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    Die drei ??? und der magische Kreis / M. V. Carey

    Wir haben die Halbzeit der Originalbücher mit der Nummer 27 natürlich längst überschritten und ich ziehe in Erwägung, dass auch die Höhepunkte der Serie langsam abglimmen, was dann ja 1989 auch zum Ende führte. Manche mögen Einwenden, dass es ja dann doch irgendwie weiterging, aber weder die Find Your Fait, noch die Crimebusters-Ära, noch die deutsche Fanfiction interessieren uns hier, sondern nur die eigentliche Reihe. Obwohl Der magische Kreis ein typisches Abenteuer aus der Feder von M. V. Carey ist, hat sie hier nicht gerade ihre Sternstunde abgeliefert, sondern eher einen Teig aus ihren Serienhighlights Der Zauberspiegel und Die singende Schlange. Allerdings wird das noch nicht Cereys Tiefpunkt gewesen sein, denn es folgt ja noch Die bedrohte Ranch, das dann aber auch mit Nick Wests Der unheimliche Drache um das Schlusslicht streitet. Hier stimmt zumindest noch die Richtung, aber man merkt, dass den Autoren langsam die Luft ausgeht,

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    Die drei ??? und das Aztekenschwert

    Mit Die drei ??? und das Aztekenschwert präsentiert William Arden ein weiteres Abenteuer der beliebten Detektivserie. Das Original erschien 1977 unter dem Titel The Mystery of the Headless Horse, was im Deutschen nicht ganz genau übernommen wurde. Der titelgebende „kopflose Reiter“ erweist sich hierbei nicht als übernatürliches Phänomen, sondern als eine kopflose Statue, die den ersten Hinweis im Fall liefert. Dabei dürfte es sich um eine bewusste Anspielung auf die Figur des kopflosen Reiters aus diversen Volkslegenden handeln – unter anderem auf Washington Irvings berühmte Erzählung The Legend of Sleepy Hollow (1820), die eine der ersten großen amerikanischen Geistergeschichten ist. Doch während Irving tatsächlich eine übernatürliche Atmosphäre schuf, bleibt Arden ganz im realistischen Bereich des Detektivgenres, wobei hier der Abenteuercharakter noch stärker im Fokus steht.

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    Die drei ??? und der Tanzende Teufel / William Arden

    In der Nachbarschaft von Peter Shaw hat sich eine seltsame Diebstahlserie ereignet, und die drei Detektive werden von der Nachbarstochter Christina (für 50 Cent) beauftragt, ihre verschwundene Puppe zu finden.  Als sie an einem kühlen, nebligen Abend eine Falle aufstellen, sehen sie nicht nur den Dieb, sondern auch eine furchterregende Erscheinung, die dem Verbrecher die Flucht ermöglicht. Durch den geschickten Einsatz von Justs Walkie-Talkie finden sie sein Versteck und das Diebesgut, treffen aber auch auf den Tanzenden Teufel, ein Monster, das ihnen am Strand erscheint.  Just kommt zu dem Schluss, dass der Verbrecher etwas sucht, das er noch nicht gefunden hat, und erklärt, dass der Fall gerade erst begonnen hat. Aber was sucht der Dieb – und was hat das mit dem Schrecken des Tanzenden Teufels zu tun?

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    Die drei ??? und der Karpatenhund / M.V. Carey

    Wir müssen leider schon wieder darüber reden, wie die deutsche Übersetzung respektlos alles aus diesem beliebten Teil der drei Fragezeichen eliminiert hat, was den Roman eigentlich auszeichnet. Das war bereits bei Die silberne Spinne ein Skandal, den man aber hierzulande längst geschluckt hat, weil man sich an die hiesige Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber Originalwerken so dermaßen gewöhnt hat, dass sie den Leuten egal geworden ist. Hinzu kommt (wie so meist) die eigentlich grottenschlechte Übersetzung all dieser Bände. Aber kommen wir zu dem, was wir vorliegen haben.

