Tontafelkalender 18 / Neblung / Mentag

Heute recht früh zugange. Aufstand um sechs, sozusagen. Albera at School. Rosinenbrot in ihrer Tasche, auch für morgen noch. Mit Herbst ist – wenn man so raussieht – nicht viel los in diesem Jahr (dafür gabs Frühling).

Die “letzte Hand” Böhmwind bleibt jetzt auch letzte Hand Böhmwind (“Der katabatische Elvegusterschien mir als Titel zu exzentrisch, was im Angesicht des ganzes Skripts etwas lustig anmutet)

Derweil plätschert noch der frühe Jazz von Jelly Roll Morton, Duke Ellington und Earl Hines aus den Sprechern, alles von der legendären “Jazzuela”. Bevor ich jedoch zum Tagwerk übergehe, lese ich noch (und endlich) Elizabeth Kostovas “Der Historiker” fertig, das ging mir gestern Nacht nicht mehr vor lauter Müdigkeit. Interessanterweise hat mich der Beruf des Historikers schon immer interessiert, weil er mit meinen persönlichen Interessen (I’m Old Fashioned) gut übereinstimmt. Für mich gibt es die Zeit des Millenniums nicht, ich mache bereits in den 1980er Halt, lebe aber im 19. Jahrhundert (so gut es eben geht).