Es gibt die Dörfer nicht mehr

Ich denke an die Tausend Bücher, die nicht mehr zur Hand genommen werden, sehe im Verzeichnis nach, wer alles auf dieser Liste steht, und bin mit meinem Los versöhnt. Es ist sozusagen meine entgegengesetzte Stoßrichtung, denn es ist fast unmöglich, sich allem und jedem zu entziehen. Es beginnt mit der Zeit, der ich nicht angehöre, es führt weiter über die Gelegenheiten, die ich absichtlich mißachte, die Menschen, die ich meide wie die sprichwörtliche Pest. Und dennoch arbeite ich ununterbrochen, ununterbrechbar. Es ist dies die einzige Möglichkeit, von einem Dasein zu künden, das so einzigartig ist wie meines, so ungehörig. Jede Stadt ist ein finsteres Loch, aber Dörfer gibt es nicht mehr. Die Zerstörung ist so unfaßbar.