Madame Blandot: Im Atelier

Hier kamen wir zusammen, in diesem brausenden Atelier. Die Wärme flirrte um die Hälse, die neugierig aus ihren Anzügen und Kleidern spähte. Gottsucher, Flüchtlinge und Künstler aus aller Welt reichten sich die Hände, umgingen sich und gestikulierten sich hermetische Grüße zu, verabredeten sich nach dem Tod oder vor dem Leben. Madame Blandot hatte all die bocksköpfigen Fruchtbarkeitsgötter durch ihre Hände geboren, sie befingerte sie, massierte sie aus namenlosen Klumpen zu Lustgestalten heran, oder schlug sie aus lebendigem Fels, ganz wie sie selbst es wohl vorgaben. In ihr pochten dann die Membrane und alles Wasser schwang sich aus ihrem Meer, der kalte Stein in ihrem Universum, Muttermund, der kalte Kuss, der Sog der Kreatur am Schaffen, wirkt um die Schafferin und zieht ihr sanft behütend das Höschen über die erschrockenen Wangen, doch nur kurz, bevor der Rausch nicht mehr alleine ist und ihr die Gestalt folgt, die Hände 

(nass vor Aufregung)

reiben, die Äderchen klopfen den Stein, den Ton, den Teig, sie sägen das Holz, den Sand, das Moos, die Augen formen Wonne, sehen nicht zu Sehendes, fahren die Konturen nach, das aufgerichtete Glied, das zu besitzen sich Madame sorgsam ausmodelliert, feilt, glättet, dann aufsitzt, gilvt, jauchzt, vergeht, Bockskopf, musst es mir sagen, ich beseele dich mit meiner Glut, ich erfriere innerlich, wenn ich deinen Steinphallos reite, allein ich kann keinem aufrechten Gang widerstehen. Kerzen und Rauch wurden entzündet und erfüllten den Raum mit milchigem Dunst, die Schwaden aufwärts, der Nebel allwärts, Mondlicht durchs Fenster herein, in die Duftbänke hinein, durch diese wehte Madame  auf die Gäste zu, und wie es schien, durch sie hindurch wie ein Geist, der sich mit den Schwaden liaisoniert, neben mir entdeckte ich ein Holzgestell, auf dem die noch nicht ganz fertiggestellte Holzplastik eines Mannes mit Hörnern stand, samt Zwillingspaar, das in geschmeidigen und raubtierhaften Zügen geschnitzt war, es handelte sich um Panther-Frauen, wundersame Begleiterinnen, hinreckend zur Kraft des Gehörnten, das Toben der Energie in Strünken, oh Salz, oh Geweih, oh allerliebstes Fluid und Soma, heiler Äther, aus dem Nebenraum erschien nun die Hierophantin, die sich als tartarische Adlige ausgab, und die kurz darauf wieder in einem Nebenraum verschwand, der mit glänzenden Tüchern abgeteilt war. Dorthin zog sie sich mit den jungen Damen zurück, um sie in den seltsamsten Liebesdingen zu beraten, den Geheimnissen des Vaginalmuskels, der tantrischen Vulva, dem Melken der Prostata und dem Yoga des Beischlafs, dem Ausstreifen der Energie aus dem Stab, der sich in den jungen Rachen ergießen wird, der Macht des Tanzes der Mitte der Unendlichkeit, dem allumfassende Beingriff, dem Drängen und Bezirzen.  »Alles Unglück ist über die Welt gekommen, weil man der Frau ihre Berufung als Priesterin geraubt hat!« 

An diesem Abend wurde Glas um Glas kräuterversetzten Wodkas getrunken, der Zigeuner Erich Zann funkelte mit den Augen und entlockte seiner Violine jene rasenden Töne, durch die der maßlose Georg Rasputin einst zu einer seiner zahllosen Liebesumarmungen, Prophezeiungen über die Reiche und Offenbarung seiner sagenhaften Heilkräfte gekommen ist, von Zeit zu Zeit verbeugte sich Madame Blandot vor dem Gehörnten und flüsterte seine Namen: »Pan, Leschy, Tschernibog, Perkampus.« 

Clocmeoc und Fulimus

Eine Fiktion beginnt in einem einzelnen Moment. Der Namensgebung. Vorher mag die Beschreibung passend gewesen sein, das Ungefähre, die Idee von etwas, das noch ein wenig klump und ungar ist. Jetzt hat die Figur einen Namen. Der Einfluss startet jetzt. Die Maschinen schlottern, warten auf ihr Kommando. Und jetzt kommt das Kommando: Das Kommando lautet:

CLOCMEOC

FULIMUS, der Wassernarr, überstrahlte auf seiner Wiese alles, halb in einen geschwungenen Wassertank gekleidet, wirken die Hydranteaugen nicht nur hypnotisch, sie sind es auch (und durch Druck abnehmbar). Ohne die schöne Glasbläserei auf dem Scheitel sähen wir einen recht mageren, aber dennoch gigantisch gewachsenen Glatzkopf, der allerdings nur deshalb ein Glatzkopf ist, weil auf einer silbernen Metallschale nun einmal keine Haare wachsen wollen.

