Aus den Brunnen

Geschrieben von A. Anders

Wir haben verwahrt, aufgebahrt und hergerichtet.
Die Tische. Die Stühle. Auf den Tellern
die Masken. Die gelösten
Zungen im Glas. Nun ist dieser Raum
offenen Mundes
für immer zu schließen.

Nackt und uneingeladen
steigt aus den Brunnen
die Wahrheit mit ihrem Reisigbesen.

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    Rein zufällig durch den Gärprozess

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    Nach=brodelt. Man häuft etwas Katzengold
    An, wenn die Stille überhand zu nehmen
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    Du es auf diese Art tun wolltest, die mich zur

    Legende machen würde. Doch bräuchten wir hierfür nicht
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    Zugenäht und deine hielten dem stürmischen Beifall
    Kaum stand. Nur deshalb sprangen wir gemeinsam aus
    Dem Fenster auf die Markise des Drachentöters.

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    Sollen, vielleicht wären wir dann woanders heraus-
    Gekommen. So aber blieb uns der Trost
    des Sommergewitters
    Auf einer Schallplatte.


  • Akt in Voliere

    die Bewegung des Schwertes 
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    die alles umschließt, ohne sich dabei selbst zu umschlingen

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    um die hochnotpeinliche Befragung bittet

    Teufelsbuhler, verhältst dich wie
    in schütteren Stunden, in den Besenstiel verliebt

    da gab es eine unter ihnen, die Kehlen aufriss, während
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    unter dem röchelnden Fleisch rötete &
    schäumte

    & Leben
    & Lust, jetzt ist es eins, verstanden

    da gab es eine unter ihnen, die für
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    oder war es ein Traum, dass derartiges auf dem Dorf
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  • |

    Schweremut (zum LiveBook-Event „Endlich Schuld“)

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