keinen Dichter wie mich. Aber diese Einzigartigkeit überfordert auch jene, die eigentlich Gedichte lesen, ihnen mangelt es am Verständnis universeller Wahrnehmung. Das bezieht sich auf die Ästhetik. Man muss doch noch immer jedem sagen, was es mit der Kunst auf sich hat, erst dann zündet ein vages Verständnis. So ist der Mittler stets wichtiger als der Dichter, als der Künstler selbst. Auch Kunst braucht also einen Propheten, aber anders war das nie. Man lernt nicht, was das Gedicht sagt, sondern was der Mittler darüber weiß.