spinnen beim schafott
fangen auch angelockte
fliegen, die sich sicher
fern der blumen wähnen
deren düfte sie vertreibt
aber wie ein sinn schaut
man nie das eigne blut
im körper, schaut nur sinnen-
froh wie andre
ihres eigenen beraubt
der literatur
spinnen beim schafott
fangen auch angelockte
fliegen, die sich sicher
fern der blumen wähnen
deren düfte sie vertreibt
aber wie ein sinn schaut
man nie das eigne blut
im körper, schaut nur sinnen-
froh wie andre
ihres eigenen beraubt
Candela - du kommst näher,
ganz wie ein Mantel umhüllst du mich,
mit deinen Geisterfingern rankst du
wie der Honig fällt, hast dich
mit blauen Blumen als Gefährt
zu meinem Traum gesellt,
erdrücken wir die Zeit,
die Luft doch noch,
als hätten wir Gewicht.
Der Betrachter deiner Schönheit,
ich stehe außerhalb davor
und blicke in eine
Galerie deiner Bewegungen,
Mimiken,
Gesten,
ich entscheide, wer ich sein werde,
wenn ich die Augen schließe,
um dich auch in mir zu erschaffen
und ich entscheide mich immer dafür,
derjenige zu sein, der dir gehört.
wenn ich mir dich so an
schau, könnten wir gleich ein Bier
miteinander oder ist es eine Tank
stelle wo du in die Camera glotzt?
oder was ist
nicht gut mit dir?
oder was ist
denn los jetzt?
Deine Lederjacke gib sie mir
oder das Auto hinter deiner
linken Schulter
oder die Zeit zurück
Dunkle Wasser; die Nacht :
schnell rast sie an,
um die Ecke der Häuser gewickelt.
Ankerplatz. Bis wir endlich
mit Gewalt auf diese Insel der Träume rückten,
in den Hafen, den sie Schlaf nennen, einbogen,
und stiegen bei dem Elfenbeintor an Land.
Doch jetzt noch Schlaf finden,
Gespenster in Kellern, ich mit ihnen. „Wo hin? –
Wo hin?“, der Wind nimmt die Verfolgung auf;
schlaf, ein Herz, doch vorher richte dir ein Lager! –
Die Schulter dagegen, diese Tür ist zu;
eine wird sich finden lassen.
Schlafmähre, Elfentraum, Couchemar,
Fell so weiß. die Abendgeräusche.
Die Vererbung ist ein Speicher für alle Erfolge, die das leben jemals errungen hat. Die Niederlagen werden vergessen. Kein Fehler bleibt im genetischen Code bewahrt. Durch diese Perseveranz lernt die Natur aus ihren Fehlern nicht und wiederholt sie andauernd.
Mich tagundnachtgleich zu fluten,
mich im fruchtigen wasser zu wälzen,
seifig aufzuerstehen, schaumgeboren
durch das Phantom des Schaumes.
Ruhende Waben, knistern,
sobald die Konstruktion zusammenbricht,
die Illsuion des Regenbogens,
durch Fett und Schmutz vernichtet,
torkelnde gedankenspiele
auf der bald verbarrikadierten Terrasse.
Man fand eigentlich zwei Köpfe
an diesem Unfallort. Einer
war eine Gratisbeigabe, weil
es schon wieder geschehen war.
still, weil kein Wind das Boot aus dem Klee hebt,
rostig schmatzend, Lavendelburschen hinter Ginster
hervor beobachten nicht eine Bewegung, ihre
Gestalten grünen durch das Licht, Speerspitzen
auf das bewegungslose Schiff gerichtet, damit es
sich auch fürderhin nicht bewege, in mir brennt
dieser Sud und stößt auf, alles läuft über,
köpft die Töpfe, schäumt die Deckel weg, ich werde
geboren, klebrig, an mir der Schleim aus
Kacke, Pisse, Muttersaft, die Schnur
ins Universum, die Leitung steht,
es klingelt, ich geh ran