Spuren treten auf, wenn der Wille, Spuren zu gestalten, überhandnimmt. Das Zeichen ist sich stets der Welt gewahr, die unsichtbar, aber nahe, einen Zugang sucht, einen Begriff
meist, handelbar, abnorm in seinem Abbild. Eine Antenne, die sich wölbt, keine Zuneigung kennt, keine Eignung des Verständnisses zulässt. Das ist eine Bankrotterklärung, die an allen
Impulsen vorbeiläuft, die überhaupt empfangen werden können. Fortan verbleibt die Kümmernis hinter einer stacheligen Einfahrt, die der Geburts Schleuse so exakt gleicht, dass eine
Verwechslung unwahrscheinlich, aber Möglich erscheint. Der Alleingang bleibt stetes Streben, Bottiche entleeren sich in den Sand, was bleibt, ist nicht mehr als eine matte Scheibe, deren
Qualität Unendliches birgt. Der Winkel Gesteht dem Beobachter zu, sich irren Zu dürfen. Eine Frage von Präsenz und Absenz. Das Unikat dreht seine biederen Runden. Sind wir uns einig, bleibt
Zumindest die Stille trocken. Ich dachte Tatsächlich, das habe nichts zu bedeuten, bis mir jemand das Maul auswusch. Also biss ich auf Granit und schmeckte schlanke Brüste.
In einer Welt, die vom Alltagstrott gefangen gehalten wird, gibt es ein Getränk, das seit Jahrhunderten unsere Sinne erweckt und die Flamme unserer Leidenschaften entfacht. Dieses geheimnisvolle Elixier, kein geringeres als der Kaffee, hat Revolutionen… Wie Ziegen den Kaffee erfanden weiterlesen
Durch die Gassen des Todes, durch den Abfall der Zivilisation torkelt er auf der Suche nach seiner Herkunft, einem Ziel, an das er sich klammern kann. Der Druck in seinem Kopf wird ihn töten, aber… Fragment einer Nacht weiterlesen
Im Deutschland des 16. Jahrhunderts hatte man es als Bauer nicht leicht. Noch schwieriger war es, wenn man beschuldigt wurde, ein Werwolf zu sein, der einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte. In einer Zeit,… Der Werwolf von Bedburg weiterlesen
Eva García Sáenz de Urturi entführt uns mit „Die Stille des Todes“ in die mystische Atmosphäre der baskischen Stadt Vitoria und in einen komplexen, vielschichtigen Kriminalfall, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt. Ein Serienmörder kehrt… Die Stille des Todes / Eva García Sáenz de Urturi weiterlesen
Die Geschichte „Das verräterische Herz“ wurde erstmals 1843 im Pioneer, einem Bostoner Magazin, veröffentlicht. Mord ohne Motiv In dieser Erzählung finden sich alle Elemente der Schauerliteratur auf engstem Raum: das unterschwellige Geheimnis, das unheimliche Gebäude… Mord ohne Motiv in Edgar Allan Poes „Das verräterische Herz“ weiterlesen
Ein Mann mit durchtrennter Kehle wird in seinem Haus in einem geschlossenen Viertel (Barrio Cerrado) in Buenos Aires von seiner Haushälterin aufgefunden. Hat er Selbstmord begangen? Wurde er getötet? Und wenn ja, warum? Hat sein… Betibú / Claudia Piñeiro weiterlesen
Vergessen Sie Tinkerbell – die Feen der Folklore vergangener Jahrhunderte waren nicht mit denen in den heutigen Geschichten zu vergleichen. Wenn die meisten Menschen an Feen denken, stellen sie sich vielleicht die glitzernde Tinkerbell aus… Die echten Feen entführten Kinder und tranken menschliches Blut weiterlesen
Zu Jahresbeginn ist der Himmel in Baltimore stets bewölkt, es ist kalt, und Schnee perlt aus einem dunklen Himmel. Im Schrank hängt eine nicht zu verachtende Garderobe, aber das darf es heute nicht sein, heute… Ein Toast auf Edgar Allan Poe weiterlesen
Sherlock Holmes ist neben Dracula die am häufigsten adaptierte und inszenierte Kunstfigur der Popkultur. Dass der Detektiv weltweit bekannt ist, liegt jedoch nicht an den genialen Originalgeschichten, sondern an den unzähligen Filmen, Theaterstücken, Musicals und… Sherlock Holmes (Das erste Fandom der Geschichte) weiterlesen
Ich war nicht auf ein bestimmtes Genre fixiert, als ich mit dem Schreiben begann, aber auf seltsame Weise hatte mich mein fünfjähriges Ich in der Hand. Ich war ein verträumtes Kind, das gerne las und… Sind Märchen die ursprünglichen Horrorgeschichten? weiterlesen
Die Geistergeschichten von Charles Dickens, der für seinen charismatischen Witz, seine Ironie und seine Satire berühmt ist, waren oft typisch für die viktorianische Ästhetik des Übernatürlichen – schaurig, aber charmant -, doch seine berühmteste kurze… Der Geist des Schicksals in Charles Dickens „Der Bahnwärter“ weiterlesen
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