Meisterwerk

Die Katze ist eines Gottes Meisterwerk
auf der Höhe seiner Schaffenskraft
unter Sternen mit allem Geleucht
gelang es ihm die Welten zu verzweigen
und wir bekommen etwas Gnade ab
wenn wir uns nur früh genug erheben
um die morgendliche Dose zu öffnen

Schluff

Sehen konnte er nichts, seine Augen waren voller Schluffpartikel,
einem Feenstaub finsterer Kavernen mit einem warmen Untergrund.
Hinter ihm rückten die Nonsens-Stimmen voran, näher
perlten auch die Echos zeitenloser Dunkelheit.
Doch die Finger gruben weiter und bedienten sich der ganzen Anatomie.
Sein Kriechen war ein Fliehen, sein Atem hatte weder Wert noch Dauer.

Hinterhofzeiten

so weit es gut tut Dinge verpackt, und es behindert noch kaum im Äther herumzutollen, nach Streben zu fassen, Bindfäden im Grunde, ohne bindende Hand, ungeknotet | Pantera in groove | wenn man die Schrift ernst nimmt, die Quelle fassen (wenn auch an den Ecken ab), unverflüssigter Stein jedes Wort, und man denkt : wie viele denn noch? Vollkommene Zeiten da im Hinterhof

told you so

das Land die entsetzlich stinkend sich zersetzte Fotze einer Crack-Hure
so viele Philister an allen Schnittstellen, dass nicht aus allen Wurst zu machen ist
dass nicht alle in einen Sack gepackt gewässert werden können
dass nicht alle vergraben und nie wieder erwähnt werden können
dass nicht alle als Schandfleck menschlichen Daseins
aufgespießt auf Gattern künftigen Besuchern ein wirkliches Mahnen bedeuten können

Weidekorb

Was ist aus euch geworden, außer Traumleichen, die mich heimsuchen, wenn die Stille durch das Licht bricht und mich noch an der Flanke erwischt? Die kurze Energie diente den Raum zu erwärmen, der ganz flüssig sich in die unendlichen Ecken verdrückt, nicht zählbar verschwindet jede Spiegelung mit dem Wasser im Abort. Die Stufen hätten wir mit Stöcken verteidigen sollen, keine Wanze auf der Mauer auf der Lauer, kein Speck in Mäusewelten, kein Hirschgeweih an der Wand, und Eier nur als Gemälde in einem Weidekorb. Die grünliche Sonne weidet sich an ihrem Gift, aber sie beschenkt die ihren mit Tüten voller Wunder.

Brot

Ich schreibe in einer toten Sprache, spreche eine tote Sprache in einer toten Welt. Es ist seltsam, der einzige Dichter auf der Welt zu sein, zu spät zu sein, inexistent zu sein und trotzdem Brot zu essen. Ich mische mich nicht unter den Mob, beobachte ihn aus allen Distanzen, die ich zur Verfügung habe. Der Mob kennt meine tote Sprache nicht, solange ich mich still verhalte. Spreche ich, tarne ich meine Vibrationen; schreibe ich, kann ich zur Täuschung nur ein niederes Konstrukt anbieten, und ich biete es manchmal an.

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