Versteht man sich als Dichter, als jemand, der sich in die Poesie versenkt, dann sollte es einem nicht zur Erzählung drängen. Das aber wird es vielleicht, nämlich dann, wenn sich die Bilderflut nicht mehr an Ort und Stelle halten lässt, wenn sie sich also Raum schaffen will, um den zeitlichen Nullpunkt zu überwinden. Vom Aspekt der Verdichtung gesehen, bedeutet dies aber gleichzeitig eine Verwässerung; es sei denn, man handhabt seine Texte wie Jean Paul. Das Verständliche ist in einer Erzählung oberstes Gebot. Was aber, wenn man etwas Unbegreifliches einfangen möchte? Ich selbst bin ebenso wenig verständlich wie die Welt, die ich vor langer Zeit vorgefunden habe.