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Ich erwache erneut

Ich erwache erneut. Es ist immer ein Wunder dafür verantwortlich. Manches davon erscheint mir wie eine Schallplatte – rund. Und dann befinde ich mich an einem anderen Ort, der wie ein Damm um mich herum gebaut ist. Manchmal denke ich an seinen Schutz, manchmal denke ich an eine Trennung. Die Welt hat ihren Zustand verändert, ist jetzt gasförmiger denn je. Es gibt Menschen; zumindest glaube ich, dass es sich um Menschen handelt, wenn ich ihnen auf der Straße begegne und sie mich in ihre Einkaufstüten schauen lassen. Es schwebt mir noch immer dieses Ding vor Augen, das eine Störung der Netzhaut sein mag. Ich bin der letzte aller Dichter und ich walte nicht meines Amtes. Gerne wäre ich aus der Sprache ausgetreten, aber das ist so, als ob man sein Badesalz verloren hätte. Noch einmal werde ich aufräumen müssen, die Gabeln müssen bei den Gabeln liegen.

Veröffentlicht von

M.E.P.

Wenn es kein Buch ist, dann ist es ein Hörbuch. Und wenn es kein Wort ist, dann ist es der Jazz.

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