. Gestern vor 203 Jahren wurde Edgar Poe in Boston geboren. Schmidt, der sich in vieles verkrankte, was der Gesellschaft im Gro&#223;en und Ganzen zuwider war, mochte ihn wahrscheinlich wegen seiner stupenden Belesenheit, Baudelaire wegen seiner Necrophilie, die Surrealisten wegen des an einen Fluch gemahnenden Lebens, ich selbst mag ihn wegen allem. Bedenkt man, da&#223; die Erz&#228;hlungen, durch die man ihn heute nahezu &#252;berall kennt, nur einen kleinen Bruchteil seines Werkes ausmachen (mehrheitlich schrieb er Satiren und Grotesken), fragt man sich, was denn &#252;berhaupt von Poe gewusst werden kann. Vermutlich wurde er systematisch vergiftet, aus politischen Gr&#252;nden. Das ist nat&#252;rlich absurd in Anbetracht seines &#252;berhaupt unpolitischen Lebens &#8211; und daher w&#228;re es beinahe folgerichtig.</p>
<p>Vielleicht hat es seine Gr&#252;nde, warum ich mich heute durch einen Wust aus Notizen w&#252;hle (seit dem Umzug kam ich nicht mehr dazu und bin an sich ganz und gar mit anderen Dingen ausgelastet), um das Kerntyposkript f&#252;r den n&#228;chsten Roman zu gliedern, f&#252;r den ich den Arbeitstitel &#8220;Grand Accord&#8221; gew&#228;hlt habe. F&#252;r das vor mir liegende Man&#246;ver habe ich mir eine neue <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2010/12/die-maschine.html">Schreibmaschine</a> bestellt, die allerdings noch nicht eingetroffen ist. Ich hoffe, sie hat den richtigen Ton.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110825/august-funfundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, F&#252;nfundzwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110625/juni-funfundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, F&#252;nfundzwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110626/juni-sechsundzwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, Sechsundzwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110607/juni-sieben-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, Sieben, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110606/juni-sechs-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juni, Sechs, Elf</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120120/januar-zwanzig-zwolf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;9. Der goldene Brunn</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120119/9-der-goldene-brunn/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120119/9-der-goldene-brunn/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120119/9-der-goldene-brunn/</guid>
		<description><![CDATA[> tritt hinaus, Wirklichkeit ist das Ergebnis vermittelter Konstruktionsprozesse in ein Gegenteil (Isolation), vorbei an Behausungen aus Holz und Bambus, Chakren Ansanas, Apollon verwundet hier die Schlange Python, dem dichten Gew&#252;hl Schatten der Verfolger, die nun nicht mehr von mir lassen, der Verkehr und bunte Augen. Blicke und durch ein Durcheinander Verstrickungen wie diese, da&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>tritt hinaus, Wirklichkeit ist das Ergebnis vermittelter Konstruktionsprozesse in ein Gegenteil (Isolation), vorbei an Behausungen aus Holz und Bambus, Chakren Ansanas, Apollon verwundet hier die Schlange Python, dem dichten Gew&#252;hl Schatten der Verfolger, die nun nicht mehr von mir lassen, der Verkehr und bunte Augen. Blicke und durch ein Durcheinander Verstrickungen wie diese, da&#223; man mich anspricht, die schwarzen L&#246;cher mit ihrer absolut verdichteten Materie, das genaue Gegenteil von Zeit, was es alles dar&#252;ber zu sagen g&#228;be. Ich will es ihm gestatten, mir voranzugehen, sage nichts nicke nur und folge dem, der mit freiem Oberk&#246;rper auf einer Autorikscha, Rose Lilie Weinstock Pentagram, der gro&#223;e Architekt (der erwachte Mensch), hebt die Hand, die steif ist. Der Priester empf&#228;ngt im liturgischen Gewand f&#252;r Trauerfeiern auf dem Vorplatz der Kirche (denen rot ihr Blutkleid schallt), verk&#252;ndet den gegen sie ergangenen Spruch, in einem Lederhandschuh steckt die Hand, begleitet die Todgeweihten in das mit schwarzen T&#252;chern ausgekleidete Schiff, die Totenmesse oder die T&#252;ren sind immer da, nur der Durchgang ist es nicht (die Leprakranken liegen auf der Erde, sie sind reine Attrappe), gab ihnen einen schwarzen Schleier und verabreichte ihnen einige Schaufeln Erde. Gro&#223;artig gewundene Marmortreppen hinauf zu einer durch ein Messinggel&#228;nder eingefriedeten Br&#252;stung. (Der kosmische Vogel : Pfau mit einem Gefieder aus 365 Farben). Drei byzantinische T&#252;ren, auf jeder prangte ein Doppeladler, die man aus Babylon kennt und die dann sp&#228;ter die Palalaiologoi f&#252;r sich benutzten, an jeder Seite h&#228;ngt eine lange goldene Kordel herab, unten wie ein Rasierpinsel, durch welche T&#252;r w&#252;rden Sie gehen wollen? Die steife Hand, ob in diesem Leder auch wirklich eine Hand steckt? (Sylphide im Buschwerk von Arnheim), jeder Gegensatz dr&#228;ngt zu einem Ausgleich, mit der Drei, sozusagen mit den drei T&#252;ren wird die Trennung aufgehoben, das Eine w&#228;re nie erkennbar geworden. Eine Entscheidung hat immer etwas Endg&#252;ltiges, man denkt nur, man k&#246;nne sie revidieren (die Entscheidung), aber dann : jegliche Literatur ist tr&#228;umen jeglicher Traum ist Literatur, ich wei&#223;, was sie sagen wollen, es ist nichts anderes wie der Wunsch, ein Buch wiederlesen zu wollen, das niemals geschrieben oder sich nach einem Menschen zu sehnen, den es niemals gab (sie sind alle versammelt, auch die zuk&#252;nftigen), es gibt kein ungeschriebenes Buch, aber es gibt unge&#246;ffnete T&#252;ren, mit T&#252;ren verh&#228;lt es sich anders. Und er geht zur rechten &#228;u&#223;eren T&#252;r, &#246;ffnet sie und sagt &#8220;Kommen Sie&#8221; in das Geheimnis das nun folgt. Mit dem Schabernack dr&#252;ckt man die h&#246;chste Weisheit aus (Charles Lutwidge Dodgson, der ja Mathematiker war), eine Schrift (varnte diet), die Goliarden in Meigarto, eine Sprache und unz&#228;hlige Pflanzen zu erfinden, die zwar allen &#228;hneln aber auch weit davon entfernt sind, das Ganze dann innerhalb eines Kunsthandwerks liebevoll herausstellen, welchen Zweck k&#246;nnte derjenige verfolgen? Im Mittelalter war das F&#228;lschen eine wunderbare Begebenheit, die uns noch heute Fiktionen als Wahrheit (Charlemagne), oder aus Rache f&#252;r die Verbannung des Vaters (Uranos) schnitt der j&#252;ngste der Titanen Chronos das Zeugungsglied (die Zeugng) ab und aus dem Blutstropfen entstanden die Erinnyen, wof&#252;r wir ja zuweilen dankbar zu sein scheinen, besser, denkt sich der gemeine Mensch, ist es, etwas falsches zu wissen, als gar nichts zu wissen. Das Symbolon besitzt immer Doppelcharakter (des Realen wie des Irrealen), symbolisch kann nur sein, was in einem auch das andere einschlie&#223;t, dem Tarot dient hierf&#252;r die Karte des Gauklers, wie der zur Meisterschaft gelangte Mensch vor einem Tisch steht, ist er rund, bezeichnet er den Erdkreis, ist er rechteckig, birgt er die Zahl 4 der Materie, und in einem fr&#246;hlichen Spiel aus der F&#252;lle seiner M&#246;glichkeiten sch&#246;pft er die Bedeutung von nichts anderem, als da&#223; zwar jeder Mensch die Welt, die er wahrnimmt, selbst erschafft, aber nur der etwas davon hat, der das auch erkennt. Die Welt besteht nur insofern wir sie in Symbolen denken und erfahren. Die Frage nach dem Warum ist wesentlicher als der Text selbst, die Geheimnisse &#228;ndern sich, nicht die Frage, die man sich stellt, w&#228;hrend sich die Antworten der Mode angleichen. Erwachsensein ist nichts als die Vollendung der Verblendung und Stupidit&#228;t unter der dann das Leiden zu ertragen ist. Sie behaupten also, wenn sich die Edamer Katze vom Schwanz angefangen in Luft aufl&#246;st und nur ihr d&#228;mliches Grinsen bleibt, ist das ein Dokument zur Erkl&#228;rung der Welt. In der Tat, beinahe exakt ausgedr&#252;ckt, bedenken Sie aber, da&#223; dieses Grinsen keineswegs d&#228;mlich ist sondern eine unheimliche Wirkung erzielt, denken Sie an das typische Raubtiergebi&#223; einer Katze und dahinein das verzerrte Grinsen, ein wirklich d&#228;monischer Gedanke. Als n&#228;chstes denken Sie sich das Grinsen allein in der Luft.</p>
