Die richtige Stimmung wird der Schublade entnommen, die auch Streichhölzer enthält. Maßgeblich ist die richtige Dosierung an der Sache beteiligt, scheitert aber oft am Belieben der brunftigen Kundschaft, die sich auf Reisen in sicherer Umgebung weiß. Der Trotz einer Luftschlange, die man mit Besenstielen so lange jagt, bis sämtliche Hugenotten aus den besetzten Ställen vertrieben worden sind, oder bis der Teig eines zwielichtigen Kuchens aufgehört hat, die Heizrippen unsittlich zu berühren.
Die Konnotation ist einfach zu formulieren, sie zappelt im Schrank mit heruntergelassenem Lebenslauf. Wehe dem, der seine Hand nicht von ihr lassen kann, der glaubt, die Finger seien die perfekte Maschinerie, um junge Füchse zu zeugen.
Eine Sekunde später werfen wir uns in das Gestrüpp eines pränatalen Frühlings. Der Picknick-Korb fällt von der Klippe, die eines der Flaschenzug-Kinder im Sandkasten nachbilden wollte, es versprochen hatte, es dreimal dem Marketender erzählte, um dann mit den satinpolierten Murmeln aus der Waffenfabrik durchzubrennen. Ihm folgte der dreibeinige andalusische Hund, ein Champignon-Pflücker aus den Pariser Randbezirken, und ein Clown, der geschminkt war wie Rasputin, als sein Gemächt noch nicht die 30cm-Marke erreicht hatte, als sein Bart noch von seiner Mutter getrimmt wurde.
Auf den semantischen Feldern liegt Sprachabfall, was sich erst dann ändern wird, wenn es Prostata-Massagen umsonst gibt.
Dort schwebte ich; heute ist es ein Wunder, Wie frei damals der Äther das Dorf zu trinken wusste, Ich (wenn Sie mir gestatten, 'Ich' zu sagen) Mit Honigperlen nieder riesle, als ein Bruder Des nächsten Grashalmes unter die Wolkendecke sank.
Die Häuser und Gehöfte erblühten neben mir, Als wäre die Erdkugel Saat, der steife Wind Das Rätsel allen Lebens, so auch der endlosen Straße. Führt sie dich hin, führt sie dich zurück in der Zeit, Erhebt sich über die gedankliche Miniatur, die so
Klein ist, dass ich noch darin lebe, die Kerzen Entflamme, die Flammen berühre - mögen sie mir Beleuchten, was hinter den raunenden Stimmen steht, Und mich heute so beobachten wie damals, ratlos. Ich bin in mehreren Träumen zuhause, in roten Beeren,
Deren Kerne eine Süße enthalten wie ihre Grenzen nicht, Obwohl diese irrlichtern; nie die ganze Figur, Vielmehr eine Peripherie der lauteren Gedanken, die Sich mit den Wurzeln eingegraben haben. Der Geruch Des auswendigen Saftes sträubt sich, davonzufliegen,
Die Hand nimmt dieselbe Farbe an wie beim Pflücken der köstlichen Lippen von den Büschen. Die Horizonte erscheinen hintereinander, getrennt Nur durch die Unruhe der Gezeiten, Ebbe und Flut des Himmels und der Bäume, die ihre Wächter nach vorne
Schicken, um zu beschützen, was man kaum sieht, das Neue Moos in Rehfarben, mit Augen wie Sternen, mit Ohren wie Furchen im Acker der endlosen Trophäen. Was der Geist hier vor dieser Kulisse entfacht Ist das Rätsel völliger Einnahme, Rätsel der Gerüche,
Der Flüsse (wohin treibt es sie, wenn sie vor der Nächsten Kurve stehen und zurückweichen, wissend, dass Wir uns wiedersehen?). Am Ende des Dorfes ändern Sich die Gebäude, tragen ihre alten Kleider auf, wenn Sie niemand ansieht, niemand mit ihnen rechnet.
