Comics sind seit dem letzten Jahrhundert ein beliebtes fiktionales Medium, und die Erfindung von Superman wird oft als Grundstein der Branche angesehen. Doch bevor der Mann aus Stahl sein Debüt feierte, gab es einen anderen comicartigen Helden, der das Genre anführte: Doc Savage aus den Pulp-Magazinen. Pulp-Magazine waren in den 1930er Jahren die beliebteste Form der gedruckten sequentiellen Kunstgeschichte, bevor Marvel und DC das Medium dominierten.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts gehörten Pulp-Helden wie Zorro, Das Phantom, Tarzan, den Shadow und Flash Gordon zu den Helden, zu denen junge Leser in ihren Zeitschriften aufschauten. Im Jahr 1933 lernte die Öffentlichkeit den Mann kennen, der zum Aushängeschild des Pulp Fiction Magazins werden sollte: Doc Savage. Einer der Hauptunterschiede zwischen Savage und seinen Vorgängern war sein Sinn für Modernität, seine Weltoffenheit und die Idee eines Menschen, der sich nicht von den Umständen bestimmen lässt.
Pulp Fiction richteten sich an ein älteres Publikum als die Superhelden und wurde in Magazinen, Zeitungsstrips und als Romanen veröffentlicht. Savage selbst wurde von dem Verleger Henry W. Ralston und dem Herausgeber John L. Nanovic bei Street & Smith Publications in seiner eigenen Serie, dem Doc Savage Magazine, herausgegeben. Das Genre war viel direkter und ehrlicher als manche Superheldengeschichten.
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