<p><i>Standort: 1996, auf dem Weg von Saarbr&#252;cken nach Verdun. </i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120101/1-iden/" rel="bookmark" class="crp_title">>1. Iden</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110906/umdrehen/" rel="bookmark" class="crp_title">>Umdrehen</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101105/pilgrimage/" rel="bookmark" class="crp_title">>Pilgrimage</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/" rel="bookmark" class="crp_title">>2. Das unzerbrochene Kirschglas</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111008/16-1-zauber/" rel="bookmark" class="crp_title">>16. 1 Zauber</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120119/9-der-goldene-brunn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Die Neubelebung des Erdton-Labels</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/die-neubelebung-des-erdton-labels/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/die-neubelebung-des-erdton-labels/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 06:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/die-neubelebung-des-erdton-labels/</guid>
		<description><![CDATA[>Es ist nicht so, dass die H&#246;rb&#252;cher/H&#246;rspiele v&#246;llig in Vergessenheit geraten sind, ganz im Gegenteil taste ich mich weiter in der Stimmwelt herum, um geeignete Sprecher zu finden. Dennoch ist das Label Erdton nach dem Reset-Knopf wieder mehr der Musik verpflichtet. Das bot sich f&#252;r mich als Event-Manager f&#252;r den Rosengarten in Kempten an. Gegenw&#228;rtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Es ist nicht so, dass die H&#246;rb&#252;cher/H&#246;rspiele v&#246;llig in Vergessenheit geraten sind, ganz im Gegenteil taste ich mich weiter in der Stimmwelt herum, um geeignete Sprecher zu finden. Dennoch ist das Label Erdton nach dem Reset-Knopf wieder mehr der Musik verpflichtet. Das bot sich f&#252;r mich als Event-Manager f&#252;r den Rosengarten in Kempten an. Gegenw&#228;rtig produzieren wir hier also drei Alben. Das ist einmal VON RABENSTEIN, unsere Hausband, f&#252;r die ich Stimme, Texte und Songwriting &#252;bernehme, VETO, die ich gerne als &#8220;Grateful Dead des Allg&#228;us&#8221; bezeichne (von dieser ersten Aufnahmesession sind auch die Bilder), und CHANTALLE, die jetzt, ebenfalls wie Von Rabenstein, ein komplette Band im R&#252;cken hat. Drei Alben also, drei v&#246;llig unterschiedliche Musikstile. Ich denke, dass wir bis zum Herbst unsere Releases feiern k&#246;nnen. Wer sich in der N&#228;he bewegt: am Samstag er&#246;ffnen wir den Rosengarten. Nat&#252;rlich spielt <a href="http://rosengartenkempten.blogspot.com/">Veto.</a></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/-5JJlJ4qdkew/TxZl35iI-1I/AAAAAAAABPw/-7qluh_ipLY/s1600/BILD0034.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-5JJlJ4qdkew/TxZl35iI-1I/AAAAAAAABPw/-7qluh_ipLY/s320/BILD0034.JPG" width="320" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://3.bp.blogspot.com/-uAxj4O9UQLs/TxZl89BjobI/AAAAAAAABP4/f_2eYKUFcBA/s1600/BILD0035.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-uAxj4O9UQLs/TxZl89BjobI/AAAAAAAABP4/f_2eYKUFcBA/s320/BILD0035.JPG" width="320" /></a></div>
<p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/-1Blap49RlmQ/TxZmCHZ2NUI/AAAAAAAABQA/zPccFtz7wKs/s1600/BILD0036.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-1Blap49RlmQ/TxZmCHZ2NUI/AAAAAAAABQA/zPccFtz7wKs/s320/BILD0036.JPG" width="320" /></a></div>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111011/15-die-schnitt-die-zunge-leidet-version-5typoskript/" rel="bookmark" class="crp_title">>15. Die Schnitt&#8217; die Zunge leidet (Version 5/Typoskript)</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111003/oktober-drei-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Oktober, Drei, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110514/regenschirm-unit-3/" rel="bookmark" class="crp_title">>Regenschirm &#8211; Unit 3</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110830/pupp-a-mania-6-dem-kasper-sein-theater/" rel="bookmark" class="crp_title">>Pupp-A-Mania (6) &#8211; Dem Kasper sein Theater</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110813/august-dreizehn-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, Dreizehn, Elf</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/die-neubelebung-des-erdton-labels/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;8. Tarantella del Gargano</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/8-tarantella-del-gargano/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/8-tarantella-del-gargano/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 06:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/8-tarantella-del-gargano/</guid>
		<description><![CDATA[> Der Aal zieht in die W&#252;ste des Ozeans, die Sargassosee (Leptocephali) Larven in Form von Weidenbl&#228;ttern, die treiben an Europas K&#252;sten verwandeln sich in drehrunde farblose Glasaale, die Aale in Brackwasser werden »Kriegsbutter und Kriegskaffee« (sie meinte Margarine und Caro) zu M&#228;nnchen, die in S&#252;&#223;wasser zu goldgr&#252;nen Smaragdk&#228;fern, &#252;belriechend und giftig Urin Menstrualblut Vaginalsekret [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Der Aal zieht in die W&#252;ste des Ozeans, die Sargassosee (Leptocephali) Larven in Form von Weidenbl&#228;ttern, die treiben an Europas K&#252;sten verwandeln sich in drehrunde farblose Glasaale, die Aale in Brackwasser werden »Kriegsbutter und Kriegskaffee« (sie meinte Margarine und Caro) zu M&#228;nnchen, die in S&#252;&#223;wasser zu goldgr&#252;nen Smaragdk&#228;fern, &#252;belriechend und giftig <br />Urin Menstrualblut Vaginalsekret Sperma Milch, die mit Zucker der Pflanze Uchchata, mit Chaba und S&#252;&#223;holzsaft (Der Lohn der Grausamkeit von William Hogarth) <br />in diese Milch die Hoden eines Widders, kochen Einreiben des Gliedes und der Hoden mit Nu&#223;baumbl&#228;tter, die Ruinenpflanze Efeu.<br /><i>The Case for Spirit Photography</i> (Conan Doyle war Mitglied des Crewe-Kreises)<br />Betr&#252;gerische Wirte m&#252;&#223;en nach ihrem Tod in ihrer Kneipe als Poltergeist spuken Werwolf Alp und Trude Zaunreiterin Hagazussa, die vom Hag, Herbaria, die sagt<br />»Bei den Zauberfrauen sollst du nicht z&#228;rtlich schlafen, da&#223; sie dich innig umarmt. Sie w&#252;nscht dir an, da&#223; du weder zum Ding noch zum K&#246;nigshof kommst, dir mundet kein Mahl nach Mannesfreude, du gehst schlafen voll Schmerz.« Der wilde Tanz heilt die Vergiftungserscheinungen, die der Bi&#223; der apulischen Erdspinne (Lycosa Tarantula) hervorgerufen hat kommen wir zum Geharnischten, zum wirklich gro&#223;en Knall, der schon aus den Vergasern, den gro&#223;en Flatulenzmaschinen s&#228;ubert, n&#228;mlich den Kanal (die Harnwegsentz&#252;ndung durch den gemahlenen Smaragdk&#228;fer) das Schlauchgewirr<br />da brodelt es vor den Fenstern, mehr, weniger, vor allem aber immerdar, man schafft es kaum bis garnicht frische Luft zirkulieren zu lassen ersticken in der eigenen Akustik. Wenn ich nur atme nichts sage den Brustkorb flach halte mich nicht bewege, 25 Liter in der Minute Sauerstoff atme<br />aber spreche ich was kann ich dann sagen? In diesem Gift diesem sch&#246;nen Gift wer nach dem dritten Schlag der Wachteglocke noch bei Spiel in Haus oder Schenke angetroffen wird, das war 1703 Domenico Parodi einem Bildhauer aus Genua der eine Antimon-Verbindung, der dieses Gift einatmete und starb, zerst&#252;ckelte Drachen (das Rezept) giftige Schlangen kopulierende Paare Pelikane rei&#223;e die eigene Brust auf um mit dem eigenen Blut die Jungen zu f&#252;ttern gekr&#246;nte K&#246;nige K&#246;niginnen reiben sich an hermaphroditischen Gesch&#246;pfen die auf Sonnenscheiben stehen oder auf Scheiterhaufen liegen Gift Krieg Mord und Inzest.</p>
