GrammaTau #67

Da vereinbaren wir ein Treffen, schön geschmückt, an
einer Kreuzung, die eines Tages ihre Himmelsausrichtung
zusammenpacken wird, zumindest gestattet sie dem Staub,
ihr besser zu dienen als die vielen Versprechen, doch

nicht zu sehr. Crossroads der Jazz-Legenden,
nur der kratzende Morgen dämmert über
die Instrumente. Jeder Händel ist auch nur ein Tausch –
auf den Täuscher kommt es also an. Die Grotte spricht, als

wäre sie es leid, im Erz zu schweigen. Ich traf sie an
der aufsteigenden Hälfte einer Gaußschen Kurve, auch
nichts anderes als ein Bild, eine Chiffre, die im Dampf
Kessel die Maschinerie der Einbildungskraft zum Laufen bringt;

Ordnungen zerbrechen, gewiss. Zu oft werden die Teekammern
ignoriert, die sich in erhitzten Gewässern tummeln, ob
wohl sie, den Fischen ähnlich, Geräusche fabrizieren, die
in der Luft unmittelbar nach dem Anderen fragen, Antworten

über eine Tonleiter geprängelt, mit dem Notenschlüssel
eingestanzt, zu öffnen zu einer gewissen Stunde, nicht mehr
danach, wenn alles in Klaftern fällt, Fels die dunkle
Aufgabe besitzt, das Zerschmettern nicht zu hören. Wer

die Kräuter riecht, wird alsbald von ihnen kosten
wollen; die Zunge sticht in den Zuber, schlingt hierzu
die Bitte nach der Konkurrenz hinunter, ein Katarakt aus
Exklusivität. Ein Geheimnis verdeckt den bitteren

Geschmack, solange es unter gewissen Bedingungen nicht
auffallen darf; ein verhangener Blick ist ihm eigen, auch
eine nervöse Hand. Sollten diese Töne je zubereitet
werden müssen, weil ihr Datum es verlangt, öffnen sich

wohl alle Türen gleichzeitig; ohne Mühe schnappen sie
aus dem Bett, das ihre Ruhe an die Gezeiten band, auf die
sich außer uns nur noch der Mond verstand.