Gertrude Atherton: Der Strid

Anmerkung des Übersetzers: The Strid ist ein echter Ort in Yorkshire und der Namensgeber der Geschichte von 1896. In der Nähe von Bolton Abbey bezeichnet er eine der Kreuzungspunkte des Flusses Wharfe. Athertons Inspiration für die Geschichte stammt von den zahlreichen Todesfällen, die sich am Strid ereignet haben, einem schmalen Abschnitt des Flusses, der aus Stromschnellen, Wasserfällen, Unterwasserfelsen, tiefen Wasserfällen im Flussbett und plötzlichen Untertrömungen besteht. Es ist einer der tödlichsten Flussabschnitte der Welt, mit einer fast 100%igen Todesrate für diejenigen, die hineinfallen.

 

Weigall, ein provinzieller und distanzierter Zeitgenosse, war früh schon der Moorhuhnjagd überdrüssig. Es kam ihm vor wie eine Parodie auf die Vorfahren, die in den Mooren und Wäldern des West Riding of Yorkshire auf der eifrigen Jagd nach Wild, das es sich zu erlegen lohnte, umhergestreift waren, wenn man sich hinter einen Lattenzaun zu stellen hatte, während die Männer seines Gastgebers die Vögel mit langen Stangen in Richtung der Gewehre trieben. Doch wenn er sich im August in England aufhielt, akzeptierte er gerne, was für die Saison geboten war und schlug seinem Gastgeber vor, doch einmal Fasane in seinen Ländereien im Süden zu schießen. Er war der Auffassung, dass die Vergnügungen des Lebens mit der gleichen Philosophie akzeptiert werden sollten wie seine Übel. “Gertrude Atherton: Der Strid” weiterlesen

ritu

Ich musste, in jener Nacht, in der der Mond meinem Haus sehr nahe stand, wohl etwas von ihr mitgenommen haben, als ich schlafend in meinem Bette lag und zum ersten Mal, mittels eines Stuhls, durch ihre vielen verborgenen Räume geflogen war. Denn seither stand sie jedes Mal, wenn ich in den Spiegel blickte, hinter mir. Tat sie einen Schritt zurück, verschwand sie in tiefer Schwärze. Tat sie einen vor, war mein Gesicht für mich im Spiegel nicht mehr erkennbar. Ich war rastlos seitdem. Blies Nacht für Nacht die fast heruntergebrannte Kerze auf meinem Fensterbrett aus, öffnete das Fenster und hob mit meinem Atem davon.

Die Herberge

Es war warm. Der Himmel lose von Wolken. Zeit und Sonnenstand nachvollziehbar durch den Dauerhupton einer sich hinziehenden Hertzfrequenz, die sich zuvor durch ein alarmierendes, immer wiederkehrendes Aufheulen angekündigt, sich dann aber nach einigen Sekunden in einen asystolen Mantel verwandelt hatte, der sich nun über die ganze Stadt als Mittagssirene ausbreitete. Eine kleine Stadt muss es gewesen sein, jedenfalls fühlte sie sich klein an, als ich auf dieser Straße stand. Links von mir erhob sich eine große Mauer, die sich bis zum Horizont hinzog. Hinter ihr lag ein weites Feld mit runden Fabrikschloten, emporragende Säulen, die ihre Rauchladungen fortwährend wie niemals versiegende Geysire ausstießen. Riesenhafte Schwaden, die den Himmel durchzogen. Die aussahen, wie die zu Rauch gewordenen, sich wandelnden Seelen Verstorbener, die von den unzähligen Schäften aus der Erde befördert über die Stadt hinwegwanderten.
Kein Mensch war zu sehen, es gab nur eine Aneinanderreihung von schlichten Fachwerkhäusern zu meiner Rechten, die für das Auge ebenso endlos verlief wie die Mauer zu meiner Linken. Ich wusste nicht genau, weshalb ich hier war. Wusste nur, in welches Haus ich einkehren sollte. Es war ein Haus, das sich von den anderen Häusern äußerlich nicht sonderlich unterschied. Ich hatte nichts dabei, obwohl ich davon ausging, ich würde hier einige Zeit verweilen. Als ich es betrat, fand ich nichts weiter vor als eine kleine, vor mir liegende schmale Treppe, die offenbar ins Dachgeschoss hinaufführte. Die Stufen knarzten. Eine jede mit ihrem eigenen Ton. Auf der letzten angekommen, schritt ich einen ebenso schmalen Flur entlang, der zu einer mitternachtsblauen Tür führte, in die ein Auge mit einem gesenkten Lid eingelassen war. Darunter war ein goldenes Schild angebracht auf dem die feinziselierte Zeile stand: “Die Herberge” weiterlesen