<p><i>Standort: Ein Wandschrank in einem vergessenen Rasthaus an der Holl&#228;ndischen Grenze.</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/" rel="bookmark" class="crp_title">>3. Im Wald von Ypern</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/" rel="bookmark" class="crp_title">>2. Das unzerbrochene Kirschglas</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111019/34-die-rektaszension/" rel="bookmark" class="crp_title">>34. Die Rektaszension</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111016/25-tourniquet/" rel="bookmark" class="crp_title">>25. Tourniquet</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/" rel="bookmark" class="crp_title">>11. Das Crimson&#8217;sche Semikolon</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120118/8-tarantella-del-gargano/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;7. Mutterm&#246;rder</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120115/7-muttermorder/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120115/7-muttermorder/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 06:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120115/7-muttermorder/</guid>
		<description><![CDATA[> Sie sagt &#8220;Ba!&#8221;, spricht, mit H&#228;nden mehr, die Matte in der Ecke an, hebt das Fleischgewitter unzart in den Horizont, ich folge mit den Augen. &#8220;Ba!&#8221; schalmeits, das Urweib urlautet festgestampft auf dampfem Boden (K&#228;ulen statt Schmuck) sie steht da und sagt &#8220;Ba!&#8221; wie ein Kind, das zum erstenmal die Zunge lippt, das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Sie sagt &#8220;Ba!&#8221;, spricht, mit H&#228;nden mehr, die Matte in der Ecke an, hebt das Fleischgewitter unzart in den Horizont, ich folge mit den Augen. &#8220;Ba!&#8221; schalmeits, das Urweib urlautet festgestampft auf dampfem Boden (K&#228;ulen statt Schmuck) sie steht da und sagt &#8220;Ba!&#8221; wie ein Kind, das zum erstenmal die Zunge lippt, das erste Wort des <i>homo gartenbauikus</i>, zeigt auf ihr Lager wie : Dein Weigern ist Dein Tod, im Dorf : Mutterm&#246;rder ohne Anrecht auf Bestattung und Wiedergeburt in einen Sack gesteckt in den Flu&#223; geworfen, auch sah ich M&#228;nner, deren Bauch aufgeschlitzt, ihr Ged&#228;rm die Wunde eines Baumes bedecken, den sie widerrechtlich f&#228;llen wollten, an dessen Stamm festgebunden, bis sie ihr Leben aushauchten, ich ein Mann in einer Gynaikokratie, nicht um zu zeugen war ich ausersehen, sondern zur Befriedigung der weiblichen Lust, die Weiber zeugten und gebaren aus sich selbst, die Idee der Befruchtung war ihnen fremd, z&#246;gernd bewege ich mich hin, wo sie mich haben will und dort schl&#228;gt sie mich nieder mithilfe der z(h)ornigen Schwielen ihrer Hand, gr&#228;tscht sich taillen und teilnahmslos &#252;ber den Gef&#228;llten, den Regen beginnend, der aus dem Urwald ihrer M&#246;se sch&#252;ttet, so erb&#228;rmlich der Gestank der wilden Jauche, da&#223; mich &#220;belkeit umf&#228;ngt, schnuppernd f&#228;llt sie sich auf die Knie, die N&#252;stern ein saugendes Organ, die rauhblaue Zunge leckt mich in eine empfindungslose Bereitschaft, Tollwut wuchtet sich auf mich und reitet ein Ackerpferd, ganz Veilchen und rot der Beckenschlag, ich lebte von Bett zu Bett in einer Zeit des Schlafes, der unteilbaren Begierde, der Lust W&#252;nsche Vorhaben Illusionen, sie nahmen mich ja mit, als g&#228;lte es, Fr&#252;chte zu pfl&#252;cken (- Wo lebst du? &#8211; In Kellern &#8211; Ist das nicht sonderbar?) die Fantastereien purzelten wie ein sich entleerender Pilzekorb aus meiner Mundschlagader, fremdsternig, hier nicht zuhause, frei, in meinem &#252;berw&#228;ltigenden Bed&#252;rfnis nach dem Ander=Part entdeckte ich Urtum, nichts mit Verstand, und sie bewegt sich doch, soviel kann ich dir ja schonmal sagen, oder anders. Wie ich meine Tage verbringe &#8230; lesend, an die Bl&#228;tter gefesselt, jede St&#246;rung ist ein Schmerz in meiner Brust, der Wut entfacht und Abscheu.</p>
<p><i>Standort: Hardheim 1989, der Steinbruch, eine permanente, lang anhaltende Orgie (in diesem Jahr die dritte).</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/" rel="bookmark" class="crp_title">>4. Der Zuchtstuten Zunder</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111008/16-1-zauber/" rel="bookmark" class="crp_title">>16. 1 Zauber</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/" rel="bookmark" class="crp_title">>11. Das Crimson&#8217;sche Semikolon</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/" rel="bookmark" class="crp_title">>3. Im Wald von Ypern</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111019/34-die-rektaszension/" rel="bookmark" class="crp_title">>34. Die Rektaszension</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120115/7-muttermorder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;6. Ein alter Schuh</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/</guid>
		<description><![CDATA[> Schief l&#228;uft etwas hinaus, kommt wieder herein, die T&#252;r angelt im Scharnier &#8220;was soll’s denn werden?&#8221; kommt nicht zu schlosse, weil der Widerstand ein alter Schuh – wo kommt er her ?&#160; ein Eichen=H&#246;rnchen hat ihn dahin gepeppelt – lebendig ist, was atmet oder zumindest stoffwechselt, immer im Kreise furcht, bis das Uhrwerk seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Schief l&#228;uft etwas hinaus, kommt wieder herein, die T&#252;r angelt im Scharnier &#8220;was soll’s denn werden?&#8221; kommt nicht zu schlosse, weil der Widerstand ein alter Schuh – wo kommt er her ?&nbsp; ein Eichen=H&#246;rnchen hat ihn dahin gepeppelt – lebendig ist, was atmet oder zumindest stoffwechselt, immer im Kreise furcht, bis das Uhrwerk seine Z&#228;hne abgerieben hat, und dann, wie der Schuh im T&#252;rspalt, ohne Heben oder Senken des Odemkorbs, v&#246;llig zur Verwandlung bereit, herumliegt, mutterseelenallein. Kann nicht jemand die T&#252;re schlie&#223;en ?&nbsp; reinraus was habe ich denn gemeinsam mit der Unglaublichkeit anderer ? meine Welt nehme ich alleine wahr, es gibt nur &#196;hnlichkeiten. Auf dem Boden rutscht es sich leicht, wenn noch etwas Sauce vom Mittagstisch l&#228;uft Aschenputtel feine Ger&#252;che&nbsp; auch kalt in den Abdr&#252;cken der Schuhsohlen verfangen. Der zwangsgepaarte Stra&#223;enstaub ist ein wirkliches Wunder, aber man mu&#223; schon ganz nahe mit der Nase &#252;ber den Dielen schweben. Das Karnickel (oder ist es ein H&#246;rnchen, ein Zierhase oder ein Wollkn&#228;uel) sagt : &#8220;Was ist denn jetzt mit der T&#252;r?&#8221; die immer noch auf und zu, w&#228;hrend ich nachsehen, ob sich die Erinnerung ganz da unten zu mir heraufwindet wenn ich mich hinlege und zur Decke aufsehe, eine strategische Position einnehme.</p>
<p><i>Standort: 1797, das Kampaner Tal. </i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/" rel="bookmark" class="crp_title">>2. Das unzerbrochene Kirschglas</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/" rel="bookmark" class="crp_title">>11. Das Crimson&#8217;sche Semikolon</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111008/16-1-zauber/" rel="bookmark" class="crp_title">>16. 1 Zauber</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111010/19-novelle/" rel="bookmark" class="crp_title">>19. Novelle</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/" rel="bookmark" class="crp_title">>3. Im Wald von Ypern</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;5. Daneben die Kickermaschine</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120111/5-daneben-die-kickermaschine/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120111/5-daneben-die-kickermaschine/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120111/5-daneben-die-kickermaschine/</guid>
