In der Wüste wiederholen sich Traumbilder In einem Kreis lockt die Energie
Die Sonne erhebt sich
Habe ich den Mut, eine Reise zu beginnen Die Beine bewegen, vorwärts hinfort
(Wenn man ein Sandkorn versteht Wenn man ein Sandkorn verstünde Wenn man ein Sandkorn wäre)
Habe ich genug um jetzt schon zu gehen Den Kopf zu bewegen, zu sehen, was war
Die Sonne geht auf und wird immer größer
Dort draußen ruft niemand meinen Namen Dort draußen erwartet mich niemand
Eremitenberge weisen die Einsamkeit (Dünen versanden, Wege verwehen) Oasen evakuieren verdurstende (Der Spiegel aus Sand)
Die Sonne hört auf, Morgenrot zu sein
An der Grenze wächst ein Gras Die Beine bewegen das ohne Wasser weiterlebt Ich verlasse mich Die Wurzeln in der Luft, Fächerleben Vorwärts hinfort Fangen verdunstende Gedanken Zu sehen, was naht
Die Sonne speist zu Mittag
Wie weit gekommen im brüllenden Licht Wohin gelangt, wo angekommen?
Die Sonne spuckt aus Himmeln folgendes:
Feuerdrachen (ich sehe das Rinnsal seines Atems) Gold (das Leben flieht dem edlen Stuck) Regenbogen (Sucht nach Farben) Geister (sie zeigen sich geöffnet) Trugbilder (optischen Lebens) schnelle Verwesung (trocken)
Die Sonne sinkt
Ich kann nicht fort von mir Komme immer wieder an Dort, wo ich mich verließ