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Pumucka

(c) A. Anders
Rosa Depression
Geschrieben von A. Anders
Rosa und energetisch
ist diese wirbelnde Depression,
so perky.Ihre Mutter mag nicht davon beeindruckt sein,
aber es macht Spaß und ist ein bisschen unhöflich.Es ist ein historisch inspiriertes Stück,
das nicht zum Taillentraining geeignet ist.Somit ist es leichter für eine Dame,
sich selbst an- und auszunehmen.Daher kann Ihre Bleibe in Form einer Sanduhr-Figur
entweder nur mit vorderer Schnürung
oder Rückenschnürung hergestellt werden.Vor allem dort, wo das Glas etwas dicker ist,
und man die errötende rosa Farbe sehen kann.Gönnen Sie sich oder jemandem, den Sie heute lieben, etwas Neues.
Die Farbe ist lieb, der Verkauf ist final!
Keine Tränen, Seiten- und Eckbekleidungen,
die den Raum schmerzlich vergrößern.Nur ein paar Füchse und der Farbverlust Ihrer Augen.
Dichters im Dreigroscheneck / Wir waren Dreiländer-weg
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Dichters im Bahnhof Monnem, am 24.12.2019 Aiga und Hybris
Wie ich dann doch einmal komplett verzweifelte, war eine Geschichte, die ich mir selbst erzählt hatte. Vor langer Zeit. Näher gebracht hatte ich sie dir. So nahe, dass du eigentlich durch sie hindurchschauen konntest. Denn noch näher wäre nicht möglich gewesen. Unmöglich gar. Aber das Wunderbare am Unmöglichen ist ja, dass wir es wieder und wieder versuchen. Manchmal auch mit einer gewissen Hybris, egal ob beide Beine mitmachen oder nicht. Ob du einfach einen Fuß vor den anderen setzen kannst oder nicht. Bis es wieder in Ordnung ist und du über Schrittabfolgen nicht mehr nachdenken musst. So, wie zuvor.

H y b r i s. Allein das Wort legte sich manchmal wie ein Kranz um ihren Kopf. Als wär’s ihr Haar. Dann ist es, als wolle sie nackt, nur mit einem Rock bekleidet, diese Nordwand erklimmen. Und sie tat es. Während Aiga, die felsige Trollin, herzlich darüber lachte. Ihr Handy trug sie dabei in ihrer Rocktasche, um ihre Mutter sprechen zu können, sollte es möglich sein. Ihr zu sagen, dass sie, immer wenn sie mit ihr telefonierte, wenn diese in den Bergen weilte, jedes Mal empfand, sie höre einem Mädchen zu, das noch ganz leicht seine Träume träumt.
Oftmals, nach einem solchen Gespräch, stellte sie sich vor, dass sie irgendwann einmal ein Säugling war, den diese junge Frau gestillt hatte. Und so muss es ja auch gewesen sein. Nur kam ihr dieser Gedanke dermaßen seltsam vor. Sie. Ein Säugling? Denn tatsächlich war ihr jene hellklingende Stimme, die sie soeben auf der anderen Seite der Leitung gehört hatte, fern, irgendwo inmitten der Berge, derart real, dass es sie selbst – in diesem Moment – doch gar nicht geben dürfte. Eine Tatsache über die sie lächeln musste.
Der Leser: Carl Barks in Keselground

(c) A. Anders 
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