		<description><![CDATA[> Ein Spiel nur in der Spiel=Lunke, rotierende Stangen mit &#8216;Manneken Pis&#8217; dran hinter dem Kachelofen, Geruch von friedlich ausgelaufenem Bier schlecht weggeputzt, das Licht im Spiegel oder im Fensterglas humpelt die Wirtin uns zu diensten, humpelt uns Geld zu wechseln, humpelt uns 1 neue Flasche + 1 neue Flasche in den Nebenraum (Schaumbart x [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Ein Spiel nur in der Spiel=Lunke, rotierende Stangen mit &#8216;Manneken Pis&#8217; dran hinter dem Kachelofen, Geruch von friedlich ausgelaufenem Bier schlecht weggeputzt, das Licht im Spiegel oder im Fensterglas humpelt die Wirtin uns zu diensten, humpelt uns Geld zu wechseln, humpelt uns 1 neue Flasche + 1 neue Flasche in den Nebenraum (Schaumbart x Schaumbart laut juveniles Gedorf) pengt der Ball an die Kant Kantaten Kanten. Jetzt tickt die T&#252;r geht auf und l&#228;uten alle Korken, jetzt sitzen wir bei Tisch jetzt jetzt und sprechen nichts Geh&#246;rtes. Im Erdenwall dort nebenan, dem Graben den wir schufen (Nacht f&#252;r Nacht) mit Spaten Schaufeln Kufen. Erdschlitten und der Ostermann (fanden die Leiche einer Kickermaschine neben 1 leeren Haus, neben puzzelierten Scheiben) 1 tr&#252;bes Bild Stangen und Federn, 1 zugeh&#228;uftes &#196;schchen, 1 M&#252;nzmonument, zw&#246;lf B&#228;lle (f&#252;r jeden Mond) Halb=Ball, Voll=Ball, Neu=Ball, gingen wieder rein, verplemperten die Zeit der Wirtin im Keller die ein Fa&#223; zapft, wir in der Stube Fa&#223;zapfen sammeln, Fa&#223;zapfen vorzeigen und aus der Flasche trinken, aufgespannt die Gesichter in den Scheiben, die wir meiden / reiben (die es in den Tr&#228;umen treiben mit Spucke als Ersatz) die festgepint an Schaukelpferden h&#252;bsch und her recht vor zur&#252;ck &#8211; verschwimmen. Mal Mond mal nicht mal Mond mal Licht mal v&#246;llig ist die Dunkelheit. Die Wirtin piepst aus einem Wangenloch, sie schl&#228;gt den Schaum mit einem Schl&#228;ger wandw&#228;rts wo schon Kacheln quadern, Netz um Netz sich dadurch spinnt, da&#223; sie nie trifft den Syphon. Eines Tages war der Kickertisch verschwunden.</p>
<p><i>Standort : Schwarzenhammer 1978, Gastst&#228;tte zum Egertal</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111019/34-die-rektaszension/" rel="bookmark" class="crp_title">>34. Die Rektaszension</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111016/25-tourniquet/" rel="bookmark" class="crp_title">>25. Tourniquet</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/" rel="bookmark" class="crp_title">>2. Das unzerbrochene Kirschglas</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/" rel="bookmark" class="crp_title">>4. Der Zuchtstuten Zunder</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111009/18-das-knappe-wunderhorn/" rel="bookmark" class="crp_title">>18. Das knappe Wunderhorn</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120111/5-daneben-die-kickermaschine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;4. Der Zuchtstuten Zunder</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 20:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/</guid>
		<description><![CDATA[> Unser meubeliertes Appartement, viel Zement=Pl&#252;sch, nichts geh&#246;rt uns hier (oder dir) nichts h&#246;rt auf uns (oder dich) spricht mit uns pers&#246;nlich, nichts h&#228;tte ich &#252;ber dich, du Lust=Loch, zu sagen, wenn nicht hier auf dem Abort das erste vieler Bon Bons geschehen w&#228;re, meine Hand Potzblitz so viel des saftigen Lebens gar nicht halten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Unser meubeliertes Appartement, viel Zement=Pl&#252;sch, nichts geh&#246;rt uns hier (oder dir) nichts h&#246;rt auf uns (oder dich) spricht mit uns pers&#246;nlich, nichts h&#228;tte ich &#252;ber dich, du Lust=Loch, zu sagen, wenn nicht hier auf dem Abort das erste vieler Bon Bons geschehen w&#228;re, meine Hand Potzblitz so viel des saftigen Lebens gar nicht halten, fangen konnte, wie es sprang, &#252;ber mich hinweg sprang, an den Kacheln klebte, rann rann, &#252;ber die Finger rann, auf das Bodenpl&#252;sch regnete, das ich nach dem Baden zusammenkn&#252;llte und fickte wie nachts die Bettdecke das Kopfkissen fickte, weil mein rechter Arm noch einen Krampf bekam bevor ich kam. Die junge Frau, die mit meinem Vater jeden Abend im Schlafraum verschwand, ich auf der Couch vernahm das R&#246;hren der Hirsche, das Zwitschern der V&#246;gel, das Kopfkissen kiss kiss, hatte sch&#246;ne schwarze Netzstr&#252;mpfe, die ich heimlich heimelig in dir Lust=Loch trug, mein Arm die neue Belastung herrlich fand, und eines Tages (in der Nacht des Tages) schlug ich die Augen wach=los auf, die Blase dr&#252;ckte mich, ich blies ich blies die Lichter an, z&#228;hlte auf dem Boden H&#246;cker um H&#246;cker, erblickte Nackte um Nackte, zwischen denen ich wandelte in einem Fleisch=Meer, sog den Schwei&#223; des femininen Stalls, der Zuchtstuten Zunder f&#252;r immer in mein Ged&#228;chtnis.<br /><i><br /></i><br /><i>Standort : Selb 1981, schr&#228;g gegen&#252;ber vom Bahnhof, im Haus begegnet man nie einem Menschen.</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/" rel="bookmark" class="crp_title">>11. Das Crimson&#8217;sche Semikolon</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120101/1-iden/" rel="bookmark" class="crp_title">>1. Iden</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120111/5-daneben-die-kickermaschine/" rel="bookmark" class="crp_title">>5. Daneben die Kickermaschine</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/" rel="bookmark" class="crp_title">>2. Das unzerbrochene Kirschglas</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111009/18-das-knappe-wunderhorn/" rel="bookmark" class="crp_title">>18. Das knappe Wunderhorn</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;3. Im Wald von Ypern</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 16:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/</guid>
		<description><![CDATA[> Blau im samt, Bett=dacht, beturtelt (schildkr&#246;tisiert), den Weg hinauf gerumpelt worden, weil der Schlaf so besser kann, der sch&#246;ne Mittag sonnebestrahlt, das holde Rauschen zweigbespielt. Ich kenn mich von Bildern dieser Zeit. Die M&#252;tter pumpen Milch mit ihren H&#228;nden aus den Br&#252;sten, stehen um den gro&#223;en Bottich barbebust, daneben Barbecue, daneben bar die Flaschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Blau im samt, Bett=dacht, beturtelt (schildkr&#246;tisiert), den Weg hinauf gerumpelt worden, weil der Schlaf so besser kann, der sch&#246;ne Mittag sonnebestrahlt, das holde Rauschen zweigbespielt. Ich kenn mich von Bildern dieser Zeit. Die M&#252;tter pumpen Milch mit ihren H&#228;nden aus den Br&#252;sten, stehen um den gro&#223;en Bottich barbebust, daneben Barbecue, daneben bar die Flaschen, gesch&#252;tzt mit eisigen W&#252;rfeln in Plastikeimern (schon Plastikeimer!) pumpen Milch und baden dann die Kinderchen darin herum. Gen&#252;gt das schwere Na&#223; noch nicht, wird Buttermilch geholt vom Bau=Herrn rechts ums Eck, der h&#228;lt der K&#252;he viele, mit Butter seifen sie die Haut, die kleinen Glanz und speckig. Gerauchter Duft, ein Geist des Fleisches zieht der N&#252;stern Lust herbei, der Speichel lost und weckt die Zungen, bald der Z&#228;hne Speis ist Brei. Kan&#246;nchen=B&#246;hnchen, Schlacht um Schlacht noch nicht, noch sind die Kinderchen nicht satt, noch flutschen sie auf Mutter=Butter und grinsen alle Welt herbei. Seht seht, das ist doch sehenswert wie sie ihr Badewasser schl&#252;rfen und wie sie dann (kommt ein Schrapnell) nicht ganz zerschnitten werden. Es riecht so duft, es riecht so sanft nach Senf und Gas ist unsre Erde auch.</p>
