Schlagwort-Archive: Piper

Ray Celestin: Höllenjazz in New Orleans

New Orleans, Mai 1919. Ein mysteriöser Mörder geht um, den man den Axeman nennt. Ähnlich wie im Fall Jack the Ripper gibt es einen Spottbrief, den er an die ansässige Zeitung schickt (beim Ripper war es die Polizei selbst, an die die Briefe adressiert waren), und ähnlich wie Jack the Ripper gab es den Axeman… Weiterlesen »

Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald | Enwor | Buch 1

Die Ursuppe heutiger Fantasy In den 80er Jahren haben einige sehr interessante Werke der Fantasy ihren Ursprung. Stephen King begann sein gewaltiges Epos Der dunkle Turm, Stephen R. Donaldson legte seinen Thomas Covenant vor. Und es gab noch andere, die heute zur Grundlage dieses Genres zählen, alles in allem aber war es ein Tasten im… Weiterlesen »

Jahreshighlights 2021

2021 war das Jahr, in dem ich mehr Neuveröffentlichungen las als jemals zuvor in meinem Leben. Tatsächlich kann ich dem Großteil der gegenwärtigen Literatur  wenig abgewinnen;  das hat viele unterschiedliche Gründe, die irgendwann einmal gesondert behandelt werden sollten. Aber es scheint wieder Licht im generischen Tunnel zu geben. Zurück zum eigentlichen Thema. Es gibt derzeit… Weiterlesen »

Von hier bis zum Anfang von Chris Whitaker

Mit seinem dritten Roman “We begin at the End” hat Chris Whitaker die weltweite Aufmerksamkeit auf sich gezogen.  Der Autor lebt in Großbritannien, siedelt seine Romane aber mit präziser Genauigkeit in den ländlichen Vereinigten Staaten an. Oft genug ist es ja gerade andersherum.  Er gewann in diesem Jahr nicht nur den Gold Dagger der Crime… Weiterlesen »

Die Suche nach dem Auge der Welt von Robert Jordan (Rad der Zeit #1)

Es wird Zeit über eine der erfolgreichsten Fantasy-Serien überhaupt zu sprechen. Es gibt nicht wenige Leser, die über all die Jahrzehnte von den tiefgreifenden Auswirkungen sprechen, die das Epos auf sie hatte. Das hört sich natürlich erst einmal ziemlich pathetisch an, aber es ist bei näherem Nachdenken dann doch seltsam passend, über die kapriziösen Wendungen… Weiterlesen »

Schecks Kanon

Es ist nicht so einfach, eine Hundertschaft Werke auszuwählen, wenn man über Genre- und Zeitgrenzen seine Pfeife ausbeutelt. Scheck scheint diesbezüglich gar kein deutscher Literaturkritiker zu sein, denn er besitzt Geist, Witz – und ihm fehlt das ignorant Deppenhafte etwa jener Gestalten des Literarischen Quartetts. Scheck kommt aus der Komparatistik und sein Spruch: “Ich weiß,… Weiterlesen »