Schlagwort-Archive: H.P.Lovecraft

Poe & Lovecraft

Ich vermute, dass sich Vergleiche zwischen Edgar Allan Poe und Howard Phillips Lovecraft nicht vermeiden lassen, in den letzten Jahren (1973) sind sie bereits unüberschaubar geworden. Ich werde die üblichen Hinweise auf die Ähnlichkeiten in ihrem Werk nicht wiederholen – es wird also grundsätzlich keine Erwähnung von schwarzen Katzen, Wiedergängern oder antarktischen Schauplätzen geben. Auch… Weiterlesen »

Der Orchideengarten

“Der Beobachter unserer zeitgenössischen Literatur wird deutlich eine Neigung nach dem Absonderlichen, Phantastischen feststellen müssen, die wahrscheinlich als Reaktion auf die Misere des Alltags und die Unerfreulichkeit seiner Erscheinungen zu verstehen ist. Novellen werden geschrieben, die über die natürlichen Dimensionen stofflich hinausragen und mit Fremdem und Fernem sich mehr oder minder dichterisch (oft nur berichtend) beschäftigen.” – Strobel, Der… Weiterlesen »

Lovecraft und der Cthulhu-Mythos

“Ich hege keine trügerischen Hoffnungen gegenüber dem heiklen Zustand meiner Erzählungen, und ich erwarte nicht, ein ernsthafter Konkurrent der von mir bevorzugten Autoren unheimlicher Literatur zu sein”, schrieb Lovecraft 1933 in seinem autobiographischen Essay “Some Notes on a Nonentity”. Er fügte hinzu: “Das einzige, das ich zugunsten meiner Arbeit ins Feld führen kann, ist ihre… Weiterlesen »

H. P. Lovecraft: Die Gruft

“Die Gruft” ist eine frühe Erzählung Lovecrafts, die sich von seinen folgenden stark unterscheidet. Im Juni 1917 soll er sie geschrieben haben, wie auch kurz darauf “Dagon”, eine seiner heute berühmtesten. Zu verdanken ist das William Paul Cook, einem Amateurjournalisten (Mitglied der UAPA und NAPA), der zudem ein großer Connaisseur unheimlicher und phantastischer Literatur war. Cook, der eine Freundschaft mit Lovecraft pflegte, druckte zunächst dessen Magazin “The Conservative”, in der Amateurpressezeitschrift “The Vagrant” ließ er mehrere Erzählungen von ihm erscheinen, darunter auch “Die Gruft”. Ermutigt hat er ihn, unheimlich-phantastische Erzählungen zu schreiben, etwas, das Lovecraft schon fast aufgegeben hatte.

Das Portal zu einem alternativen Universum in “Stadt ohne Namen”

Vertraut ist dem Leser und Maniac des Kosmischen Grauens der Typus des Forschers, den Lovecraft uns vorausschickt, eine Welt zu erschließen, die gehörig an unserem inneren Wahrnehmungskosmos rüttelt. Eine, die nicht vom Menschen ausgeht. So lese ich zumeist. Die uns unser Dasein auf dem Erdball, unser Erleben und die Empfindungen, die wir daraus ableiten, mächtig… Weiterlesen »