<p><i>Standort : Passchendaele 1914, Westflandern, auf einer Waldlichtung</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120216/11-das-crimsonsche-semikolon/" rel="bookmark" class="crp_title">>11. Das Crimson&#8217;sche Semikolon</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111009/18-das-knappe-wunderhorn/" rel="bookmark" class="crp_title">>18. Das knappe Wunderhorn</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/" rel="bookmark" class="crp_title">>6. Ein alter Schuh</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111016/25-tourniquet/" rel="bookmark" class="crp_title">>25. Tourniquet</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/" rel="bookmark" class="crp_title">>2. Das unzerbrochene Kirschglas</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120106/3-im-wald-von-ypern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;2. Das unzerbrochene Kirschglas</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/</guid>
		<description><![CDATA[> &#8230; rasch rasch die &#220;ber=raschung, schneller schneller ge=schnellt, mach auf, was ist da drin, der meubelierte Herr &#8220;das gibt’s doch nicht&#8221;, Spiel des Schicksals, rot (oder) rot (oder) die Kiste (es sind immer noch Kisten, F&#228;sser) knarr knarr geht auf, &#252;berh&#228;uft der Augen reifen Schauder mit Kinkerlitz der gr&#246;&#223;er m&#228;stet als in der Kiste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>&#8230; rasch rasch die &#220;ber=raschung, schneller schneller ge=schnellt, mach auf, was ist da drin, der meubelierte Herr &#8220;das gibt’s doch nicht&#8221;, Spiel des Schicksals, rot (oder) rot (oder) die Kiste (es sind immer noch Kisten, F&#228;sser) knarr knarr geht auf, &#252;berh&#228;uft der Augen reifen Schauder mit Kinkerlitz der gr&#246;&#223;er m&#228;stet als in der Kiste Innenseite Platz gewesen w&#228;re. Ein Trost (wie tr&#246;stet man?) &#8211; die Wolke zaudert nieder, interrupt pausierend, wenn dann rasch rasch die &#220;ber=raschung makroform gereicht. So geschah’s im Keller (ich schw&#246;r’s) als ich noch jung und blo&#223; da stand, um von den Kirschen zu stehlen, die Steine zu spucken (vielleicht weil sie so s&#252;&#223; auch) vielleicht weil sie so menschens&#252;&#223;. Im Regal (die Regel) : was Du k&#246;pfst &#8211; und sei es noch so gro&#223; &#8211; verzehre, trinke aus dem Hals das sprudelnde Sirup, den eingemachten Saft &#8230; rasch rasch : es rasch=schellen die H&#228;nde am Klavier (Ding Dong) es l&#228;utet wenn das Weck=Glas f&#228;llt, zerbricht, es weckt die jetzt schon schlafen sind, die jetzt schon liegen, schlafen wollen (kommt auf die Uhrzeit an, ein Jeder hat sie an der Hand, doch in der Hand sie niemand) fand. Der elende Fant steht schlemmend, hemdlos, hemmungslos vor Truhe und Regal, er reckt sich nicht, Glas regt sich nicht und alle schlafen weiter oder ein.<br /><i><br /></i><br /><i>Standort : Kaiserhammer 1977, Schulstra&#223;e, dort im Keller.</i></p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120210/10-halkyonische-tage/" rel="bookmark" class="crp_title">>10. Halkyonische Tage</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120112/6-ein-alter-schuh/" rel="bookmark" class="crp_title">>6. Ein alter Schuh</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111008/16-1-zauber/" rel="bookmark" class="crp_title">>16. 1 Zauber</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111016/25-tourniquet/" rel="bookmark" class="crp_title">>25. Tourniquet</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111019/34-die-rektaszension/" rel="bookmark" class="crp_title">>34. Die Rektaszension</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120104/2-das-unzerbrochene-kirschglas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;1. Iden</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120101/1-iden/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20120101/1-iden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 10:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[hundertprosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20120101/1-iden/</guid>
		<description><![CDATA[> Tags, vor mir : 1 Gutschein f&#252;r eine Allg&#228;uer Brauer-Mahlzeit, einmalig f&#252;r das ausgewiesene Tagesgericht + ein kleines Allg&#228;uer Brauhaus Bier zum Jubil&#228;umspreis von 6 Euro. Wenn man hingeht, ger&#228;t man in eine Schnellk&#252;che, in einen Bauernaufstand des Brotes, der Gerste. Lange dauern Worte, wie lange k&#246;nnen sie bleiben ? haben sie Malsachen dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-vs8IsWx_An8/TpsWt8N7DaI/AAAAAAAABM4/gUDhs8VbEUw/s1600/hu.jpg" /></a></div>
<p>Tags, vor mir : 1 Gutschein f&#252;r eine Allg&#228;uer Brauer-Mahlzeit, einmalig f&#252;r das ausgewiesene Tagesgericht + ein kleines Allg&#228;uer Brauhaus Bier zum Jubil&#228;umspreis von 6 Euro. Wenn man hingeht, ger&#228;t man in eine Schnellk&#252;che, in einen Bauernaufstand des Brotes, der Gerste. Lange dauern Worte, wie lange k&#246;nnen sie bleiben ? haben sie Malsachen dabei ? einen Schlafanzug ? Die Stimmung ein Br&#252;ten. Sehr gerne w&#252;rde ich mir begegnen wollen, zuf&#228;llig nat&#252;rlich, stra&#223;=ecks, dunkeltr&#252;b (eine sich verj&#252;ngende Gasse zweigt ab). „H&#246;r mal&#8230;“ – „Du wei&#223;t auch nichts, sei start!“ Borges ist sich begegnet in los libros y las noches von 1999. Der Film steckt mir im Videorekorder, der noch bei meinem Ger&#252;mpel in der Schweiz liegt, die H&#252;lle habe ich hier, im Keller, im Restezuber. Beinahe w&#228;re ich nach Buenos Aires gegangen, aber das h&#228;tte mir genausowenig eingebracht wie damals in Mexiko. Oder Paz’ Suche nach einer Mitte, die schwer zu finden, schwer zu halten ist. Im Grunde habe ich es versucht, sage ich mir. Ich bin daran interessiert, mich aufzul&#246;sen, mich hinfortzuschwingen, aber nirgendwo steht der Horst.<br />Als es noch die Erde gab und nicht das Produkt der Kunst (Kunstprodukt und Kunstwerk sind nicht identisch) als vor 6333 Jahren die letzten Traktoren in den Scheunen standen, ihnen stellt man nicht einfach Milch hin, damit sie zu schnurren beginnen, da geschah dies : s&#252;&#223;es Geflecht deiner &#228;u&#223;eren Rinde / vom Mond beschienen Tannin / die lockere Hand f&#228;llt der Rebe zum Trotz wurzelw&#228;rts. Von der Durach ins Schwarze Meer &#252;ber Weidach &#8211; Iller &#8211; Donau, diesen Weg gingen wir heute nicht, die alten Traktoren wurden gebaut als es noch Land gab, sie sind &#228;hnlich wie das Pferd an den Kr&#228;utern interessiert.</p>
<p>Standort : Kempten 2011, Kemptener Wald</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110911/madchentraube/" rel="bookmark" class="crp_title">M&#228;dchentraube</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111019/34-die-rektaszension/" rel="bookmark" class="crp_title">>34. Die Rektaszension</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111016/25-tourniquet/" rel="bookmark" class="crp_title">>25. Tourniquet</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111008/16-1-zauber/" rel="bookmark" class="crp_title">>16. 1 Zauber</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20120109/4-der-zuchtstuten-zunder/" rel="bookmark" class="crp_title">>4. Der Zuchtstuten Zunder</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20120101/1-iden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Einunddreissig, Zw&#246;lf, Elf</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20111231/einunddreissig-zwolf-elf/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20111231/einunddreissig-zwolf-elf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 11:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20111231/einunddreissig-zwolf-elf/</guid>
