Tontafelkalender 27 / Neblung / Mittichen

Durch die Lesung am Böhmwind – besser gesagt, das Schneiden – habe ich den ganzen gestrigen Tag verloren; das Ergebnis ist dennoch nicht zufriedenstellend. Das Problem ist natürlich, dass ich bei einem so langen Take und den Einschüben, die ich ich auf verschiedene Spuren legen muss – keine vernünftige Rechenleistung mehr habe. Natürlich denke ich mir dann stets, dass ich damit aufhören muss, das alles einlesen zu wollen, andererseits ist das aber ein guter Kontrollgang. Gedruckt wird das ja nie werden, also ist es so vielleicht zugänglicher (auch wenn man dann natürlich auf der anderen Seite ein guter Hörer sein müsste, wenn man schon kein guter Leser wäre). Aber darum geht es natürlich nicht. Ich habe sämtliche Freiheiten. Und gerade diese bringen mich ein ums andere Mal an die Grenzen des Machbaren. Gestern spielte ich bereits mit dem Gedanken, alles wieder neu zu zerpflücken, aber als ich die Skripte heute noch einmal durchging, wurde mir bewusst, dass an diesem einzigartigen Ding alles an der richtigen Stelle sitzt. Ich werde den zweiten Teil zum Böhmwind erst nächste Woche angehen.

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