Michael Perkampus

Geboren am 2. April 1969 im Fichtelgebirge.

Das Werk von Michael Perkampus umfasst Lyrik, Prosa, Erzählungen und Essays. Ein großer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Dynamik und Performance der Sprache. (Sehen Sie hierzu die Beispiele aus den Tonwerken). Thematisch bewegt sich Perkampus mit seinem barocken und ausschweifend romantischen Idiom zwischen Erkenntnistheorie und Mythologie, Märchen und Groteske. Perkampus ist einer großräumigen und philosophischen Phantastik zuzurechnen. Nicht selten trifft die Bezeichnung Surrealismus und Neuromantik zu.

Perkampus strebt als Approximationsprinzip das “absolute Buch” an (wie auch absolute Liebe nicht von diesem absoluten Buch zu trennen ist). Augenfällig ist der nahtlose Übergang von Traum zu Wachzuständen, die Gleichsetzung von Leben und Poesie, das vermischen aller Empfindungen zu einem Symposion der Universaltheorie. Die Poesie wird als Kern aller menschlichen Kultur begriffen, als Urzustand aller Wissenschaft und Religion. Ein Moralkodex wird ebenso verworfen wie eine Regelpoetik.

 

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