Wurzelweiber



Wenn mich jemand fragen würde, wie es mir geht, würde dieses Bild es wohl am ehesten beschreiben. Womit festgehalten werden kann: Dies ist ein
„Existenzielles Selbstbildnis“.
kamst von den Sternen
unbehelmt hierher
denn was da war
war Werden
stauntest
bliebst
ein Astronaut auf Erden
Darüber hinaus verweist es auf eine meiner zurzeit stetn Sorgen: Bald hat jedes meiner geliebten Sockenpaare am Haxn ein riesiges Loch. Schuld sind meine Chucks. Abhilfe schaffen nur die dicken blauen Wollsocken meiner Omi, die sie mir gestrickt hat, die ich nun über die Schlüpflinge ziehe und die wiederum auch schon zwei kleine Löcher aufweisen. Neonfarben oder Muster Raubkatze ist einfach schwer aufzutreiben in den hiesigen Geschäften.
Über Löcher kann ich ganz generell mehr erzählen.
Vielleicht in nächster Zeit …
Ansonsten geht es mir ganz gut hier zwischen all den Sternen, den restlichen Frikadellen von gestern Abend, einer Flasche Rotwein aus der Pfalz und dem Livestreaming des KEEP IT TRUE-Festivals, das leider nicht makellos sendet. Jedoch geilerweise tut es das überhaupt.
Geschrieben von A. Anders
Wir gehen von etwas aus.
Schaffen uns ab mit aller Kraft,
denn wir schaffen es nicht,
uns abzuschaffen.
Wir gehen uns nach.
Vergehen nach uns.
Wir nähern uns nicht.
Wir gehen.
Gehen gleichmäßig
nacheinander.


Schottische Bauern hypnotisieren Tannhäuser,
in seiner Weste ein eingeschneites Sternenrätsel:
Kurt Krisp feiert die junge Haut seit 29 Monaten.
Die andere Möglichkeit:
Ein Comeback der Unsterblichkeit,
Hilfe für verbrauchte Männer!
– Und Orwell kam gut!
