Die 5 seltsamsten Bücher der Welt

Bücher sind heute hauptsächlich reine Nutzgegenstände. Bibliophile Menschen gibt es nur noch wenige, vor allem, weil man sich „echte“ Bücher kaum leisten kann. Zwar bezeichnen sich viele Sammler nach wie vor als bibliophil, sie sind es aber nicht, sie horten im Grunde eben nur „Nutzgegenstände“. Die Kunst, Bücher herzustellen ist dennoch nicht ganz verschwunden, aber hier geht es eben nicht um das, was den modernen Leser ausmacht. Unweigerlich kommt neben der Seltenheit eines kostbaren Exemplars irgendwann die Frage auf – so man sie denn stellen mag – was denn die merkwürdigsten Bücher sind, die jemals hergestellt wurden. Und erst dann befinden wir uns im Gefilde der Bibliophilie. Selbstverständlich gibt es eine Menge bizarrer Bücher, gerade im Bereich des Okkulten. Die aber sind nicht wirklich rätselhaft, auch wenn sich vieles darin dem Verständnis entzieht. Ich habe einmal 5 Bücher aufgelistet, über die man sich tatsächlich den Kopf zerbricht.

Das Voynich-Manuskript

Voynich
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Der tödliche Eichenstuhl

Ist der berüchtigte Lehnstuhl des Thomas Busby und seine düstere Verbindung mit dem berüchtigten Mord an Daniel Awtey ein tödlicher Fluch aus der Vergangenheit oder nur eine clevere List, um Touristen anzulocken?

Busby’s Stoop Chair, auch bekannt als Dead Man’s Chair, hat eine lange und grausame Geschichte. Sie reicht bis ins Jahr 1702 zurück, als der Mörder Thomas Busby den Eichenstuhl verfluchte, kurz bevor er in North Yorkshire, im Vereinigten Königreich, gehängt wurde. Seit seinem Tod wird der Stuhl mit zahlreichen weiteren Todesfällen in Verbindung gebracht, denn jeder, der sich auf Busbys Stuhl setzt, stirbt am Ende.

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King Kong (Das erste Filmmonster)

King Kong ist eine der berühmtesten Figuren der Kinogeschichte. Seit seinem ersten Erscheinen 1933 wird er wieder und wieder rezipiert, neu aufgelegt, anders erzählt – und hat, wie es einer echten Berühmtheit geziemt – sämtliche Medien in Beschlag genommen. Selbst mehrere Fahrgeschäfte in Freizeitparks brüsten sich mit dem gigantischen Gorilla.

In den frühen 1930er Jahren versuchten viele Produzenten, an den Erfolg der Verfilmung von Sir Arthur Conan Doyles Science Ficton-Roman „Die vergessene Welt“ anzuknüpfen, einem epischen Abenteuerfilm über eine Expedition zu einer Hochebene voller prähistorischer Tiere, die von Willis O’Brien zum Leben erweckt wurden, der später eine bedeutende Rolle spielen sollte. Merian C. Cooper und Edgar Wallace haben sich die Geschichte über eine Insel ausgedacht, die von Dinosauriern und natürlich einem riesigen Gorilla bevölkert ist. Die Geschichte handelt von Carl Denham, einem Filmemacher, der sich auf die abgelegene Insel „Skull Island“ begibt, um Kong zu fangen, eine riesige Kreatur, die von den Einheimischen mit einer gewaltigen Barriere in Schach gehalten wird, die das Tier in seinem ursprünglichen Dschungel gefangen hält. Ann Darrow und John Driscoll werden in das Abenteuer hineingezogen: Ann wird von Kong gefangen genommen und ins Innere seiner Insel verschleppt, und John leitet die Rettungsmission, um sie zurückzubringen. Unterwegs werden die Entdecker von verschiedenen Dinosauriern angegriffen. Schließlich fangen sie den Gorilla ein und bringen ihn mit in die Zivilisation, wo Kong sein Ende auf dem Empire State Building findet. Der Film ging als eines der großen Filmabenteuer in die Geschichte ein, die in dieser Zeit produziert wurden, und gilt heute als Klassiker.

