GrammaTau #59

Beim betreten der Knochenkammer helfen Schuhe
die an den Fesseln sehr eng geschnürt sind
dabei französische Automobile darzustellen.

Die Luftlöcher
bleiben weiterhin ein Ärgernis
aber keines
das nicht durch eine Partie Schach
aufgelöst werden kann
vorausgesetzt, die Miniaturen werden
von jener Dame abgestaubt
die uns von der anderen Straßenseite aus zuwinkt.

Geben wir uns nicht der Illusion hin
mit Steinen gefüllte Blusen
könnten jetzt
da wir den Tee aus Marmorvehikeln schlürfen
ihre Taktik ändern.

Wir lernen
die Keuschheit in einer Pillendose unterzubringen
die uns zum nächsten Punkt bringt –
der Heiterkeit des Telefons.

Wir hatten von dir gehört.
Du seist mit exotischen Soßen sehr spendabel
würdest, angenommen, das stimmt
auch auf die Gabeln verzichten
die sich unkontrollierbar vermehren.

Also holen wir unsere Affen hervor
und zeigen ihnen leise
wo der Notausgang einen Knick vorsieht
es wäre schließlich unvorstellbar
eine Tube Salz in der trockenen Wäsche zu lagern
obwohl wir unsere Namen noch nicht vergessen haben.

In diesem Buch stehen noch immer dieselben zwei Wörter
die sie schon auf die Innenschenkel von Grashüpfern
tätowieren wollten
damit sie von der Wissenschaft
nicht vergessen werden können.

Niemand kam auf die Idee
ausgerechnet jetzt den Keks
über die am Boden Liegenden zu krümeln.

Das würde morgen zwar in der Zeitung stehen
aber nicht so sehr
wie deine Tanzschritte
unsere neuen Gäste beeindrucken.

Greife doch bitte kurz hinter dich
und reiche uns von dieser köstlichen Farbe
einen Zentimeter mehr Geschick.

Das Klingeln im Ohr war hausgemacht, ein
Manucaptus voller Überraschungen, die nach der
Wahrheit streben, sie aufgrund des
staubigen Bodens aus den Augen verlieren.

Wo zum Teufel kommt es her? Wer steht
hinter den Blechfiguren, versucht, sie anzumalen
während voller Fahrt, Dampf im Kessel,
Himmel unter den Füßen? Eines Tages sollten
wir es erfahren, das Begehren hintanstellen,
austreten aus den Sümpfen, den Sumpfgasen, Verballhornungen
ewiger Ruhe, dem Garten, der darin steht, um
uns mit Schall und Rauch, mit Tafelwasser
und einem niederträchtigen Pudding zu versorgen.
Dann werden wir einsehen, wie schwer es ist,
der Milchmann der Zeit zu sein.

Zorn entweicht den Lippen inniger Küsse,
ihr Gehege wird durch echte Zeitlupe enttarnt,
epochenschwer weitergeführt auf rutschigem Eis.
Du malst dieses Bildnis zu Ende, ich weiß,
dass in den Briefen von dir Zeichen von bescheidener Kraft
darauf warten, zerkleinert und als Pulver geschnupft zu werden.
Die Vielfalt ist also nicht nur ein Traum, der
auf 30 Grad Celsius heruntergekühlt wurde, kein
wuchtiger Schlag mit der Suppenkelle gegen
die Brandung ordinärer Musikstücke,
von zwei Meistern im Delir zusammengegeigt,
aber nutzlos, wenn es darum geht, dem einen
nicht das Geld des anderen zukommen zu lassen.