Verlässlich haben wir uns nie gekannt (Mia Marple)

Es ist nicht die Dauer, es ist der Sand. Und es ist nicht die Begegnung,
sondern ihr Ende. Es ist das, was bleibt, und sei es nichts. Es ist
das Angleichen der Tür, denn sie schließt gegenwärtig anders; es ist
die stehengelassene Tasse, die nie mehr benutzt werden kann. Setzt sie Staub an
ist es nicht die Dauer, es ist der Sand. Schafft man sie beiseite, bleibt sie dort,
nie wird sie wieder diese Tasse sein, unbedeutend, auf etwas verweisend,
das nie geschehen ist. Kein Tag geht je vorbei. Es stauen sich die Augenblicke,
stapeln sich, ohne sich je zu berühren. Es sieht nur so aus,
als wären sie aus Sand, angespültes Gelingen, Misslingen – kein Schiff
wird kommen, kein Tun wird Tatkraft werden, kein Vorhang hält uns davon ab,
die Gespräche zu vergessen, die nutzlosen Worte zu erinnern und zu vergessen.
Verlässlich haben wir uns nie gekannt.