		<description><![CDATA[>Komm, Du Jahr der Apokalypse, Du Jahr der Phantastik!Und wir k&#246;nnen uns sicher sein: es wird das Jahr der Hysteriker und Irren werden. Wieder einmal ist Weltuntergang. Das sind immer die besonderen Anl&#228;sse, das Essen schmeckt pl&#246;tzlich besser &#8211; und jene, die nicht das geringste von Physik verstehen, bekommen ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit. Jeder Hund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Komm, Du Jahr der Apokalypse, Du Jahr der Phantastik!<br />Und wir k&#246;nnen uns sicher sein: es wird das Jahr der Hysteriker und Irren werden. Wieder einmal ist Weltuntergang. Das sind immer die besonderen Anl&#228;sse, das Essen schmeckt pl&#246;tzlich besser &#8211; und jene, die nicht das geringste von Physik verstehen, bekommen ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit. Jeder Hund darf mal lecken.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20100917/september-siebzehn-zehn/" rel="bookmark" class="crp_title">>September, Siebzehn, Zehn</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110331/marz-einunddreissig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>M&#228;rz, Einunddreissig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20090303/sakrosant/" rel="bookmark" class="crp_title">>sakrosant</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20100712/juli-zwolf-zehn/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juli, Zw&#246;lf, Zehn</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101108/november-acht-zehn/" rel="bookmark" class="crp_title">>November, Acht, Zehn</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20111231/einunddreissig-zwolf-elf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Noch einmal: ein R&#252;ckblick (die Unart des historischen Menschen)</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20111230/noch-einmal-ein-ruckblick-die-unart-des-historischen-menschen/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20111230/noch-einmal-ein-ruckblick-die-unart-des-historischen-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 10:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20111230/noch-einmal-ein-ruckblick-die-unart-des-historischen-menschen/</guid>
		<description><![CDATA[>Am 17. Januar befand ich mich in der Klangschmiede S&#252;d in Maierh&#246;fen. Auf dem Programm stand Harry Rowohlts&#160; Unser Schiff f&#252;r Muroroa&#160;. Ein Auftrag von Radio Stadtfilter Winterthur. Das war bis jetzt auch die letzte Arbei, die ich f&#252;r diesen hervorragenden Radiosender machen konnte, f&#252;r den ich Captain Cook sprach und die Literatursendung Seitenwind moderierte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Am 17. Januar befand ich mich in der Klangschmiede S&#252;d in Maierh&#246;fen. Auf dem Programm stand Harry Rowohlts&nbsp; <a href="http://perkampus.podspot.de/files/harry.mp3">Unser Schiff f&#252;r Muroroa</a>&nbsp;. Ein Auftrag von Radio Stadtfilter Winterthur. Das war bis jetzt auch die letzte Arbei, die ich f&#252;r diesen hervorragenden Radiosender machen konnte, f&#252;r den ich Captain Cook sprach und die Literatursendung Seitenwind moderierte.</p>
<p>Am 7. Februar berichtete ich aus dem Fichtelgebirge. Es war f&#252;r mich eine etwas merkw&#252;rdige Situation gewesen, die ich hier nicht noch einmal ausweiten kann. Nachzulesen ist das unter dem Label <i><a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/search/label/geisterreisen">geisterreisen</a>, Making Of A Poet. </i>Das Fichtelgebirge ist f&#252;r mich ein Schlund, der gleichzeitig nach Avalon, aber auch direkt in die H&#246;lle f&#252;hrt.</p>
<p>Bereits am 21. des Monats war der <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/lieferbar_guckkasten_21_fazetien_michael_perkampus/">Guckkasten produziert und erschien in der Taberna Kritika</a> als Download und auf CD. Im Gegensatz zu Der Regenschirm, dessen Produktion uns bereits leicht an die Grenzen brachte, fiel der Guckkasten parallel mit dem Umbau des Studios zusammen und war dennoch schneller realisiert. W&#228;hrend Der Regenschirm jedoch noch auf sein Erscheinen als CD lauert, war der Guckkasten dank Hartmut Abendschein sofort lieferbar.</p>
<p>Am 10. April gings <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/04/in-bargfeld.html">endlich nach Bargfeld</a>. Neben einigen wissenschaftlichen Arbeiten &#252;ber Schmidts Werk, brachten wir auch einen Sack Bargfelder Kartoffeln mit zur&#252;ck. Danach hatte ich das erste <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/04/april-siebzehn-elf.html">Fastenerlebnis </a>meines Lebens und fand heraus, dass dies nun gar nichts f&#252;r mich ist.</p>
<p>Der Juni stand ganz im Zeichen zu den Aufnahmen f&#252;r das H&#246;rspiel <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/05/regenschirm-unit-3.html">Der Regenschirm</a>. Wir hatten erstmals eine grosse Sprecherriege.<br /><a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/05/regenschirm-unit-3.html">Ein kleiner Spass war meine Tortenfresserei</a>, sozusagen ein Zyklus. <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/05/mai-einunddreissig-elf.html">Teil 2</a>. <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/06/juni-zwei-elf.html">Teil 3</a>. <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/06/juni-vier-elf.html">Teil 4</a>. <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/06/juni-funf-elf.html">Teil 5.</a><br />Auch in diesem Monat begann <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/06/juni-zwolf-elf.html">Markus A. Hediger einige Erz&#228;hlungen</a> von mir ins Portugiesische zu &#252;bersetzen.<br />Derweil <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/06/juni-siebzehn-elf.html">&#252;bernimmt Leolina die Aufnahmeregie f&#252;r Der Regenschirm</a> alleine.</p>
<p><a href="http://www.avenidaperdida.com/grundsatzliches-zur-ubersetzung-von-perkampus-teil-1/" style="background-color: #fff2cc; color: #0061dd; font-family: Cambria; font-size: 14px; line-height: 19px;">Michael Perkampus’ Sprache ist dreckig. An ihr klebt der Dreck der Erde. F&#252;r Perkampus ist Erde Sprache und umgekehrt. Bei ihm ist selbst ein Erdbeben in der Lage, als Liebesakt durchzugehen. Sprache, und mit ihr das, was wir Leben nennen, w&#228;chst bei ihm aus dem Boden – es ist der Boden, der lebt.</a></p>
<p><span style="background-color: #fff2cc; color: #464646; font-family: Cambria; font-size: 14px; line-height: 19px;">- Markus Hediger, Avenida Perdida</span><br /><span style="color: #464646; font-family: Cambria;"><span style="font-size: 14px; line-height: 19px;"><br /></span></span><br />Einer der gr&#246;ssten Flops des Jahres war dann nicht die Pr&#228;sentation Der Regenschirm, sondern <a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/07/guido-rohm-in-der-klangschmiede.html">das geplante H&#246;rbuch mit Guido Rohm</a>, der uns zusammen mit seinem Anhang in der Klangschmiede besuchte. Zun&#228;chst wollten wir ihn f&#252;r die erste Folge der &#8220;Reihe Sonor&#8221; sprechen lassen, dann sollte das H&#246;rbuch bei den <a href="http://kulturmaschinen.com/">Kulturmaschinen</a> erscheinen. Es ging hin und her, am Ende haben wir einen Haufen Geld in den Sand gesetzt und nichts wurde daraus.<br />Im August reisten wir nach Berlin, um uns mit Simone Barrientos und Leander Sukov zu treffen. Wir waren zum Essen eingeladen.</p>
<p><a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/09/september-acht-elf.html">Arno wird die dritte Katze.</a></p>
<p><a href="http://kryptoporticus.blogspot.com/2011/09/spieldosen-denen-die-feder-entwischt.html">Im September war es dann soweit, die Sandsteinburg, dieser gewaltige, ozeanische Roman, war abgeschlossen.</a><br />Im Kryptoporticus ging ich gleich zur &#8220;Hundertprosa&#8221; &#252;ber, aber immer mehr wurde mir klar, dass ich mit meinem Weblog die Leser &#252;berfordere. Also zog ich mich (wieder einmal) zur&#252;ck. es war aber auch eine sch&#246;pferische Pause f&#252;r mich, denn was sollte nach einem Pfund wie der Sandsteinburg folgen? Ich wusste es: nachdem ich Grenzen ausgelotet hatte wie kaum ein mir bekannter Autor &#8211; und nachdem mir klar wurde, dass ein Dichter mit meinem Anspruch an die Sprache in diesem merkw&#252;rdig verkommenen Land kaum etwas bewegen wird, entdeckte ich den Spass. Und der l&#228;sst sich ja ins Unendliche treiben.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110520/mai-zwanzig-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Mai, Zwanzig, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110703/juli-drei-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juli, Drei, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110513/mai-dreizehn-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Mai, Dreizehn, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111005/oktober-funf-elf/" rel="bookmark" class="crp_title">>Oktober, F&#252;nf, Elf</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110909/august-neun-elf-2/" rel="bookmark" class="crp_title">>August, Neun, Elf</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20111230/noch-einmal-ein-ruckblick-die-unart-des-historischen-menschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Death &amp; Restore</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20111224/death-restore/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20111224/death-restore/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 07:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20111224/death-restore/</guid>
