Tontafelkalender vom 6ten Hartung xx20, einem Mentag

Nachdem das Phantastikon nun tatsächlich endgültig Geschichte ist, liegt es an der Veranda, einige Texte der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich zu machen, die vordem bereits im Phantastikon nachzuschlagen waren. Um der Frage nach dem Unterschied zwischen der einen und der anderen Plattform nachzugehen: Die Veranda ist seit 2007 als Werktagebuch zu verstehen, ein privates, dichterisches Dokument, das sich um die angesprochene Öffentlichkeit im Grunde nicht schert. Das bedeutet nicht, dass Leser hier nicht willkommen wären; anders wie thematisch eindeutig angelegte Weblogs verfolgt die Veranda jedoch den Kulturauftrag der Dokumentation der Entstehung eines Werkes. Seit einigen Jahren arbeite ich eng mit der Dichterin Albera Anders zusammen – und so umfasst diese Dokumentation auch ihre Arbeit. Für das Phantastikon übersetzte ich bereits einige Artikel zu Themen, die für die genannte Arbeit nicht ohne Interesse sind, und das soll beibehalten werden. Doch nicht nur diese Übersetzungen, die in der Rubrik “Gastbeiträge” (und dann in den jeweiligen thematischen Kategorien zu finden sein werden), finden bei uns ihren Platz, sondern auch vorzügliche Artikel, die unserer Beforschung der Fiktion, des Mythologischen und des Phantastischen sehr entgegenkommen. So werden wir demnächst zwei herausragende Aufsätze von Frank Duwald und die Artikelserie “Die Phasen der Furcht” von Erik R. Andara hier vollständig zugänglich machen. Weiteres Material sichten wir.

Die Unterschiede liegen also auf der Hand: Wir werden nicht Halt machen vor thematischen oder medialen Begrenzungen (oder vor geistigem Unvermögen). Wer das Besondere des Phantastikons mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen; andersherum: wer mich und meine Arbeit und die Alberas über all die Jahre verfolgte – für den gilt dasselbe.

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