Regen in der Stadt

Regen in der Stadt, er bringt die Oberflächen zum Glänzen
(reinigt die Skulpturen menschlicher Behausung)
der Wetterbericht, der Sturm nicht angekündigt, der sich über Mülleimer hermacht, wie ein zorniges Kind Zweige von den Bäumen der Alleen bricht und die herabstürzenden Tropfen in jeden Winkel wirbelt, wer in den Betten liegt
– Es geht etwas vor
wird durch das Trommeln gegen die Fensterscheiben und heruntergelassenen Rolladen dazu ermuntert, sich tiefer in den Schlummer zu begeben, niemand wagt sich um diese Zeit freiwillig nach draußen, sag es mir, wo bist du gewesen
– Wo gehst du hin
wenn du dich aus dem Atelier schleichst, wenn du
(wie ich weiß)
im Werkzeug wühlst, was uns trennt, was uns noch nicht trennt, die Nacht das Zepter in der Hand, wie es aussieht, wird es einen neuen Tag nicht geben
-Ein Traum
wenn es gut geht, läuft es auf ein Unentschieden hinaus, die Sonne brennt ein diffuses Licht in die Schwärze, ohne sich auch nur einmal sehen zu lassen, das Ergebnis ist ein nebelverhangener Schleier, der wie eine Glocke über allem hängt
(kein Traum, sondern)
niemand ist da, um die Gestalt in dem knöchellangen Mantel zu beobachten, die dem Wind trotzt, ihre linke Hand faßt den Kragen enger, als würde sie sich selbst würgen, die rechte trägt einen hellen Ballon, torkelnd kommt das Wesen, sich weit nach vorne beugend die Straße entlang, hält im Torbogen kurz inne und müht sich weiter zum Rain, seit 1478 das Festgelände, dort findet es, was es sucht
– Da geht etwas vor sich und du wirst mir nicht erlauben, was es ist
(einen Pfahl, an dem noch lose ein paar Drahtreste hängen)
der Draht ist unwichtig, aber auf dem Pfahl soll das Ding, das der Mann mit sich führt, seinen Platz einnehmen
– Sei ruhig, sei wieder ruhig
vereinzelt tropft immer noch Blut aus dem abgeschlagenen Kopf, rinnt durch den Regen begünstigt das Holz hinunter als er aufgespießt wird
(werden es morgen wissen)
der Umfang des Pfostens ist wie eigens dafür geschaffen in den abgehackten Hals zu gleiten, kurz betrachtet der Unheimliche sein Werk, nickt
(und das Haus hat Schaden genommen)
und schlenderte an der Unteren Mühle vorbei Richtung Rotmoos, wo er verschwindet
– Es geht etwas vor
– Was denn
sei ruhig, es war nur ein Traum, ein Traum, der dich einlud, vor die Türe zu sehen, aber da war nichts
– Aber es geht etwas vor
– Aber da ist nichts, nur ein Wetter
nur das Wetter gegen das Haus, alter grober Wind, was bläst du so stark
(alter grober Wind)
wie eine übermütiges Kind

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    Wie es in Frankreich Tradition ist, knüpfen sie hinten auf,
    um die grelle Glühbirne zu verstecken und das Licht zu erweichen.
    Besonders nützlich, wenn ihr Schatten über einem Bett oder Stuhl liegt.

    Sehr hübsch! So feminin!
    Diese weißen Netzhandschuhe
    fügen diese heidnische Anmut hinzu,
    wenn Sie den Kuchen schneiden.

    Ein echtes Gesprächsstück,
    das jedem Zuhause ein Kuriositätengeheimnis hinzufügt.
    Sie könnten aber auch auf einem Doppelbett mit den Rüschen arbeiten,
    die zur Seite des Bettes laufen.

    Es gibt einige Risse und Reparaturen.
    Es gibt auch etwas Schmutz.

    Eine blasse Schale Rosa
    kommt wie alle Zigeunerartikel
    in einer schönen handgefertigten Stofftasche.

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    In der ruhigen, ländlichen Stadt Van Meter in Iowa wurde die heitere Ruhe des späten 19. Jahrhunderts durch eine Reihe beunruhigender Begegnungen gestört, die die Stadt für immer auf die Karte der unerklärlichen Rätsel bringen sollten. Man schrieb das Jahr 1903, und in mehreren aufeinander folgenden Nächten wurden die Bewohner der Stadt Berichten zufolge von einer unheimlichen, geflügelten Kreatur heimgesucht, die ein blendendes Licht aus einem hornartigen Anhängsel auf der Stirn ausstrahlte. Diese Kreatur, die seither als „Van-Meter-Besucher“ bezeichnet wird, soll die Stadt in Angst und Schrecken versetzt und eine Reihe von verängstigten Augenzeugen sowie eine Reihe rätselhafter Fußspuren hinterlassen haben.

    Visitor in Van Meter
    Das Buch von Noah Voss , Chad Lewis , Kevin Lee Nelson 

    Den Berichten zufolge wurde die Kreatur zuerst von einem örtlichen Händler gesehen, der mitten in der Nacht von einem hellen Licht geweckt wurde. Als er der Sache nachging, sah er sich der Kreatur gegenüber, die er als halb Mensch, halb Tier mit großen, glatten Fledermausflügeln beschrieb. Die Kreatur soll von Gebäude zu Gebäude gesprungen sein und einen starken Lichtstrahl aus ihrer Stirn ausgestrahlt haben. In den folgenden Nächten berichteten weitere Einwohner, dass sie die Kreatur gesehen hatten, und jeder Bericht war erschreckender als der vorherige.

    Der Höhepunkt dieser Begegnungen ereignete sich in der letzten Nacht, als mehrere mit Gewehren bewaffnete Einwohner der Stadt das Wesen angeblich in einer örtlichen Ziegelei in die Enge trieben. Anstatt sich jedoch zu ergeben oder anzugreifen, soll die Kreatur in eine alte, verlassene Kohlenmine hinabgestiegen und auf Nimmerwiedersehen verschwunden sein.

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