Dann werden sie still wie ein Schlaf, der sich von Regnerischen Tagen erholt. Den Flüssen gleicht nur Der Schienenbus, der zwischen den Felsen nach Erinnerung sucht und seine Fenster geschlossen hält, Um nichts von seiner Ankunft zu verraten, aber auch,
Damit das wechselhafte Wetter nichts mit sich nimmt, Das Jahre später nicht mehr in den Briefen auftauchen wird. Noch ein Tag, und wir erkennen, wo wir nie Gewesen sind. Wo wir nie sein werden wächst das Gras Nicht, stehen die Elemente still. Auch deshalb hängen
Fremde Bilder an der ausgebeulten Wand, die ihre Scherben einteilt, sich vormittags vor den Vögeln versteckt; Niemand außer mir berührt die Brücke von dieser Seite aus, Erinnert sich an den abgetragenen Sand, an die sengende Sonne im Kamin, das Zittern der Rauchschwaden
Vor Buchseiten, die unsere Namen ergeben. Abermals Rufe ich dich, du kommst durch das Fenster mit Blanken Verzierungen, veränderten Worten, mit Spindeln Und Dochten, die zur Erklärung neigen. In der Hand hältst du ein Programm aus farbloser Asche,
Gesammelt von der Treppenstufe, wo ich lebe. Im Haus zetern Falter gegen die Scheiben, die Versprochen hatten, ihre Winkel niemals zu verändern. Distelschatten belagerten die Kellertür, die zu ahnen Ich dich bat. Ein Meridian zieht achselzuckend vorüber,
Die Taschen voller Tauben, eingesperrt in immer Kleiner werdenden Zimmern ohne Türen. Tageszeiten Erheben sich von ihren Bänken und trotten nach Hause, Bezahlen aber nicht, was sie beobachtet haben. Am Nächsten Tag stehlen wir endlich den Mut,
Einzutreten, wagen es nicht, zu zögern, verbarrikadieren Die Risse in der Wand mit Gelüsten unseres Hierseins. Er sucht bereits nach unserem Schicksal, heißt es, nach Einer Unendlichkeit, die dafür in Frage kommt, Den Schlüssel unter die Staubmatte zu legen.
Subkultur. Nur wenn man sich unsichtbar Oder Unscheinbar macht, fährt man mit.
Zunächst sitzt ein Kleid auf einer Bank, Angezogen von Füßen, die von Schuhen nicht Eingekesselt (es ist etwas Seltsames an Füßen, sie erweitern das Geschlecht).
Die Landschaft ist ein Streifen mit der Zunge, aber mit den Füßen auf der Erde, Auf der Bank und dem Kleid, Erkannten dich die Glockenblumen wieder.
Als der Abend, laut wie selten, in die Nacht geglitten war, mummte sich Anna etwas mehr ein als sonst, wenn sie in die Waschküche hinunter stapfte, den Wäschekorb fest an die Brust gedrückt. Hermann schnarchte, als gurgele er seine Zunge, als würde er sie gleich verschlucken; und vielleicht wird ihm das eines Tages widerfahren, wir sind in einem Alter, da passieren solche Dinge. Ich komme aus der Waschküche mit abgewetzten Handrücken und da wird er liegen, die Lippen blau. Sie schüttelte sich bei dem Gedanken, ihren Mann als Leiche im Bett vorzufinden, hielt es für wahrscheinlicher, vor allem aber freundlicher von ihm, wenn er während einer seiner Wanderungen, die er mit regem Fleiß betrieb, zusammenbrechen würde. »Sei so nett, ja?«, flüsterte sie, schüttelte ihren Mann an der Schulter, der daraufhin zu schmatzen begann und eine andere, stillere Schlafposition einnahm.
Konfekt besteht in erster Linie aus seinem eigenen Namen und unterscheidet sich von der Herrenschokolade nicht zuletzt durch Süße. In diesem Sinne bedeutet es freilich „Zuckerwerk“, „Werk des Zuckers“, „Zuckertagebau“, „Zuckerbergwerk“ – und besteht aus Zucker, der von Zwergenhänden aus finsteren, süßen Stollen geborgen wird. Diese Hände stammen aus der Region des Chururu-Flusses, denn nur dort entwickeln sie sich putzig und nicht prankenhaft wie im Rest der Welt. Behaarte Hände würden steckenbleiben, sobald sie die erste Kurve passieren müssten, die aber stets vor der zweiten zu nehmen ist. Diese Hände aber sind rosa, nackt und geschlechtslos, was dabei hilft, den Geruch des späteren Konfekts auf ein Minimum zu reduzieren. Gerochen werden kann es dennoch, allerdings ist hierzu eine Nasenlupe zu benutzen, die es kaum in einer haushaltsüblichen Auflösung gibt. Und wer will schon ständig das Observatorium besuchen?