Edber Shakin und … der Rharbarbermops des Frühlings

Wenn Edber Shakin eins konnte, dann war es warten. Bis die Straße leer ist und die Lichter anspringen. Bis die edlen Damen der Stadt schmuckbeladen im Handstreich von ihren Galanen durch die Tanzlokale gezerrt werden. Bis jemand wieder rauskommt. Oder nie mehr rauskommt, weshalb Shakin aber dann trotzdem weiter wartete, um zu sehen, wer den Rhabarbermops des Frühlings abholen kam. Der Name des Prinzen. Durchlaucht Rhabarbermops. Der erste, soweit ich weiß.

Überspringt man die ganzen lästigen Einzelheiten, dann lässt sich justamente in diesem Augenblick feststellen, dass Edber sich überhaupt noch nicht groß bewegt hatte. Offenbar nutze sein Gehirn auch die letzten Tropfen seiner Blase, um Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Er hätte garnichteinmal sagen können, wie lange er schon saß und auf den Eingang starrte.

Natürlich trug er einen Hut; das tun alle Detektive

Aussterbende Detektive bedeuten immer auch den Untergang der Hutindustrie der jeweiligen Region.

Der Detektiv benötigt seinen Hut aus drei äußerst spezifischen Gründen:

  1. damit es ihm nicht ins Gesicht regnet
  2. Haarbüschelausfall tut sich schwer, ihn mit Argumenten zu verteidigen
  3. damit sich manchmal Vögel auf ihn setzen

Abgesehen davon macht ein Hut unsichtbar und im besten Fall – also, wenn es ein wirklich guter Hut ist – unverwundbar. (‚Unverwunderlich‘ wäre eigentlich das Wort gewesen, das er suchte:  „Ich verwunder‘ mich, wie wunderlich!“ – das alles schnell gesprochen und so oft, bis es keinen Sinn mehr ergibt.

Der Rharbarbermops des Frühlings war tot, und natürlich versammelte sich der ganze Versailler Hof hier vor dieser Einfamilienhütte in der Schlitterschiergasse 63a (wobei die Sektoren b/c/d und e direkt angebaut waren). Nicht überall wurden schon genügend Breithäuser gebaut. Sie zu beobachten war schwer. Alles sah gleich aus, also sahen alle Bewohner ebenfalls gleich aus. Shakin fragte sich, ob er das früher schon einmal bemerkt haben könnte. Die Sonnenfinsternis für einen kleinen nichtssagenden Ort, in dem zufällig der Prinz ermordet wurde. Shakin hatte es gesehen, indem er es nicht gesehen hatte. Er war dabei, obwohl er eigentlich nur in der Nähe weilte, stoisch wie ein … Stoiker.

Shakin sah das prall angefüllte und in Seide gehüllte Pusteblumensofakissen auf des Prinzen Gesicht sich stürzen, und ganz ohne Zähne, Rachen, Schlund den Sack zumachen. Törichte Wolken schoben sich zwischen Edber Shakins Phantombilder und der schlichten Kammer, in der ein Prinz von einem Blumenkissen gemeuchelt verschied.

Das hatte er hervorragend zusammengepasst. Er hatte den Fall gelöst und würde niemandem etwas davon erzählen.

Die Legatoria Bieffe und das reine Reinschreiben

Ein ausgezeichnetes Heft ließ sich von Albera finden und zu mir bringen. Es ließ sich auch sogleich beschreiben mit gefüllter Federei und dem Lorebuch im Sinn. Ich zücke ein Zeigen etwas später.
Es braucht immer alles auch eine Widmung zu haben, und so entstülpte ich die erste Patrone und fuselte sie in den Kescher. Kurz mag ich’s sagen: gruonen ist die Saat des Grünens, growen kam beim angeln über mich, und der Tarnish will den Schatten meinen (es dreht am gleichen Rad wie growen).

Das Moleskine ist nicht mehr von Nöten, danke. Ich nehm‘ die Nebelkrähe, die sich – golden wie sie ist – auf Buchrücken niederlässt. Und die Seiten sind für einen Fountain Pen gemacht! dem Füllfederhalter! dem Springbrunnen-Stift!

