GrammaTau #72
möglichst wenig Witterung, hinausfinstern, 
endlosschleifen hinterlassen,
barfuß durch den Schnee spuren, die planta pedis wieder zurück
(diebische Freude über Verwunderung, die man nie beweisen kann)
– Wie war der Cunnilingus?
Moskenstraumen lässt das Schiff zerbersten an den angehäuften Scherben, die Rauschbeere gefüllt mit einer Fleisch-Farce, die wir durch den Refraktor betrachten konnten, am westlichen Rand
(ein Baum)
mehr oder weniger als ein Baum, am östlichen Weltrand ein Turm, dessen bloße Architektur bereits bösartig ist, der Archimimus schreitet neben der kupplerischen Zofe unter
Charlatanen, Dieben, Trunkenen, Sklaven, Köchen, Matrosen, Hirten, Schulmeistern, Soldaten, Mautnern, Schankwirten, Winzern, Lumpenhändlern, Seilern, Hetären, Hebammen und Flötenspielern.
Göttin, dass du Zuschauerin bist in all der Mädchen Augen und bereits dann,
wenn die Mutter den nackten Sohn betrachtet – und anders als der Samenjockl ist er es, den sie selbst gebar
möglichst wenig Witterung, die Nahrung ist nie näher dem Ambrosia
als beim Nagen an der Brust, wenn noch am Körper ich dir verwandt dann später ich die Haut dir leihe, das Es im Spiel der Rollen, das Es im Spiel der Lebensklammer, zwischen rosafarbenen Industrieabfällen und himmelblauen
Werkzeugkisten, die Wunderkraft des Amarant
(die Ehrenstrafe)
das Hinablassen der Hose vor den Voyeurinnen
(der Liebeszauber)
Sie ließen sich auf den Hintern Brotteig kneten und gaben mir zu essen, das Brot als Substitut der konzentrierten Kraft, mit Batzenwecken unter den Füßen tanzten sie
(das Brot war wie die Steine
das Messer von Blut so rot)
Najaden in den Brunnen