• Die unheimlichen Vergnügungen der Architektur

    Unter den Fundamenten reibt sich die Erde auf, verdichtet sich zu fremden Stein, der in Jahren ohne Sommer an die Oberfläche drängt. Die Erdeschütterungen auf ihrem Zenit haben die Gebäude gebrandmarkt, das Erkennen in den Erkern, die auf einen nutzlosen Garten spucken. Wo man wollte sah man Saat, die aufging und sich neu verstecken musste,…

  • Wyrmfelder

    Die so entstandenen Wyrmfelder erzeugen Räume, in die man Dinge stellen kann, die dann verschwinden, denn wo es 1 Ding gibt, muss es auch 1 Ding nicht geben, vorzugsweise dasselbe – Ding – die Taschen sind gepackt, von oben nach unten, unter dem Henkel die Adresse: Flatiron Building. Erstaunlich, wie sich die Wäsche in die…

  • Kettengespinst

    Die ganze Nacht polterte das Kettengespinst auf den ausgedehnten Treppenstufen, ging auf, flog mit Stufenberührung ab, harrte – ob sich etwas außer ihm bewegte – (Atem wie ein Unimogmotor bei Seilwinde in Betrieb) – und begann von vorne bei einer violetten Stunde. Es wollte eine Ruhe nicht ohne sein Gesäß an einer Tafel, die ausgeschmückt…

  • Der zweite Reiter / Alex Beer

    Der zweite Reiter von Alex Beer erschien 2017 im Limes-Verlag. Mittlerweile hat die Reihe sechs Titel aufzuweisen, die in die Kerbe von Kriminalgeschichten zwischen den beiden Weltkriegen schlagen. Das ist im Augenblick eines der interessantesten Settings, an dem sich eine Menge Autoren versuchen. Nicht allen gelingt das gleichermaßen gut, aber man findet dennoch eine Menge erstaunliches und gut recherchiertes Zeitgeschehen…

  • Als der Meister starb

    In diesem Buch finden sich die ersten drei ersten Bände um Robert Craven, die zuerst im Gespenster-Krimi erschienen sind (Band 567, 571, 575). Wer dieses Buch gleich nach dem ersten liest, bemerkt hier die stilistischen Unterschiede, die nicht nur darin bestehen, dass Hohlbein Robert Craven in der ersten Person erzählen lässt. Hier ist noch eine Kraft am…

  • Der Wurm Ouroboros

    Dies ist ein Werk heroischer Fantasy, das von Künstlern wie J. R. R. Tolkien, C. S. Lewis und Ursula LeGuin als Inspiration für ihre eigene Arbeit ausgelobt wurde. Und sicherlich finden sich die Ideen des Transfers in eine fremde Welt, heroische Suchen und große, oft scheinbar aussichtslose Auseinandersetzungen gegen böse Mächte als Wurzeln zu großen Teilen in…

  • Kutschen- und Lampenzeit

    Auf keinen Fall dürfen wir die Handschrift verlieren, die uns so eine persönliche Note verleiht, nämlich in dem, was wir wirklich denken. Gedacht wird, möchte ich sagen, mit der Hand. Dass bereits eine Schreibmaschine von selbst arbeitet, ist bekannt. Julien Gracq war es, der seine Lektüre stets mit dem Stift begleitete, und so nannte er…