    Die Geschichte von einem Geisterhund

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    Die drei ??? und die gefährliche Erbschaft / William Arden

    „Die drei Fragezeichen und die gefährliche Erbschaft“ ist der 22. Band der beliebten Jugendbuchreihe und der sechste aus der Feder von William Arden, der uns zuletzt Der Phantomsee gebracht hat. Als seinen bisher besten Beitrag kann man durchaus Der verschwundene Schatz geltend machen, und ansonsten zeigt er sich bis auf ein paar lässliche Ausrutscher ziemlich solide. Was er aber hier in der gefährlichen Erbschaft abfackelt, gehört wirklich zum Besten, was die Serie überhaupt hergibt, obwohl sich die Geschichte auf die gute alte Schnitzeljagt beruft, aber diesmal in einer nahezu perfekten Darbietung.

    Als der „reiche Exzentriker“ Marcus „Dingo“ Towne stirbt, ist sein Testament nicht weniger als eine große Überraschung: Derjenige, der sein Vermögen findet, darf es behalten.  Die Jungs werden in die Jagd hineingezogen, als Mr. Andrews Bob eine Vorabkopie des Testaments gibt (die am nächsten Tag in der LA Times veröffentlicht werden soll) und auch, weil Alfred Hitchcock (zu seinem großen Missfallen) als Testamentsvollstrecker genannt wird.

    Sie werden von Townes Schwiegertochter Nelly und ihrem Verlobten Roger Callow (einem Anwalt) beauftragt, das Vermögen zu finden, und werden dabei von Nellys Sohn Billy unterstützt, der eines schönen Tages selbst Detektiv werden will.  

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    Die drei ??? und der Zauberspiegel / M. V. Carey

    Nach dem durchwachsenen, aber nicht uninteressanten Das Bergmonster hat M.V. Carey den nächsten Teil der drei Detektive geschrieben. Es ist ihr vierter Beitrag, und insgesamt sind wir nun bei Buch 21 angelangt. Eigentlich sind alle ihre Bücher bis dahin gut lesbar, aber die zweiten scheinen immer ihre besten zu sein. Ob sich daraus eine Fortsetzung ableiten lässt, wird sich zeigen, aber Der Zauberspiegel enthält alle von Robert Arthur entworfenen Tropen, auch wenn der Fall und seine Hintergrundgeschichte am Ende vielleicht etwas zu kompliziert gedacht sind. Aber das tut dem Abenteuer zunächst keinen Abbruch, politische Intrigen hatten wir ja schon in Die silberne Spinne, auch wenn die Übersetzung dann etwas ganz anderes daraus gemacht hat. Von Mary Virginia Carey können wir noch 11 weitere Bücher erwarten und ich muss sagen, dass ihr Schreibstil absolut hervorragend ist.

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    Die drei ??? und das Bergmonster / M. V. Carey

    Nach einer plötzlichen Entscheidung von Tante Mathilda und Onkel Titus, den Schrottplatz für zwei Wochen zu schließen und Urlaub zu machen, nehmen die Jungs das Angebot an, bei Patrick und Kenneth im Haus ihrer Cousine Kathleen in Sky Village, Sierra Nevada, zu wohnen. Schließlich haben die Brüder sie eine ziemlich lange Zeit nicht mehr gesehen. Sie betreibt dort ein Gasthaus und ist sehr erfolgreich. Als sie ankommen, stellen sie überrascht fest, dass sie frisch verheiratet ist, obwohl sie in ihren Briefen diesbezüglich nie etwas verlauten hat lassen. Kathleen scheint sich überhaupt sehr verändert zu haben, etwa will sie kein Gälisch mit den Brüdern sprechen, weil ihr Mann das nicht versteht.

    In der ersten Nacht dringt ein Bär in den Garten ein, aber ein anderer Gast, der Naturfotograf Mr. Jensen, wird von etwas in den Nacken geschlagen, von dem er überzeugt ist, dass es kein zweiter Bär war. Der Verdacht fällt auf den Naturforscher Mr. Smithers, ein anderer Gast, der glaubt, mit Tieren kommunizieren zu können. Kathleens Mann Joe Hammond bittet Patrick und Kenneth, ihm beim Bau eines merkwürdigen Swimmingpools zu helfen, bei dem der Verdacht aufkommt, dass es in Wirklichkeit gar kein Swimmingpool werden soll. Heimlich zieht er jeden Tag los zu einer Bergwiese und nimmt sein Betäubungsgewehr mit. Schon bald merkt Justus, dass im Gasthof etwas nicht stimmt.