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10 interessante Geschichten über das viktorianische Leben

Das viktorianische Zeitalter umfasste die 63 Jahre von 1837 bis 1901, in denen Königin Victoria über Großbritannien und Irland herrschte. Es war eine Zeit großer Macht und des großen Reichtums für Großbritannien, das sein Reich zu dieser Zeit über den ganzen Globus ausdehnte. Es war auch eine Zeit des raschen Fortschritts in Wissenschaft, Industrie und Kunst sowie vieler politischer und sozialer Reformen. Viele dieser Entwicklungen haben die Welt so geprägt, wie wir sie heute kennen.

Wir schauen uns heute einmal zehn merkwürdige Dinge an, die es in dieser Epoche zu bestaunen gab.

Vignetten

Vignetten
Zwei Beispiele einer Vignette in der viktorianischen Zeit

Wenn wir darüber nachdenken, wie das Leben vor 150 Jahren aussah und welche Unterhaltungsmöglichkeiten die Menschen im viktorianischen Zeitalter hatten, ist die Liste ziemlich kurz. Es gab kein Fernsehen. Das Kino befand sich in einer sehr frühen Entwicklungsphase und war eine kommerzielle Einrichtung. Auch ein Radio gab es nicht. Eine beliebte Form der Unterhaltung war das Verkleiden in Kostüme und das gegenseitige Posieren in sogenannten Vignetten oder Tableaus vivants (lebende Bilder). Das klingt unschuldig, aber stellt euch vor: Könnt ihr euch eure Großmutter vorstellen, wie sie sich als griechische Waldnymphe verkleidet auf einem Tisch im Wohnzimmer räkelt und alle applaudieren? Die Vorstellung ist in der Tat etwas absurd. Für die Viktorianer war das jedoch völlig normal und ein angemessener Zeitvertreib.

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Niemals ist etwa Schreckliches geschehen

Victoria Amelina * 1.1.1986 in Lviv – † 1.7.2023 in Dnipro.

Ukrainische Phantastikautorin; getötet durch einen russischen Raketenangriff auf ein Restaurant. Sie sagte, kein Autor sei jemals wirklich vergessen, solange er gelesen wird – sorgen wir dafür, dass Amelina nicht in Vergessenheit gerät!

Victoria Amelina
Niemals ist etwas Schreckliches geschehen

Niemals ist etwas Schreckliches geschehen

Übersetzung mit freundlicher Genehmigung Askold Melnyczuk, Arrowsmith Press.

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Phileas Fogg (In 80 Tagen um die Welt)

Phileas Fogg ist die Hauptfigur des 1873 erschienenen Romans „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne, ein reicher britischer Gentleman, der sich kaum in der Öffentlichkeit zeigt. Trotz seines Reichtums führt Fogg ein bescheidenes Leben mit Gewohnheiten, die er mit mathematischer Präzision ausführt. Über sein gesellschaftliches Leben lässt sich nur wenig sagen, außer dass er Mitglied des Reformclubs ist. Nachdem er seinen früheren Kammerdiener James Forster entlassen hat, weil er ihm Rasierwasser mit einer Temperatur von 29 °C (84 °F) statt 30 °C (86 °F) gebracht hat, stellt Fogg den Franzosen Jean Passepartout als Ersatz ein.

Phileas Fogg
Frontispiece: Phileas Fogg. „Around the World in Eighty Days“ by Jules Verne (Osgood, 1873). 1st US ed.
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Baba Yaga (Die alte wilde Mutter)

Baba Yaga und die slawischen Folklore

Oft werden Hexen als böse, hässlich und gefährlich dargestellt, die mit dunkler Magie und teuflischen Mächten paktieren. Doch nicht alle Hexen sind gleich. In der slawischen Folklore gibt es eine besondere Hexe, die viel mehr ist als nur eine alte Frau mit einem spitzen Hut und einem Besen: Baba Yaga.

Baba Yaga
 Ivan Bilibin: „Vasilisa the Beautiful and the Baba Yaga“ (Detail)
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Darf’s ein roter Hering sein?

