Heute Nacht bin ich zum Beispiel erst eingeschlafen, als ich bereits wieder aufstehen wollte, gegen vier Uhr. Das sind ziemlich extreme Verlagerungen, und dementsprechend bin ich heute auf den Beinen. Aber die Sonne scheint gerade zum ersten Mal auf diese Weise durch die Fenster und kündigen den baldigen Frühling an. Zumindest ist das der Plan.

Verblüfft bin ich gegenwärtig von der baskischen Schriftstellerin Eva García Sáenz, deren „Stille des Todes“ von 2016 ich gerade lese, aber dazu werde ich gesondert noch kommen.
Die letzte Lieferung von Festa umfasste unter anderem Broms „Slewfeet“, ein Buch, das es in zwei Varianten gibt. In der einen sind die Tafeln farbig gedruckt und das Buch selbst ist signiert, dafür aber wesentlich teurer. Das andere ist aber deshalb noch lange keine billige Variation, auch wenn die Tafeln hier schwarzweiß sind und die Signatur fehlt. Tatsächlich gibt es viel zu wenige (bis gar keine) Verlage, die sich noch auf Buchkunst verstehen, auch wenn ab und zu eine Sonderedition herausgegeben wird, weil der Buchmarkt mittlerweile ein rein elitäres Geschäft ist, was natürlich der Unbelesenheit der Bevölkerung geschuldet ist. Was nützt da ein Galimard-Taschenbuch für ein paar Groschen, wenn es nur noch Analphabeten gibt?
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