Bittere Wolken

Keine Kleinigkeit, so eine durchwachte Nacht. Nicht mit einem Medikament versehen, nachdem ich zweimal bereits das Darideroxant ausprobiert hatte, was mich zumindest mit einem sehr klaren Traum belohnte. Es war wohl etwas zu arg, gleichzeitig auf das Ecitalopram zu verzichten und von Zopiclon auf Quviviq umzusteigen. Ich fühlte mich den ganzen Tag über wie in einem Grippe-Zeitalter, trotz Vollbad, trotz mehrfachem Napp (ohne Power), und – ach hier ist’s zu jammern schön – sind meine Bronchien etwas säuerlich. Den Pfefferminztee ließ ich aus Versehen eine halbe Stunde im Küchendunkel stehen, halb vergessen (eigentlich ganz), und musste die bittere Wolke nachher lutschen, zumindest gefühlt (ach was, geschmecket!). Ich trank – ganz meine Gewohnheit – nicht aus. Zu kühl der Rest schon, viel zu kühl für einen Tee mit diesem Bittergrad. Jetzt ist es darob schon fümmf geworden (diese kesse Nummer, was?), und ich versuche es noch einmal, mich nämlich mitsamt der BLAUBEERE niederzustrecken.

Der seltsame Gebäude-Schlaf

Nehmen wir einmal an, das hier wäre ein riesiges Gebäude und nicht nur ein Stein. Ich habe gesucht, aber keine wirkliche Entsprechung gefunden, worin ich heute Nacht eigentlich herum irrte. Die Aufzüge an der Schnittstelle gingen nicht nur nach oben, sondern auch seitwärts davon und es schien mir ein Gebäude zu sein, das einerseits als gigantisches Büro aber auch als Wohnhaus diente. Und es lag irgendwo im Radius um Bozen (Südtirol) herum. Ich fuhr dort mit dem Zug hin, kann mir aber die Einzelheiten dieser Fahrt nicht mehr ins Gedächtnis rufen. Der Traum war insofern merkwürdig, als dass er die ganze Nach einnahm und absolut kontinuierlich war, ganz ohne die surrealen Komponenten einer Traumlogik. Ich hatte ein Büro, in dem ich mich mit Aristoteles‘ Texten und irgendwelchen juristischen Protokollen auseinandersetzen musste, aber das kam erst später und ich hatte absolut keine Vorstellung, was ich da wirklich zu tun hatte. Ein Großteil der Menschen kannte mich und ich sie wohl auch, obwohl es keine Entsprechung zu meinem tatsächlichen Leben gab. Meine Mutter war die distanzierte Chefin, und ich war etwas verwirrt, dass diese Person tatsächlich meine Mutter sein sollte. Irgendetwas schien vorgefallen zu sein, um uns nicht gerade Nähe empfinden zu lassen. Nun verbrachte ich meine Nacht damit, mir die Dinge überhaupt zusammenzureimen und hatte auch die ein oder andere hilfreiche Person an meiner Seite. Da gab es etwas Unausgesprochenes, als wüssten alle mehr oder weniger, dass ich keine Ahnung hatte, wo ich mich befand und wie ich hierher gekommen war. Tatsächlich als wäre ich nach langer Abwesenheit wieder da, hatte aber keinen Schimmer, was das zu bedeuten hatte.

Nun, es gab keinen Tod, der mich begleitete und ich hatte ein großes Appartement, eine Art Mentor, der mir allerdings nicht wie mein Vater vorkam (wobei meine Mutter wesentlich distanzierter gewesen ist). All diese Leute würde ich nicht wiedererkennen, und was mögen sie denken, wo ich doch jetzt gerade erneut verschwunden bin?

Der Sonne auf die Pelle

Wie groß müsste ein Briefkasten sein, um alle Briefe, die je geschrieben wurden, zu fassen? Oder: alle Briefe, die geschrieben wurden und noch existieren, denn die meisten dürften weggeworfen, verbrannt worden, verloren gegangen sein. Oder sollten uns nur die verschollenen Briefe intersssieren, aufgeteilt in die Zerstörung durch die Elemente – morgen alle verbrannten, übermorgen alle durch Wasser enttinteten, übermorgen die davongewehten, und am Tag danach die vergrabenen? Die mit einer beigeletgten Fotografie sind gesondert zu betrachten, ‚denk an mich‘, denn auch ein Bild ist eine Schrift.

Ich habe alle Briefe der Welt geschrieben und auch alle empfangen. Wie groß wäre mein Briefkasten, wenn sie alle nur ausgedacht worden wären, ein Raum, der das Ausgedachte enthält, ohne Schrift, wie ein endloser Wurm, wie lang wäre dieser Wurm? Wir wären der Sonne schon längst auf die Pelle gerückt mit ihren zehntausend Grad.