		<description><![CDATA[>Frohe Weihnachten! &#196;hnliche Beitr&#228;ge:>Dezember, Dreiundzwanzig, Zehn>Tempora]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Frohe Weihnachten!</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101223/dezember-dreiundzwanzig-zehn/" rel="bookmark" class="crp_title">>Dezember, Dreiundzwanzig, Zehn</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101209/tempora/" rel="bookmark" class="crp_title">>Tempora</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20111224/death-restore/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Zum Schluss</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20111129/zum-schluss/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20111129/zum-schluss/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20111129/zum-schluss/</guid>
		<description><![CDATA[>Tja, das Jahr neigt sich dem Ende zu, wirft sich also in die Zukunft &#8211; und ich, nicht nur am Umziehen, sondern auch an Projekten besch&#228;ftigt, die es mir unm&#246;glich machen, das Weblog weiterzuf&#252;hren. Da sind Storys f&#252;r Anthologien am Entstehen &#8211; dar&#252;berhinaus schreibe ich andere Auftragsarbeiten, f&#252;r die der Kryptoporticus nicht mehr geeignet ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Tja, das Jahr neigt sich dem Ende zu, wirft sich also in die Zukunft &#8211; und ich, nicht nur am Umziehen, sondern auch an Projekten besch&#228;ftigt, die es mir unm&#246;glich machen, das Weblog weiterzuf&#252;hren. Da sind Storys f&#252;r Anthologien am Entstehen &#8211; dar&#252;berhinaus schreibe ich andere Auftragsarbeiten, f&#252;r die der Kryptoporticus nicht mehr geeignet ist. Nat&#252;rlich k&#246;nnte ich die Webseite weiterhin als Newsletter einspannen, aber dazu habe ich ehrlich gesagt keine Lust. So endet nun definitiv, was mir in den meisten F&#228;llen nur negativ in Erinnerung bleiben wird: das Schreiben im Netz. F&#252;r die wenigen, denen gefiel, was ich da fabrizierte, hinterlasse ich einen Gruss.<br />Neue Aufgaben warten auf mich, die mir jetzt schon erheblichen Spass bereiten, viel mehr, als ich mit dem Schreiben eines Weblogs je hatte.</p>
<p>So sei es. Ich w&#252;nsche allen alles Gute.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101028/abbruch-und-auftakt/" rel="bookmark" class="crp_title">>Abbruch und Auftakt</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110909/spieldosen-denen-die-feder-entwischt-zum-abschluss-der-sandsteinburg/" rel="bookmark" class="crp_title">>Spieldosen, denen die Feder entwischt (zum Abschluss der Sandsteinburg)</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111105/im-moment-der-konzentration/" rel="bookmark" class="crp_title">>Im Moment der Konzentration</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101219/dezember-neunzehn-zehn/" rel="bookmark" class="crp_title">>Dezember, Neunzehn, Zehn</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20090512/mai-zwolf-neun/" rel="bookmark" class="crp_title">>Mai, Zw&#246;lf, Neun</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20111129/zum-schluss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;1</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20111117/1/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20111117/1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[enoptron]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20111117/1/</guid>
		<description><![CDATA[>Das Leben ist eine Reise. Die Queste ist, da kann man gar nicht anderer Meinung sein, das Synonym des Lebens. Mit dieser Reise als ein Symbol verbunden ist der Weg. Abzweigungen deuten an, dass wir uns zu entscheiden haben; bedeuten M&#246;glichkeiten. Aber nicht &#252;berall sto&#223;en wir auf einen Kreuzweg, der uns eine Entscheidung abverlangt. K&#246;nnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Das Leben ist eine Reise. Die Queste ist, da kann man gar nicht anderer Meinung sein, das Synonym des Lebens. Mit dieser Reise als ein Symbol verbunden ist der Weg. Abzweigungen deuten an, dass wir uns zu entscheiden haben; bedeuten M&#246;glichkeiten. Aber nicht &#252;berall sto&#223;en wir auf einen Kreuzweg, der uns eine <br /><a name='more'></a>Entscheidung abverlangt. K&#246;nnen wir umkehren? Ja, das k&#246;nnen wir, aber dennoch bleibt die Teilstrecke begangen. Was wir dort schauen konnten, kann nicht dem Vergessen anheim fallen.<br />Doch der ganze Kosmos befindet sich auf einer Reise; Planeten und Teilchen &#8211; alles, was ist, und vielleicht auch das, was nicht ist. Die Natur verabscheut die Leere, auch wenn man daraus nicht schlie&#223;en kann, dass es etwas wie Leere nicht gibt. Aber eines kennt das Universum nicht: die Idee eines feststehenden Punktes. Statikos, stagnatio, sind nur tempor&#228;r wahrnehmbare Ph&#228;nomene.<br />Und der Weg, den wir gehen, ist nur einmal dieser Weg. Wollen wir zur&#252;ckkehren und ihn noch einmal gehen, handelt es sich bereits um einen anderen Weg &#8211; um das &#252;berall auftauchende heraklitische Prinzip, das man auch als den Prozess des Geschehens bezeichnen kann. Das ist die Zahl 1 und sie ist unteilbar. In einem Rechenbuch aus dem Jahre 1537 kann man lesen:<br />
<blockquote>Daraus verstehst du, dass die 1 keine Zahl, sondern es ist eine Geb&#228;rerin, Anfang und Fundament aller anderen Zahlen.</p></blockquote>
<p>C.G. Jung macht einen Unterschied zwischen dem unz&#228;hlbaren einen und der z&#228;hlbaren 1. Nach seiner Ansicht ist die 2 die erste Zahl, weil mit ihr das Z&#228;hlen beginnt. Mit der 2 tritt neben das eine ein anderes. Man kann auch weiter gehen und sagen: ohne dieses andere gibt es das eine gar nicht. F&#252;r die griechischen Philosophen war das eine m&#228;nnlich, da es als &#8220;Vater&#8221; alles Seiende erzeugte. Die &#196;hnlichkeit der Ziffer 1 mit dem Buchstaben P, der sowohl als Abk&#252;rzung f&#252;r Priapus (lat. m&#228;nnliches Glied) als auch f&#252;r das gleichbedeutende griechische Wort Phallos steht, wird als Rechtfertigung dieser Auffassung aufgef&#252;hrt. Die urspr&#252;ngliche Vorstellung von der 1 als einer doppelgeschlechtlichen Zahl findet sich in der Tarotkarte DER MAGIER, dem die 1 zugeordnet ist. Diese Karte zeigt einen Jahrmarktszauberer, der in seinen H&#228;nden einen Stab h&#228;lt. Auf dem Tisch vor ihm liegen Kelch, Messer und M&#252;nzen. Sein Hut hat die Form der Lemniskate, die in der Gestalt der liegenden 8 in der Mathematik als Zeichen der Unendlichkeit benutzt wird. Dieses Symbol stellt das eine dar, aus dem an dem Kreuzpunkt der Linien die 1 entsteht. Der Stab steht f&#252;r das M&#228;nnliche, der Kelch f&#252;r das Weibliche. Ihre Vereinigung symbolisiert das Messer.</p>
