Geschrieben in altblog am 16. Februar 2012 Kommentare deaktiviert
> Es ist in den leeren Raum hineinsprechen, und weil es nur Laute sind, bleibt nur ein Geräusch, auch wenn ich “Haus” sage, wird nicht Jedem mein Haus erscheinen in diesem Raum, der leer – das bedeutet hier : sinnlos ist, der Sinn nicht speichert. Ich spreche : Haus ! – es entstehen so viele [...]
Geschrieben in altblog am 8. Februar 2012 Kommentare deaktiviert
> Sobald wir den Raum betraten, stank es nach Hopfen. So mussten wir das Gespenst tragen (Bierpanscher werden in ihren Fässern ertränkt oder so lange mit Bier vollgegossen, bis sie ersticken) – die statuta thaberna. Heute ist das Zoigl fertig, unfiltriert, direkt vom Mutterfass, der Zweig hängt überm Eingang, und : wieviel Sauen sind denn [...]
Geschrieben in altblog am 7. Februar 2012 Kommentare deaktiviert
> Jetzt auf diesen wunden Wegen den ersten Sturz erleben, gibt es keine andere Welt als die Wahrscheinlichkeit des Schmerzes, die Erde voll Ton, gerissen wie die Landkarte Afrikas. Von leeren Pfützen spreche ich, von Ockerschlamm, von Pfotenabdrücken und Domspatzschrei, die wilden Katzen verloren ihr Fell so wie ich mir die Kniehaut schürfte und die [...]
Geschrieben in altblog am 6. Februar 2012 Kommentare deaktiviert
> Bulldog=Spucke in der Ölwanne. Abblätterndes Lack=Kleid, Schmierstoff Herz u. Lunge, Kraftstoff=Kreislauf, starkmotoriges Knurren. Der Fendt tuckert mit ganzem Leibe an, Saatkrähen mucken federnd auf. Es gibt keinen Ersatz für dieses Ur=Thier, auch nicht den Unimog, der scheinbar mehr kann, aber wo ist der Beweis ? Das Feld wartet auf die Bürste, Rasur und Haarschnitt [...]
Geschrieben in altblog am 5. Februar 2012 Kommentare deaktiviert
> Die Wiese war größer und schlanker als ich. Kräuterluft zog dünstend=dunstend nüsternaufwärts, sandalen=platt ich stand vor wildem Urwuchs, wie sich Grashalm, Distel in mich räkelte, Lupinen rasselten, Bienen schwärmten; stand der Sommerkluft Aug in Aug, brach nicht der Pflanzen Halm, Erde zu erspüren warmfeucht wie ein erster wichtiger Traum, der in den Säften wühlt. [...]
Geschrieben in altblog am 26. Januar 2012 Kommentare deaktiviert
> Vor dem Erwachen (peitscht das Glück uns / großes Lachen. ) Zinnober das Dunkel, unerklärlich die Brüche: wir sind ja schließlich dunkel, kommen alle aus dem Halbschatten, treten alle daraus hervor, aus dem Schlagschatten der Wand des Schlafes, nur Schlaf ist die Welt, jemand sagt - Rauh die Nacht so manches [...]
Geschrieben in altblog am 20. Januar 2012 Kommentare deaktiviert
> Rauh die Nacht so manches Mal. In kanutischen Kreisen produziert der Maelstrom undenkbare Wirren. Weit ist das Ufer, doch wer es erreicht, der hat sich nicht in Sicherheit gebracht, der hat die Schönheit im Visier, die Lichtspiele – der wird ganz versessen sein, dem Leben zu huldigen, nachdem er soeben knapp dem finsteren Schlund [...]