Honig Pause Zucker Zucker

ona wotscha pusn ona wotscha pusn nei (Background: ona wotscha pusn nei!)

hoh hoh ho Honig (dü dü dü dü dü dü)

oh Zucker Zucker

Ohrendilemma

Es plagt mich seit einem halben Jahr in meinem rechten Ohr, was natürlich von den Anti-Lärm-Pfropfen stammt, die ich mir seit Jahren ins Ohr ramme. Anders ist in einer Welt voller Höllenlärm auch nicht zu schlafen.

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Jede Kleinigkeit

Die Welt fordert diese Distanz sogar. Sie erhebt den Wanderer in den Status des Odysseus. Doch kein rachsüchtiger Gott wartet auf den Meeren, sondern ein Programm. Die Rätsel sind allgegenwärtig und es scheint, als passe ich mich dem völligen Unverständnis endlich an, anstatt so zu tun, als wüsste die Menschheit tatsächlich etwas, und sei es auch noch so banal. Der Vorteil ist der einer völligen Bewusstseinsverschiebung. Mir erscheint jede Kleinigkeit wichtiger als etwas angeblich großes.

Erstes Gespräch mit der KI

Heute fand die erste Begegnung mit der gegenwärtig Furore machenden KI statt, dem ChatGPT. Interessant daran war, dass sich speziell Fragen nach dem Bewusstsein (oder im Bereich des Existenziellen) auch für die GPT als Grenzerfahrung herausgebildet haben und er zumindest leicht in die Bredouille kam, was für ein „Programm“ an sich nicht möglich ist. Hier ein Auszug:

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Gedankenmätzchen (nicht das erste)

Ich käme an mit einer Tasche ohne Gold und würde mir das Weibchen abspenstig machen, so mit zwanzig mich besuchen, um mich nicht mich mögend wieder in die Vergangenheit zu verziehen.

Die Vergangenheit sah so aus: Ich schrieb Gedichte auf meinen Körper (so weit die Stifte trugen) und präsentierte sie der Fotolinse. Wir sprechen von 1991 und mein erster Buch kotete gerade die Stufen voll.

Das Wachstum der eigenen Wonnen

Das Wachstum der eigenen Wonnen wird nicht selten auf einer Chaiselongue gefeiert. Es ist nicht viel notwendig, wenn man die richtige Hand auf die richtige Schulter legt. Die Zeugnisse der Vergangenheit leuchten auch im Herbst, die Geschehnisse werden leichtfertig erzählt.

Manchmal wecken uns die Briefe, die den Postschlitz geworfen werden.

Peter Straub stirbt mit 79 Jahren

Peter Straub, einer der besten Autoren unserer Zeit, der unsere jahrzehntelange Faszination für Horrorgeschichten mitbegründet hat, verstand es, makabre und herzzerreißende Prosa in einem Satz zu verweben. Selbst Geschichten über Geistererscheinungen, unheimliche Paralleluniversen oder grausame Morde konnten in Straubs Händen schwermütig, sensibel und kathartisch wirken.

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Die Sache mit den E-Books

Wenn man sich die enorme Problematik zwischen deutschen Verlagen, Lesern und dem eBook anschaut, dann weiß man, warum man sich über viele unnötige kulturelle Rückständigkeiten aufregt. Über die vielen Jahre, in denen sporadisch Artikel erschienen, die in die gleiche Kerbe schlugen, hat sich quasi überhaupt nichts getan.

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