<p>Doch warum reisen wir? Warum ist die Bewegung die eigentliche Dominante? Die abstrakte Antwort lautet: um die F&#252;lle zu erreichen, um die Leere unm&#246;glich zu machen.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20090413/die-vitale-lekture/" rel="bookmark" class="crp_title">>Die vitale Lekt&#252;re</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20100824/das-poetische-murmelspiel/" rel="bookmark" class="crp_title">>Das poetische Murmelspiel</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111112/zustand-des-textes/" rel="bookmark" class="crp_title">>Zustand des Textes</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111001/die-hundertprosa/" rel="bookmark" class="crp_title">>Die &quot;Hundertprosa&quot;</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111102/die-riten/" rel="bookmark" class="crp_title">>Die Riten</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20111117/1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;T&#246;ten wir den K&#246;nig oder t&#246;ten wir ihn nicht?</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20111115/toten-wir-den-konig-oder-toten-wir-ihn-nicht/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20111115/toten-wir-den-konig-oder-toten-wir-ihn-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[leuchtspur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20111115/toten-wir-den-konig-oder-toten-wir-ihn-nicht/</guid>
		<description><![CDATA[>Ich bin mir nicht sicher, ob es diese Art der Leseb&#252;cher noch gibt, aber lange bevor die Netzliteratur durch die M&#246;glichkeit des Links diese Struktur nutzte, gab es &#8211; soweit ich weiss im Fantasy oder Adventure-Sektor &#8211; die M&#246;glichkeit, den Handlungsverlauf rudiment&#228;r selbst zu bestimmen. Da wurde dann der Leser, der hier zum Agitator wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Ich bin mir nicht sicher, ob es diese Art der Leseb&#252;cher noch gibt, aber lange bevor die Netzliteratur durch die M&#246;glichkeit des Links diese Struktur nutzte, gab es &#8211; soweit ich weiss im Fantasy oder Adventure-Sektor &#8211; die M&#246;glichkeit, den Handlungsverlauf rudiment&#228;r selbst zu bestimmen. Da wurde dann der Leser, der hier zum <br /><a name='more'></a>Agitator wird, &nbsp;angesprochen: Wohin willst du dich wenden? (zum Beispiel an einer Kreuzung) Gehen nach links, Seite 163, gehen nach rechts, Seite 27.<br />Das ganze wurde dann Solo-Rollenspiel genannt. Mir ist nicht bekannt, dass es bisher einen Blog gab, der seine Leser in dieser Weise mit einbezieht. Im Grunde ist das verwunderlich. Da wird &#252;ber den Einfluss der Kommentare gequakt, aber ein direktes Einbinden der Leserschaft sehe ich nirgends. Nat&#252;rlich muss <i>einer</i> die Geschichte durchziehen, aber in den Schl&#252;sselmomenten k&#246;nnte abgestimmt werden, wie es weitergehen soll. Wenn so ein Muster jedem bekannt gemacht wurde, kann es dar&#252;berhinaus zu wirklich textimmanenten Diskussionen kommen.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20100824/das-poetische-murmelspiel/" rel="bookmark" class="crp_title">>Das poetische Murmelspiel</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20100722/juli-zweiundzwanzig-zehn/" rel="bookmark" class="crp_title">>Juli, Zweiundzwanzig, Zehn</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20081217/dezember-siebzehn-acht/" rel="bookmark" class="crp_title">>Dezember, Siebzehn, Acht</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20111108/der-roman-als-skelett/" rel="bookmark" class="crp_title">>Der Roman als Skelett</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110502/mai-zwei-elf-von-vanillepudding-zu-den-swans/" rel="bookmark" class="crp_title">>Mai, Zwei, Elf &#8211; Von Vanillepudding zu den Swans</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20111115/toten-wir-den-konig-oder-toten-wir-ihn-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&gt;Ist der Groschen erst gefallen</title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20111113/ist-der-groschen-erst-gefallen/</link>
		<comments>http://veranda.michaelperkampus.net/20111113/ist-der-groschen-erst-gefallen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Perkampus</dc:creator>
				<category><![CDATA[enoptron]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://veranda.michaelperkampus.net/20111113/ist-der-groschen-erst-gefallen/</guid>
		<description><![CDATA[>Es kommt nicht von ungef&#228;hr, dass&#160;Markus A. Hediger&#160;und&#160;Michael E. Perkampus&#160;um etwa die selbe Zeit (wenn auch nicht zur selben Stunde) ein Projekt begannen, das sich mit dem Groschenroman-Plotting besch&#228;ftigt. Aus europ&#228;ischer Sicht ist der&#160;Groschenroman&#160;ein &#228;hnliches Ph&#228;nomen wie in Amerika dieShort-Story; beide Gattungen sind aus einer Art Notstand hervorgekrochen. Die Short-Story geh&#246;rt heute zur Weltliteratur und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>>Es kommt nicht von ungef&#228;hr, dass&nbsp;<i>Markus A. Hediger</i>&nbsp;und&nbsp;<i>Michael E. Perkampus</i>&nbsp;um etwa die selbe Zeit (wenn auch nicht zur selben Stunde) ein Projekt begannen, das sich mit dem Groschenroman-Plotting besch&#228;ftigt. Aus europ&#228;ischer Sicht ist der&nbsp;<i>Groschenroman</i>&nbsp;ein &#228;hnliches Ph&#228;nomen wie in Amerika die<br /><a name='more'></a><i>Short-Story</i>; beide Gattungen sind aus einer Art Notstand hervorgekrochen. Die Short-Story geh&#246;rt heute zur Weltliteratur und zur wohl anspruchsvollsten Textart neben dem Gedicht. Nur die Besten schrieben sie und nur die Besten schreiben sie. Verlags&#246;konomisch gesehen ist sie neben dem Roman allerdings nicht mehr&nbsp;<i>en vogue,&nbsp;</i>dieses Schicksal teilt sie mit dem Gedicht. Der Roman hingegen, der sich heute zwar &#252;berlebt hat, aber dennoch einen regelrechten H&#246;henflug hinlegte, stammt (nachdem man den Roman der Romantik v&#246;llig falsch interpretiert hat) aus dem gleichen Muff wie die Groschenhefte. Um das Jahr 1913 herum wiederholte sich in diesem (auch L&#246;schblatt-Sektor genannten) Milieu das Ph&#228;nomen, das im Grunde aus der Romantik abgeleitet werden kann. Man las sich f&#246;rmlich die Haare vom Kopf. Dieser Lese-Wahnsinn ist heute kaum mehr zu verstehen. Interessant d&#252;rften unterschiedliche Studien sein, die diesen &#8220;Schund-und Schmutz&#8221; begleiten, denn die Leserschaft dieser Heftromane ist demnach so different wie die Gesamtgesellschaft selbst, allerdings f&#252;hren die Abiturienten. Spuk- und Gruselromane gar werden haupts&#228;chlich von Leuten mit Hochschulreife gelesen.</p>
<p>Im Grunde kann man die&nbsp;<a href="http://sprachgasse.blogspot.com/">Die Gasse der sprechenden H&#228;user</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="http://www.avenidaperdida.com/ap/category/little-creek/">Little Creek</a>&nbsp;weder dem Heftroman noch dem Groschenroman zuordnen. Es muss aber gesagt werden, dass ein Gespr&#228;ch zwischen Hediger und Perkampus zu dem f&#252;hrte, was man vielleicht als Blogroman identifizieren kann. Der kostet nicht nur wenig, der kostet gar nichts. Aber das wichtigste: er hat auf nichts R&#252;cksicht zu nehmen und macht einfach nur Spass.</p>
<div id="crp_related"><h3>Ähnliche Beiträge:</h3><ul><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110702/seefraunsgarn/" rel="bookmark" class="crp_title">>Seefraunsgarn</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110906/penthesilea-montage-nr-1/" rel="bookmark" class="crp_title">>Penthesilea &#8211; Montage Nr. 1</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101208/silbenwetter/" rel="bookmark" class="crp_title">>Silbenwetter</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20110512/turba/" rel="bookmark" class="crp_title">>Turba</a></li><li><a href="http://veranda.michaelperkampus.net/20101130/die-schonheit-des-lebens/" rel="bookmark" class="crp_title">>Die Sch&#246;nheit des Lebens</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://veranda.michaelperkampus.net/20111113/ist-der-groschen-erst-gefallen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk: enhanced (User agent is rejected)
Database Caching 30/294 queries in 1.239 seconds using disk: basic
Object Caching 4002/4525 objects using disk: basic

Served from: veranda.michaelperkampus.net @ 2012-02-23 00:24:06 -->
