Das Lorebuch (XI)

Als lebten wir in der Spirale mörderischer Weihen, als tauchte
neues Leben in die blinden Statuetten, ausgefranst und mütterlich treu.
Es käme auf den Versuch an, hinwegzutauchen, das Gras in seiner vollen
Pracht auf den nächsten Sommer zu vertrösten, nur um zu erkennen,
dass wir keine Rösser sind. Der Sternentrunk am Mittag, in ausgespülten
Kelchen treibt eine neue Form der Reinheit ein Spiel mit unserer
Wohlgefälligkeit. Das Biest steht stramm, nichts welkt in einer leeren
Brust, erfindet stattdessen fremde Existenzen in rohen Augenblicken.
Die Klänge wandern den Flur entlang, hinter uns her schleifen
die Brocken abgehackter Stunden, denn sie wissen von unserem Schwur,
zu verweilen.

 

As if we were living in a spiral of murderous consecrations, as if
new life was plunging into the blind statuettes, frayed and motherly faithful.
It would be a matter of trying to dive away, to put off the grass
in its full glory until next summer, only to realize
that we are not horses. The star drink at noon, in rinsed-out goblets,
a new form of purity plays with our pleasantness. The beast
stands at attention, nothing wilts in an empty Breast, instead,
invents foreign existences in raw moments.
The sounds wander down the hall, behind us drag
the chunks of chopped off hours, because they know of our oath
to stay

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