Baba Yaga (Die alte wilde Mutter)

Unheimliche Wesen

Baba Yaga und die slawischen Folklore

Oft werden Hexen als böse, hässlich und gefährlich dargestellt, die mit dunkler Magie und teuflischen Mächten paktieren. Doch nicht alle Hexen sind gleich. In der slawischen Folklore gibt es eine besondere Hexe, die viel mehr ist als nur eine alte Frau mit einem spitzen Hut und einem Besen: Baba Yaga.

Baba Yaga
 Ivan Bilibin: „Vasilisa the Beautiful and the Baba Yaga“ (Detail)

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mikrowillis

Ich möchte Ihnen mein Highlight aussprechen.

Jim Butcher: Schuldig (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 8)

Bouquinist

Schuldig (im Original „Proven Guilty“) ist der achte Band der Urban-Fantasy-Reihe Die dunklen Fälle des Harry Dresden, in dem wir Harrys magischen Ermittlungen und Abenteuern in Chicago folgen. Obwohl es sehr empfehlenswert ist, die Reihe von Anfang an zu lesen (auch wenn es nicht absolut notwendig ist), ist es nicht unbedingt ratsam, mit diesem Band zu beginnen, da die Serie hier einen Punkt erreicht, an dem man wirklich mit der gesamten Vorgeschichte vertraut sein muss, um zu verstehen, was in diesem Roman geschieht. Die Figuren und Ereignisse der vorherigen Romane haben einen direkten Einfluss auf die Handlung, und ein Leser, der die vorherigen Bücher der Reihe nicht gelesen hat, ist eindeutig im Nachteil.

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Nicht klettern ist keine Lösung

In einer wilden Zeit (wenn das Leben ew’ge Wirrnis ist), soll und kann man Erlösung dort finden, wo früher Verbote den Äther verstopften, als Hinweis quasi, zu tun, was andere vielleicht nicht tun. Das Gute daran: Ich wollte nie auf einem öffentlichen Spielplatz spielen, sondern immer nur auf einem privaten. Wie gut, dass es die noch gibt.

Darf’s ein roter Hering sein?

Geheimnisvoll. Dieses Wort allein erzeugt in uns ein Gefühl von Spannung, ein Kribbeln in den Venen, einen Schub von Neugier im Gehirn. Denn wir sind von Natur aus wissbegierige Wesen. Wir lieben die Herausforderung, verwickelte Probleme zu lösen, verschlüsselte Rätsel zu knacken und unvollständige Puzzles zu vervollständigen. Und kein anderes literarisches Genre weckt diese Neugier und Entdeckungsfreude mehr als der Krimi. Aber im Kern eines jeden faszinierenden Geheimnisses ist auch die kunstvolle Täuschung enthalten.

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Ohrendilemma

Es plagt mich seit einem halben Jahr in meinem rechten Ohr, was natürlich von den Anti-Lärm-Pfropfen stammt, die ich mir seit Jahren ins Ohr ramme. Anders ist in einer Welt voller Höllenlärm auch nicht zu schlafen.

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Popeye (Der Seemann)

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Popeye, der Seemann hatte seinen Höhenflug in der goldenen Ära der Cartoons in den 30er und 40er Jahren. Während andere Trickfiguren (wie Donald Duck oder Bugs Bunny) sich zwar entwickelten und veränderten, aber ihre Popularität nicht unbedingt einbüßten, verhielt es sich bei Popeye anders. Jüngere Leser (falls es die hier geben sollte) werden die Figur kaum mehr kennen, und wenn, dann nur vom Hörensagen durch ihre Eltern. Alle Versuche, die Figur aufzufrischen, sind gescheitert.

Popeye

Sein Comic-Debüt gab Popeye im Jahre 1929, und wie das so oft der Fall ist, war der Matrose gar nicht als eine Hauptfigur gedacht, sondern eine unter vielen für Elzie Segars Comic-Serie Thimble Theatre (Fingerhut-Theater), die er bereits seit 1919 zeichnete. Dort war Popeye ein einäugiger, deformiert aussehender Matrose mit einer schweren Sprachbehinderung. Die anderen Figuren waren Popeyes große Liebe Olive Oyl, die wie eine Magersüchtige aussah und ein weiterer (viel größerer) Matrosen namens Bluto (später aus rechtlichen Gründen in „Brutus“ geändert). Als Segar diese Figur dann zurückzog, schrieben ihm viele verärgerte Leser und forderten Popeye zurück. Das Ergebnis war, dass Popeye endlich seine Hauptrolle bekam. Es ist später etwas unklar, ob Popeye tatsächlich nur ein Auge hat oder nur schielt (obwohl ihn Bluto in mindestens einem Cartoon als „einäugigen Zwerg“ bezeichnet). Auf den Matrosen verfiel Segar, als zwei andere Figuren seines ursprünglichen Comics – Ham und Castor – beschlossen, auf die Suche nach einer legendären Kreatur namens Whiffle Henn in See zu stechen. Weder Ham noch Castor wussten etwas vom Segeln, also heuerten sie einen Matrosen an, der sie auf ihre Reise mitnahm. Im Strip vom 17. Juni 1929 geht Castor auf einen rauflustigen, einäugigen Mann mit Kapitänsmütze zu und fragt ihn: „Sind Sie ein Matrose?

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Jede Kleinigkeit

Die Welt fordert diese Distanz sogar. Sie erhebt den Wanderer in den Status des Odysseus. Doch kein rachsüchtiger Gott wartet auf den Meeren, sondern ein Programm. Die Rätsel sind allgegenwärtig und es scheint, als passe ich mich dem völligen Unverständnis endlich an, anstatt so zu tun, als wüsste die Menschheit tatsächlich etwas, und sei es auch noch so banal. Der Vorteil ist der einer völligen Bewusstseinsverschiebung. Mir erscheint jede Kleinigkeit wichtiger als etwas angeblich großes.

Stephen King: Später

Bouquinist

Später ist mittlerweile der dritte Roman, den Stephen King für den Spezial-Verlag Hard Case Crime geschrieben hat. Dieser Verlag lässt den Stil der Pulp-Taschenbücher der 40er und 50er Jahre erneut aufleben und ist im Grunde spezialisiert auf Hardboiled-Krimis, die zu dieser Zeit hoch im Kurs standen, hat sich also zur Aufgabe gemacht, die Lebendigkeit, die Spannung und den Nervenkitzel des goldenen Zeitalters der Taschenbücher wiederzubeleben.

Es versteht sich von selbst, dass die dort erscheinenden Bücher ein phantastisches Coverartwork haben, bei uns ist davon natürlich nichts zu sehen.

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Arthur Machen: Der große Gott Pan

Bouquinist
Arthur Machen

Arthur Machen veröffentlichte eine erste Version von Der große Gott Pan im Jahre 1890 im Magazin The Whirlwind; später schrieb er die Geschichte um und erweiterte sie, bis sie 1894 dann, zusammen mit der thematisch sehr ähnlich gelagerten Geschichte Das innerste Licht,  als Buch erschien. Es ist eine faszinierende Arbeit, die ihre beängstigende Stimmung hauptsächlich durch indirekte Hinweise speist. Von heute aus gesehen, entdeckt man eine sehr „viktorianische“ Einstellung gegenüber Frauen. Zur Zeit ihres Erscheinens löste die Geschichte durch die angedeutete Sexualität einen regelrechten Skandal aus.

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