Geheimnisvoll. Dieses Wort allein erzeugt in uns ein Gefühl von Spannung, ein Kribbeln in den Venen, einen Schub von Neugier im Gehirn. Denn wir sind von Natur aus wissbegierige Wesen. Wir lieben die Herausforderung, verwickelte Probleme zu lösen, verschlüsselte Rätsel zu knacken und unvollständige Puzzles zu vervollständigen. Und kein anderes literarisches Genre weckt diese Neugier und Entdeckungsfreude mehr als der Krimi. Aber im Kern eines jeden faszinierenden Geheimnisses ist auch die kunstvolle Täuschung enthalten.

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Popeye (Der Seemann)

Popeye, der Seemann hatte seinen Höhenflug in der goldenen Ära der Cartoons in den 30er und 40er Jahren. Während andere Trickfiguren (wie Donald Duck oder Bugs Bunny) sich zwar entwickelten und veränderten, aber ihre Popularität nicht unbedingt einbüßten, verhielt es sich bei Popeye anders. Jüngere Leser (falls es die hier geben sollte) werden die Figur kaum mehr kennen, und wenn, dann nur vom Hörensagen durch ihre Eltern. Alle Versuche, die Figur aufzufrischen, sind gescheitert.

Popeye

Sein Comic-Debüt gab Popeye im Jahre 1929, und wie das so oft der Fall ist, war der Matrose gar nicht als eine Hauptfigur gedacht, sondern eine unter vielen für Elzie Segars Comic-Serie Thimble Theatre (Fingerhut-Theater), die er bereits seit 1919 zeichnete. Dort war Popeye ein einäugiger, deformiert aussehender Matrose mit einer schweren Sprachbehinderung. Die anderen Figuren waren Popeyes große Liebe Olive Oyl, die wie eine Magersüchtige aussah und ein weiterer (viel größerer) Matrosen namens Bluto (später aus rechtlichen Gründen in „Brutus“ geändert). Als Segar diese Figur dann zurückzog, schrieben ihm viele verärgerte Leser und forderten Popeye zurück. Das Ergebnis war, dass Popeye endlich seine Hauptrolle bekam. Es ist später etwas unklar, ob Popeye tatsächlich nur ein Auge hat oder nur schielt (obwohl ihn Bluto in mindestens einem Cartoon als „einäugigen Zwerg“ bezeichnet). Auf den Matrosen verfiel Segar, als zwei andere Figuren seines ursprünglichen Comics – Ham und Castor – beschlossen, auf die Suche nach einer legendären Kreatur namens Whiffle Henn in See zu stechen. Weder Ham noch Castor wussten etwas vom Segeln, also heuerten sie einen Matrosen an, der sie auf ihre Reise mitnahm. Im Strip vom 17. Juni 1929 geht Castor auf einen rauflustigen, einäugigen Mann mit Kapitänsmütze zu und fragt ihn: „Sind Sie ein Matrose?

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Kane (Ein Erbe Conans)

Kane

Die besonderen Merkmale der Low Fantasy, die von Fans Sword and Sorcery genannt wird, drehen sich hauptsächlich um den Protagonisten. Pioniere des Genres, wie etwa Clark Ashton Smith, hatten kein Interesse daran, mit wiederkehrenden Figuren zu arbeiten, sondern legten den Schwerpunkt auf die Wiederholung des Settings, der sonderbaren Atmosphäre oder auf die Kreativität fremdartiger Landschaften, bis Robert E. Howard seine einflussreichen Conan-Geschichten veröffentlichte. Seitdem ist eine gut ausgearbeitete Hauptfigur zum wesentlichen Merkmal des Genres avanciert. Fast alle der folgenden Protagonisten waren der Reaktion auf Conan geschuldet. Howards Zeitgenosse, C. L. Moore, wollte über einen weiblichen Helden schreiben und erfand Jirel of Joiry. Fritz Leiber begann 1939 mit den Geschichten über Fafhrd und dem Grauen Mauser, die allerdings erst ende der 60er das Licht der Welt erblickten, und die ein etwas feineres Gespür für die schönen Dinge des Lebens präsentierten als etwa Conan. Die vielleicht bewussteste Umkehrung des Conan-Archetyps gestaltete Michael Moorcock durch seinen Elric, dessen körperliche Schwäche, emotionale Zerbrechlichkeit und Abhängigkeit von Zauberei im krassen Gegensatz zu allem, was Conan repräsentierte, stand.

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