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    Die drei ??? und der Phantomsee / William Arden

    Piraten! Versunkene Schiffe! Ein geheimnisvoller Schatz! Ein Wettlauf um die Entschlüsselung einer Botschaft aus dem Jenseits! Der Phantomsee (1973) von William Arden, der neunzehnte Titel in der Reihe der drei Detektive, enthält all das.

    Es ist sowohl eine Stärke als auch eine Schwäche der Reihe um die drei Fragezeichen, dass der Ausgangspunkt von Buch zu Buch genau derselbe sein kann: Titus Jonas kann von jemandem eine Ladung Schrott für seinen Schrottplatz kaufen, und ein Gegenstand auf diesem Schrottplatz kann für jemanden aus ungewöhnlichen Gründen wertvoll sein … das Ergebnis sind dann die jeweiligen Abenteuer. Privatdetektivromane beginnen damit, dass ein Klient durch die Bürotür tritt, Perry Mason beginnt fast jeden Fall mit der Beobachtung eines seltsamen Verhaltens – diese Tropen existieren, weil sie den Konventionen, die wir in diesem Genre erwarten, eine Form geben.

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    Die drei ??? und die rätselhaften Bilder / William Arden

    Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass das bisherige Werk von Dennis Lynds, der unter dem Pseudonym William Arden in der Serie der drei Detektive arbeitet, ein solides, unspektakuläres Mittelmaß darstellt, während seine gegenwärtigen Kollegen – Nick West, M.V. Carey – sowohl die Höhen als auch die Tiefen ausloten.

    Die ersten drei Bücher von Lynds – Der Teufelsberg (1968), Der lachende Schatten (1969), und Die schwarze Katze (1970) – sind eher Kost, die auf Nummer sicher gehen und den jugendlichen Detektiven Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews wenig Neues bieten. Wenn Nick West mit Der unheimliche Drache (1970) vielleicht den Tiefpunkt der Serie vorgelegt hat – sich dann aber mit dem ausgezeichneten Der rasende Löwe (1971) rehabilitieren konnte, während dann Carey den Post-Robert-Arthur-Höhepunkt Die singende Schlange (1972) schrieb, ist es doch so, dass Ardens Beiträge im Augenblick noch schwer einzuschätzen sind.

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    Die drei ??? und die singende Schlange / M. V. Carey

    Mary Virginia Carey sollte im Laufe der Zeit mehr Bücher in der Serie der drei Detektive schreiben als jeder der vier anderen Autoren, die daran arbeiteten, aber mit Die flammende Spur (1971) hatte sie zunächst einmal einen etwas wackeligen Start. Wird sie mit ihrem zweiten Titel, Die singende Schlange (1972), in besserer Form sein?

    Wenn man bedenkt, dass die einzige wirkliche geographische Konstante in diesen Geschichten der Schrottplatz von Jonas und das darin versteckte Hauptquartier der drei Detektive ist, muss man Carey zunächst einmal dafür loben, dass sie einen neuen Weg gefunden hat, dieses Universum mit dem stattlichen Jamison-Anwesen, dem Zuhause der jungen Allie Jamison, die von ihrer exzentrischen Tante Miss Patricia Osborne betreut wird, auf bisher ungeahnte Schauplätze auszudehnen. In einem Bruch mit der Tradition, wenn auch nur für kurze Zeit, wird Allie, die diesmal die jugendliche Freundin in diesem Abenteuer sein soll, zunächst nicht gerade als sympathische Figur eingeführt: Ihr erster Auftritt ist von Unnahbarkeit geprägt, der bald eine gewisse Aggressivität folgt, als Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews ihr Pferd erschrecken und sie daraufhin abgeworfen und verletzt wird.

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