Tontafelkalender vom 30ten Julmond xx19, einem Mentag

Der Dichter ist dazu erkoren, das Schweigen zu suchen; der Erzähler, die Geschichten zu erzählen. Der Dichter wird scheitern, sobald er beginnt, den Stift auf das Papier zu senken; der Erzähler scheitert nur dann, wenn er nichts zu erzählen hat. Das Scheitern ist die größte künstlerische Herausforderung, es muss von Anfang an in Kauf genommen werden, wenn es darum geht, sich für die Dichtung zu entscheiden und damit quasi gegen das Leben.


Es ist eine erstaunliche Enge in den Köpfen; der Gebildete ist vom Ungebildeten nicht mehr zu unterscheiden. Das Zeitalter der Einbreiung wird irrtümlich gerne für ein öffnendes gehalten. Wenn da nur nicht die Kleingeisterei, gar die Geistlosigkeit wäre, die alle Stände durchweht, als würde das Maß des Seelenlosen wie ein Vakuum alles in sein fettes Nichts hinein rufen. Liest man etwas vom Mittelalter, liest man auch von heute, und es wird leicht zu erkennen sein, dass wir uns noch immer im Mittelalter befinden. Eine Moderne werden wir vielleicht gar nicht mehr erleben.


Nach den Ephemeriden gesehen: Der Mond hält sich mit seinem Licht bei 16,8% und badet im Wassermann, das hat er heute mit dem Neptun gleich. Im Widder ist nur der Uranus.


… sitzen also den ganzen Tag da und schreiben und Albera schreibt und ich schreibe also und ich lese und schreibe, und das ist das, was wir alldieweil und die ganzen Tage tuen … und da kam ein grosz Gespinst und sagte, dasz ihr noch einkaufen müszt, das sollt ihr wissen, sonst vergehet der Tag wie alle Tage und morgen habt ihr keinen Käs zum fressen …

Carawahn

Dann sprach sie erst wieder, als er es ihr erlaubte, jedoch nicht mehr so fröhlich wie zuvor. Wie betäubt richtete sie ihr Haar, obwohl sich daran nichts verändert hatte. Sie fühlte sich beklommen, Sebastians Blick stach wie ein Messer auf sie ein, aber sie hatte das Gefühl, er sah nicht sie, sah nichts anderes als sich selbst.
Höre, draußen geht ein Sturm; den rufen wir: Los, Donnerhand! Den knechten wir mit Eisenband, und führn ihn´an der Lorelei vorbei und lachen aus dieses sich=kämmende Monster. Aus den Bechern rieselt Wort um Wort, ein Regen ist geworden; und all das fasst nicht an, womit das Herz bewohnt sein will. An kalten Tagen spickt man aus der Nische und wundert sich, wieʼs draußen geht. Doch hier im Stübchen glüht der Herd, bereitet warmen Mündern Speisen. Wir segeln durch die Endlosigkeit der Himmel, Sternenaugen, schwarz die Nacht; sie seufzt den silbernen Baum=Mond an, er fällt herab in Tränen, Licht der Nacht – die Erde ein violetter Brand im Saphirdunst des Orbits, während darunter Bäume in einer kühlen Brise baden. Wir passieren das Karmesinauge des großen Gottes Mars.
»Habt ihr viele Spiegel zu Hause?«

