Es schlug die Mitternachtsstunde, rief zum Geläut die dunkle Nacht. Einbalsamierte Sterne hinter Attrappenhimmeln, und ein Licht, als wäre es ausgefallen statt nicht vorhanden.
Ich wüsste nicht zu überzeugen mich von den Dingen und Dingen in den Dingen. Die Nacht hat schon manches Schöne gesagt und manches Sinistres. Sie erzählt offenkundig von der Blindheit, die das Licht verursacht. Die zwölf Schläge dienen der Natur, denn in Wirklichkeit ist es null Uhr. Kein Uhr. Nichtsuhr.
Eines ist den Tagen eingeschrieben, der Kuss von dir und das Lied einer Meise
am See am Fluss am Horizont die Linie heißer Schatten, fruchtig gelb und rot
Es kann der Wald nur der Seele Sprache verstehen, gebunden an ein Rätsel sind sie beide
Ich habe mir angewöhnt, in den leeren Raum hinein zu sprechen, einen Ereignishorizont zu ersprechen, ganz Magie die lummeligen Worte, die keinen Sinn, aber eine Melodie ergeben, die einen Sinn ergibt.
Ich habe eine spezielle Laterne
und sie ist magisch
Vielleicht ist meine Waschlappigkeit darauf zurückzuführen, dass ich zur Poesie neige, die muss ja nicht immer beholfen ausgedrückt werden. Sie kann mit der Faust in die Torte patschen, muss das in manchen Fällen sogar, weil die Torte sonst nicht wüsste, wo ihr Platz ist. Erhabenheit ist nur ein Gimmick. Ich habe es genutzt, um eine schöne Silhouette hinter dem Fenster abzugeben, wenn es draußen stürmt und ich lächelnd am kalten Glas den Atem verweigere.