Was ist, wenn man so wenig Achtung vor dem eigenen Werk hat, dass man es quasi hinauswirft, aus dem Fenster schmeißt, mit vollen Händen ausgibt, anstatt zumindest so zu tun, als ginge man als Künstler einem legitimen Beruf nach? Oder ist es gerade umgekehrt, die größte Achtung vor dem eigenen Werk, wenn man es wie den Atem sausen lässt (auch als Atmer geht man keinem Beruf nach), weil man ja tut, was getan werden muss; ist es also die Achtung vor dem eigenen Atem, der geliehen ist wie alles, was uns umgibt? Ist man also Geck oder Priester, weil man sich ja massiv von all den Konsumenten und Funktelefonisten unterscheidet, die viele Teile der Erde bevölkern, ist man endlich im Zorn angekommen (der wie ein Kamin die Kemenate wärmt)?