Die Rektaszension

In den Tartarus fällst du 10 Tage und 10 Nächte, die Nacht wirkt flügelbewehrt, so schnell, so schnell ist alles vorbei. Wie gefährlich die Totrupf=Daunen einer Bettdecke sein können, wenn man in der Finsternis mit den Handknochen unter den Armdecken gegen ein Hindernis knallt, zeigt ein im Kissen verstecktes Knochenskelett (insofern man das in seinem Garten finden kann, ansonsten tut’s auch ein roh abgeschabtes Huhn, Ente – weniger : Lamm). Es ist der 23. September. Der Schatten der Wohnzimmeruhr fällt auf den Nacken des Großvaters. Das liegt am Mond, der zwar kein eigenes Licht besitzt, aber dennoch durch das Fenster glotzt. Durch alle Fenster, die ihm zumümmeln.
Wir betraten den Schrank, schalteten aus das Licht, öffneten die Wand dahinter und bestiegen eine Welt, die Alice hinter den Spiegeln nie sah / keiner konnte sehen, aber keiner, das waren WIR ALLE in diesem Schrank in uns. Außerhalb stand anderes zur Debatte : Warum ließen wir den Faltplan zurück, der wie ein Kandinsky den Weg erklärt? Farbfrucht; es gibt nur die Wand und uns. Wir hatten uns in Bronze gekleidet, so wollte es die Gebrauchsanweisung, die als Beigabe Zeichnungen von Büschen und Hecken enthielt, Nachdenklichkeiten – dieser Urbegriff, das Archiv eines verloren geglaubten Brunnens, seines trockenen Fiebers. Steinreste erheben sich, gespalten und überwachsen, der Spatenstich später Stunden. Der erste Teil verschlingt den Teig lose ausliegender Felder, ein zweiter kreuzt seine schwache Stelle; älter, allen Kreuzungen ein Bruder, allen Begegnungen ein Untertan, allen Entscheidungen ein Sattelpunkt, der das Entstehen läutert, der Briefe abfängt von Boten, die sich im Silber des Horizonts spiegeln. Häuser; nein, sie ducken sich nicht, aber aus ihren Fensterwinkeln erkennen sie: ein Schattenverkäufer ist unterwegs. Wer sehnte nicht eine Liebschaft mit den Gezeiten des Lichts herbei? Einer lacht, und ihm wachsen Zähne; einer trinkt was aus ihm herausfließt. Aber ihm gelingt es nicht, sich aufzuhalten.

Bei Dichters

(c) bei Dichters

M: Liebholdeste, würde es dir etwas Unmögliches bedeuten, mir Hinweise darauf zu geben, wo ich meine Schtrumfhose hingetan habe? Du weißt, meine Nächte. Du weißt, meine Tage …

A: War es nicht meine Bubenblaue, die du dir tagein tagaus, zum Memorieren von Weite, über deine Puttenbeine streiftest? An der du zogst und zupftest, bis sie dir wie ein zweites Schlangenhäutlein passte?

M: Es war doch eher die Violettisierte, die sich manchmal wie von selbst durch unsere Kemenate bewegt, als wären tausend Geister drin, die über den Rücken dann, nachdem sie das Ärschelein passiert, ins Stammhirn vordringen. Ja, ich bin mir sicher: diese war’s!

A: Ach … so war das! Du hast wieder zu tief in meine Schublade geschaut, dich vom Spuk der Stöffchen bezirzen lassen. Da siehst du’s! Software is tight. Wahrscheinlich waren’s deine Blutgeister. Die heilig sanguinischen, die dir durch die Kompression deiner Venen, beschleunigt ins Stammhirn schossen, um dort ihr Unwesen zu treiben. Denn ziehst du über deine Blaustrümpfigkeit eine Rote, ergibt das ein violettes Unterleibstreiben.

