Wer liebt nicht eine wahre Geschichte? Sie wecken eine besondere Faszination, die uns hinterher zu Wikipedia rennen lässt, um die Fakten von der Ausschmückung zu unterscheiden. Und dann gibt es noch die Geschichten dazwischen, die scheinbar zu real sind, um erfunden zu sein, und doch als Fiktion dargestellt werden. Es mag Sie überraschen zu erfahren, dass einige der berühmtesten Werke der Literatur und des Films ihre Inspiration aus beunruhigend realen Ereignissen bezogen haben.
Ich liebe Friedhöfe. Sie sind wunderschön, stimmungsvoll und verdammt gruselig. Besonders mag ich Friedhöfe mit einer guten Geschichte dahinter. Hier sind ein paar Friedhöfe, die mit dem Horrorkino zu tun haben.
Hinter jeder guten Geistergeschichte verbirgt sich… eine weitere Geistergeschichte! Einige der spannendsten übernatürlichen Filme sind an vermeintlich spukende Orte gebunden. Es ist wieder einmal Zeit, um eure morbide Neugier zu wecken … los geht’s!
DIE KRANKENHÄUSER DES EXORZISMUS
Ihr wisst sicher alle, dass William Friedkins Klassiker Der Exorzist von 1973 auf der „wahren Geschichte“ eines besessenen Jungen beruht. Ich werde nicht die ganze Geschichte erzählen, denn sie ist über tausend Seiten im Internet verstreut, aber ich möchte einen der berühmten Orte hervorheben, die mit der makabren Geschichte in Verbindung stehen.
Alexian Brothers Hospital
Der Junge – der bis heute namenlos geblieben ist – stammte aus Maryland, zog aber mit seinen Eltern nach St. Louis zu Verwandten, als sich sein Leiden (vermutlich dämonische Besessenheit) verschlimmerte. Der Exorzismus, der von Pater Raymond Bishop durchgeführt wurde, fand im Universitätskrankenhaus von St. Louis (SLU) und später im Alexian Brothers Hospital statt, wo er auch endete. Pater Bishop führte ein detailliertes und beunruhigendes Tagebuch über die Geschehnisse und versteckte es in einer verschlossenen Schreibtischschublade des Krankenhauses. Der Flügel des Krankenhauses, in dem der Exorzismus stattfand und in dem das Tagebuch aufbewahrt wurde, wurde für die Behandlung schwer geisteskranker Patienten genutzt. Der Flügel musste später abgerissen werden; die Abbrucharbeiter fanden das Tagebuch und übergaben es der Gebäudeverwaltung, und der Rest ist Geschichte.
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Sehr guter Zusatz. Bereichert das ganze enorm. Danke!