GrammaTau #69

Spuren treten auf, wenn der Wille,
Spuren zu gestalten, überhandnimmt.
Das Zeichen ist sich stets der Welt
Gewahr, die unsichtbar, aber nahe,
Einen Zugang sucht, einen Begriff

Meist, handelbar, abnorm in seinem
Abbild. Eine Antenne, die sich wölbt,
Keine Zuneigung kennt, keine Eignung
Des Verständnisses zulässt. Das ist eine
Bankrotterklärung, die an allen

Impulsen vorbeiläuft, die überhaupt
Empfangen werden können. Fortan
Verbleibt die Kümmernis hinter einer
Stacheligen Einfahrt, die der Geburts
Schleuse so exakt gleicht, dass eine

Verwechslung unwahrscheinlich, aber
Möglich erscheint. Der Alleingang
Bleibt stetes Streben, Bottiche entleeren
Sich in den Sand, was bleibt, ist nicht
Mehr als eine matte Scheibe, deren

Qualität Unendliches birgt. Der Winkel
Gesteht dem Beobachter zu, sich irren
Zu dürfen. Eine Frage von Präsenz und
Absenz. Das Unikat dreht seine biederen
Runden. Sind wir uns einig, bleibt

Zumindest die Stille trocken. Ich dachte
Tatsächlich, das habe nichts zu bedeuten,
Bis mir jemand das Maul auswusch.
Also biss ich auf Granit
Und schmeckte schlanke Brüste.