M: Schnuckel=Bunny, deine Weisheit treibt mir von dir hergeleitete Farbe ins Gesicht, das sich gar nicht aufhellen will, wenn ich weiterhin hier über den Fußboden schnorchle, weiterhin nicht weiß, wo ich noch suchen soll, denn alle Staubwinkel, Maikäferschubladen, Wurzelschränke habe ich schon durchforstet, aber außer viel Tinte nichts gefunden, das meine Nacktheit adäquat vor den Augen der Ungeheuerlichen verdeckt.

A: Soso, mein Puttchen! Du seelstrippst, schnorchelst durch den Lyrenteppich der Muse, die dich küsst, durchmisst bei Tag das Licht der Sonne im Raum, durchmisst das der Mondin bei Nacht, forderst von Panoptes deinen Pfauentanz zu erblicken. Du ergießt dich in diese und jene Ecke unserer Kemenate, bis du nicht mehr weißt, wohin du noch spritzsprießen sollst. Und wunderst dich, dass nun in unserem Gemach so viele Augäpfel schweben? Du kannst dir all meine Stöffchen, Gewänder und Kleider zu deinem Pelz werden lassen. Doch bleibst du den Ungeheuern, die du riefst, immer nackt. Los, trau dich und pfaue! Darin bist du mir bloß und liebend.

Die Mondmacher (Reprise)

Promethisches Geschöpf (ich) Feuer=Mit=Stehler (auch) hermetischer Mit=Rinderdieb, Originalsünder, fleischlustiger Innen­schenkel=Zwicker Ziffer nicht Zahl (sifr) die Form einer geschlos­senen Muschel bei den Maya, Sunya der Inder Zephirum die Null (universelle Gebärmutter) meine Einkaufszeit die ich immer sehr fürchte lege ich sehr früh in den Morgen, stürze ins Geschäft hetz­te durch die Straßen der Verpackungen der frisch zu kaufenden Müllhalde mit wohldosierten Industrieabfällen zumbeispiel men­schenzurechtgemachte Milch ihr gekalbten Kälber kalbt (yo) Kälber kalbt (schon Kuh noch Kalb?) spurte schleunigst wieder hin­aus in einer Seitengasse verschnaufen / Au reboirs : würde mit ei­ner Kutsche anfahren wollen Flaubert besuchen (oder Emma) ma­laise mystérieux in einer Kutsche mit Bang & Olufson CD=Wechs­ler darin Scriabin-Sonaten ein roter Zylinder der auf den Kopf passt Handschuhe schneeweiß wie manche Schwäne singen Fleischkugeln in einer Muskat=Brandy Beize (Liebe & Traum : die beiden bedeutendsten ästhetischen Phänomene) noch zu besor­gen : Dahlien Typ Mystery Day, einen Olivenbaum. Jene runden Türme sind entdeckt in welchen der Vollmond Mondnatt für Mondnatt gegossen wird mit einem großen Katapult in den Himmel geschossen (geworfen) die Mondmacher am Werk, ihre chy­mische (Hochzeit) Mixtur der Mond erkaltet unter der Erde wird fest in den Tiefen Basalt und Eisen. Wollt ihr, ja oder nein, alles aufs Spiel setzen, einzig und allein um der Freude willen, tief unten am Grun­de des Schmelztiegels, in den wir unsere armselige bürgerliche Bequemlich­keit, den Rest unseres guten Rufs, unsere Zweifel, das radikale Bewusstsein unserer Ohnmacht, die Albernheiten unserer angeblichen Pflichten, kunterbunt mitsamt den feinen, zarten, zerbrechlichen Gläsern werfen wollen, jenes Licht aufleuchten zu sehen, das nie mehr verlöschen wird ? / Breton ich habe heute Nacht eine Muschel gefunden, in der Gespräche aufgezeichnet wurden, die man vor 17 Millionen Jahren in einer Höhle führte und festgestellt, dass dies nicht nur sehr verblüffend ist, sondern dass die Kommunikation auf Poesie beruht den Weg weiter runter legt sich zur rechten Seite eine Um­friedung in die Landschaft, in der sich ein öffentliches Bad befin­det, eine Installation die Mädchen hüpfen nach dem Volley sandig und Pärchen beugen sich übereinander da am Zaun die Menschen die aus dem Wasser stammen dort steckt die Erinnerung dort vi­sionierte ich.

