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Der Weg nach Raha: 5 Die ganze Stadt verschwindet
Raha war ein verschwommener Zug, der am Horizont vorbeihastete, hinter diesem dicken Nebel verschwand, der sich wie Milch im Kaffee der Nacht ausbreitete. Raha war die perfekte Mischung aus Utopie und Historie, ein Gleichnis für die Archäologen und die Menschheit insgesamt, viel näher als ein anderes Paradies, viel wirklicher als eine erfundene Hölle, alle anderen…
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Der Weg nach Raha: 4 Adam bin ich, einz’ger Mensch
Ich habe mich wirklich an all das erinnert, und während ich hier stehe, springt mir ein Teufel ins Genick. Er meint es gut – Teufel meinen es gut, sie wollen ja alle nur, dass wir begreifen. Adam bin ich – einz’ger Mensch.
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Der Weg nach Raha: 3 Ränkespiel der Isobaren
Das leichte Gewand eines quälenden Schattens umzürnt meine Haut, als ich das Wasser verlasse, um halbiert im Zwielicht zu schaukeln, die Grenzfälle beim Rauschen störe, den Fluss am fortschnellen hindere. Ungeahnt die Nähe nichtanwesender Personen, unverstanden vom Tageslicht, geblendet vom Reflex bonbonfarbener Quellgeister; Symbole, konturlose Skulpturen, einer Firnis der Berührungslosigkeit entlaufen.
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Der Weg nach Raha: 2 Raha konnte überall sein
Die Erregung ließ so schnell nach wie sie gekommen war, und ich probierte mich vorsichtig, in Erwartung eines neuerlichen Lustschubs, noch einmal an der Tür. Diesmal schnappte sie auf und schwebte wie von selbst nach innen, kaum dass ich die Drehung im Schlüsselloch vollendet hatte. Ich blieb eine Weile stehen und blickte hinein. Natürlich war…
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Der Weg nach Raha: 1 Madame Blandot
Madame Blandot richtete ihr Gesicht, als ich die schmierige Glastüre aufstieß, durch die noch nie ein heller Strahl gedrungen war; fummelte die widerspenstigen Ausreißer zurück ins Haarnestest, stand seit 100 Jahren da, harrend auf den Münzentwerter, den Freier ihrer Leiblichkeit, den Kunden des Etablissements (oder Käufer eingefallener Häuslichkeit).
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Eine Krone aus Korken
Dies sind die Nägel, die, mitKronkorken vernetzt, die Hütte bilden, inDer Schweiß produziert werden kann; wie esDer Hopfen zu etwas bringt, ist hier gewahr,Ist hier ein Magnet für das vorbeiKommende Wasser, in dem sonntags die FischeFehlen. Der Mund offen gehalten, die Sensation im Luxus gefangen, aber EinfachheitKennt viele Namen. Iriswelten, wenn manDas Auge sieht. Das…
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Pechrabella
Esrabella Gräf hatte ihr Leben nie gelebt: sehr früh schon Magd am Hof des Vaters, wurde sie jung in die Ehe gegeben, vor der sie sich zu Recht gefürchtet hatte. Ihr zukünftiger Gemahl hatte einige recht merkwürdige Angewohnheiten und keiner konnte sagen, ob er sich die nach der Hochzeit abgewöhnen würde. Esrabella hätte gesagt, sie…
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Esrabella
Horrido Krippner ging nicht gleich ans Telefon in seinem Haus, einem Waldchalet von einer Größe, als ob der fränkische Hubertus selbst drin residierte. Gerade noch durchwühlte er das Hirschfleisch und befingerte die perlmuttglänzenden Organe, ob er nicht eine Vision erhaschen könnte, wenn er, wie an der Wunderlampe, daran rieb. Er fand nicht gleich das Handtuch,…
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Ein Abendlicht, wie er dir schenkte
Ach, so ein Revier! Habichte klimben beflügelt über den Tellerrand, zucken rostrot von den Bänken, der Horizont erschallt in butterweichem Gelb. Ist die Falle gestellt, ist es leicht, darauf zu warten. Kuseln ploppen auf den übersäuerten Waldboden nieder, hie und da ein salopper Wanderer, der seinen aus- gewürgten Spazierstock streichelt, dann sich Blaubeeren ansieht. Hochgeschossenes…