Paraphrase & Korrektur/Typoskript/Tableau6/S7

Sie beäugt ihn, wieder aschenbecherscheppernd, hört nicht hin, womöglich schon immer ihr Problem gewesen. Die Sonne eiskalt, sieht nicht, was er sieht, wie er den roten Ritter tötet. Nicht wie Parzival, der den Sexus zerstörte, reißt er sein wildes Tier frei, borgt sich dessen Gewand, und hängt es über sein Narrenkostüm. Von nun an befindet er sich auf der Suche nach dem Gral, möglicherweise das Ding, aus dem er gerade Kaffee trinkt, trinken sollte, denn die Brühe ist eiskalt. Manche Situationen werden getragen von der Lust einer Anordnung. Einfaches Prinzip: alles so lange hinauszögern, bis sich eine Auflösung nicht mehr aufhalten lässt, der Versuch, Gegenwart zu erhalten, den unmöglich scheinenden Stillstand der Zeit herbeizuführen. Zeit ist nicht der Aschoff-Tawara-Knoten in einer Brust, Zeit ist nicht das Uhrwerk – und doch lässt sie sich manipulieren, ist kälte- und hitzeempfindlich, orts- und klimaabhängig, reagiert wie jedes Ding auf äußere Einflüsse. Es gibt die Möglichkeit, sie auszusetzen, es gibt den zeitlosen Raum, den Spuk in der Halle jeder Sekunde und ihren Räumen. Vor dem Anhalten: die Füße stolpern, man achte darauf, dass man sich genau ansehe, wo man sich die Nase blutig schlägt. Der Regenwurm bei seiner Arbeit, die komplexen Systeme ehrend. Man ist nur auf Fahrt, wenn man läuft. Wir betreten die Welten unseres Inneren wie wir ein Bad besteigen. Adam begann folglich damit, den Kessel täglich zu heizen, sich tagundnachtgleich zu fluten, sich im fruchtigen Wasser zu wälzen, seifig aufzuerstehen, schaumgeboren durch das Phantom des Schaumes. Ruhende Waben knistern, sobald die
Konstruktion zusammenbricht, die Illusion des Regenbogens durch Fett und Schmutz vernichtet. Torkelnde Gedankenspiele auf der bald verbarrikadierten Terrasse.