Iden

Tags, vor mir : 1 Gutschein für eine Allgäuer BrauerMahlzeit, ein­malig für das ausgewiesene Tagesgericht & ein kleines Allgäuer Brauhaus Bier zum Jubiläumspreis von 6 Euro. Wenn man hingeht, gerät man in eine Schnellküche, in einen Bauernaufstand des Brot­es, der Gerste. Lange dauern Worte, wie lange können sie blei­ben ? haben sie Malsachen dabei ? einen Schlafanzug ? Die Stimmung ein Brüten. Sehr gerne würde ich mir begegnen wollen, zu­fällig natürlich, straß=ecks, dunkeltrüb (eine sich verjüngende Gasse zweigt ab.)
Borges ist sich begegnet in los libros y las noches von 1999. Der Film steckt mir im Videorekorder, der noch bei meinem Gerümpel in der Schweiz liegt, die Hülle habe ich hier, im Keller, im Restezu­ber. Beinahe wäre ich nach Buenos Aires gegangen, aber das hätte mir genauso wenig eingebracht wie damals Mexiko. Oder Paz’ Su­che nach einer Mitte, die schwer zu finden, schwer zu halten ist. Im Grunde habe ich es versucht, sage ich mir. Ich bin daran interessiert, mich aufzulösen, mich hinfortzuschwingen, aber nirgendwo steht der Horst.
Als es noch die Erde gab und nicht das Produkt der Kunst (Kunst­produkt und Kunstwerk sind nicht identisch) als vor 6333 Jahren die letzten Traktoren in den Scheunen standen, ihnen stellt man nicht einfach Milch hin, damit sie zu schnurren begin­nen, da ge­schah dies : süßes Geflecht deiner äußeren Rinde / vom Mond beschienen Tannin / die lockere Hand fällt der Rebe zum Trotz wurzelwärts. Von der Durach ins Schwarze Meer über Wei­dach – Iller – Donau, diesen Weg gingen wir heute nicht, die alten Traktoren wurden gebaut als es noch Land gab, sie sind ähnlich wie das Pferd an den Kräutern interessiert.

Der neue Hexenkraut=Beginn

Unter meinem Bild verschwimmt die Farbe. Ich habe dir von dem Bild erzählt, aus dem polimentvergoldeten Rahmen gelaufen, der nicht mehr fasst, was in ihm vor Kurzem noch hin und her geschwappt ist: Ein flüssiges Landschaftsbild, stets neu geschaffen, von der Erinnerung vergrault, aber auch bewahrt. Ich bin der Pinsel, der den locus amoenus nicht vom locus terribilis zu unterscheiden weiß; von Fingern aufgerappelt fahre ich über die Mittelgebirgszüge, füge Stufen und Gefälle ein, hinterlasse Lücken.
Ich bin ein Pinsel aus Lehm.
Im Schatten der Naturgewalten: Ein Antlitz ganz ohne Mund, hingeschmissen von Händen aus Staub, gezimmert aus Knochen, ohne ein Dach, auf das es regnen könnte.
An den Wänden meines Hauses: Bildmetaphern ohne Mund. Doch die Mauern wurden einst von ihrem Geist geküsst. Nie hat ein Maler sie gemalt, nie hat ein Tänzer sie umschlungen, nie hat man sie bei Tag gesehn, nur dieser Mond schlug ihren Schatten auf ein flüssiges Gemälde.

(Der alte Beginn)