Fort ist Glückes Hildebrand

 : was ich schrieb, trieb mich weiter in den Abgrund, in die Kellergefüge kein schöner Land, wohl nicht mehr und nie mehr wie aus idealen Erzählungen entnommen, kein Rätsel außer dem des Lebens, kein Bleiben außer dem Vergehen, den gewaltigen Umbrüchen auf einen Pukt gebracht, geschrumpft, so klein wie man es bei dieser Größe vermutet. Die glatten Wände sind des Geistes Tod, die schlanken Gärten voller Steine, die sich unendlich wiederholen, eine Kloake in hohen Stiefeln

ich setze einen Fuß über die Schranke
Ich glaube nicht, dass man einen abgestimmten Ort verlassen sollte,
wo jeder Baum einen Namen trägt und Zeuge von uns allen ist

Als ich las, las ich von Zeremonien, ich las von Morden
(diejenigen, die einen Abdruck hinterlassen)

Grant Morrison: Popkultur als Philosophie

Ähnlich wie bei Alan Moore ist auch bei Grant Morrison die Verbindung zwischen Biografie und Werk eng miteinander verflochten. Geboren 1960 in Glasgow und aufgewachsen in der Donnelly Street in Bishopbriggs, einer schottischen Vorstadt geprägt von Arbeiterkultur, wurde Morrisons Fantasie von Beginn an durch ein doppeltes Bewusstsein geformt. Einerseits durch die alltägliche Realität der Industriestadt, andererseits durch die schillernden, kosmischen Welten amerikanischer Superhelden-Comics, die er geradezu verschlang. Dieser innere Gegensatz bildet konsequenterweise das Fundament seiner kreativen Weltsicht.

7.19.11GrantMorrisonByLuigiNovi2
Morrison ©  Luigi Novi

Die britische Comicszene der frühen 1980er-Jahre, in der Morrison seine Fähigkeiten entwickelte, war von einer unvergleichlich pulsierenden Energie erfüllt. Mit dem Magazin 2000 AD als Inspirationsquelle und Alan Moore als dominierender kreativer Figur sah sich eine ganze Generation britischer Talente vor die Herausforderung gestellt, den Weg zu finden, den man nach dem Dekonstruktivismus einschlagen konnte. Während Moore die Superhelden-Mythologie radikal zerlegte, wie er es etwa in Watchmen oder The Killing Joke zeigte, nahm Morrison eine vollkommen entgegengesetzte Haltung ein. Er setzte auf eine Art feierliche Neubewertung des Altbekannten.

Dieser gegenteilige Ansatz war von zentraler Bedeutung, denn schon früh erkannte Morrison einen vermeintlichen Irrtum in der Dekonstruktion des Superhelden.  Die Vorstellung, dass Komplexität zwangsläufig mit Entmythologisierung gleichzusetzen sei, teilte er nicht. Er wollte zeigen, dass Mythologien in ihrer ursprünglichen, archetypischen Kraft eine tiefere Wahrheit in sich tragen, die jeder Entzauberung widersteht und gerade durch ihre Unmittelbarkeit eine universelle Relevanz entfaltet.

Weiterlesen

Alan Moore: Der Magier aus Northampton

Alan Moore sieht nicht nur aus wie ein biblischer Prophet, er hat auch den dazugehörigen Zorn im Gepäck. Doch auch wenn sich in seinen Äußerungen immer wieder Spuren von Empörung finden, wird die Zuschreibung eines wütenden alten Mannes seiner Komplexität kaum gerecht. Geboren am 18. November 1953 in Northampton als Sohn einer Druckerin und eines Brauereiarbeiters, trägt Moore die Eigenheiten seiner Heimatstadt wie die meisten Engländer tief in seiner Vorstellungskraft mit sich.

Alan Moore
Alan Moore Kredit: Kazam Media/REX Shutterstock

Northampton als unspektakuläre englische Stadt mittlerer Größe wartet dennoch mit einer Geschichte auf, die wie Lava unter einer scheinbar ruhigen Oberfläche schwelt. Moore hat sie zum zentralen Bezugspunkt seiner kreativen Mythologie erhoben. Nur wenige einflussreiche Autoren haben ihre Herkunftsorte derart stark in ihrer Arbeit verankert wie er. Die viktorianischen Straßenpflaster aus From Hell oder die elisabethanischen Geisterstimmen in seinem Roman Voice of the Fire zeugen von dieser Bindung. Für Moore ist Northampton das, was Dublin für James Joyce war: eine Landkarte der Gesamtheit seiner Realität. 

Diese tief empfundene Verankerung hat jedoch nichts mit romantischer Nostalgie zu tun. Sie speist sich aus einer politischen wie ästhetischen Haltung. Moore hat sich zeitlebens der Anziehungskraft Londons als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum seines Metiers widersetzen können und lehnt die Vereinigten Staaten als geistige Heimat ab, trotz seines unbestrittenen Einflusses auf die amerikanische Comic-Kultur. Er blieb in Northampton, ließ sich einen buschigen Bart wachsen, und prägte und veränderte nachhaltig ein ganzes Medium.

Weiterlesen