Die Hieroglyphen sind der Ort, aus dem die Neonfragmente Fallen, wenn geschüttelt wird, was nur in der Metapher Lebt, sich von ihr benetzen lässt Als auch ernährt. Tragen wir dieses Stück Eisenrohr zu ihr,
Wird sie es lesen können, verschweigen aber, was du Nachschlagen willst. So gestaffelt, fällt das Bild auf Uns zurück, drückt uns der Schuh. Du weißt, wie Die Dinge beschaffen sind, hast sie, sitzend im
Schneidersitz erfunden, ohne sie loszulassen. Sie Fliegen nicht ohne dich, zumindest steht es so Geschrieben. Noch einmal überwachen wir die rot Andämmernde Landschaft, noch einmal erleben wir
Das Ritual des Schuhebindens. Nicht umsonst, Sagst du, es klingt wie ein Versprechen. Danach Wird der Deckel von einem Stromschlag geschlossen, von Dem auch du abhängig bist. Die Volteinheit ist schwer
Könnte doch jemand wie ich dich tragen ins Allerlei-Gespinst, So schwer die Träne haftet an den Antlitzen der Statuen, Gewöhnlicher war ich nie; und fand Novemberkälte Und fand den Winterschmerz in den großen Hallen der Masken, Die von einem zum andern wechseln, von der Scham keine Spur Zwischen Riffeln und Reue, zwischen Schaum und Kontrast, Der die Niederungen hebt wie ein stolzes Gebirg. Geklopft wird Lange nicht mehr an die Tore des Mumpenzimmers, An den Holzstock, der die Friese ersetzt. Die Schwelle, Durch Raunen zum Stillstand gebracht, Die Gesellschaft in Bewegung erfrorn. Könnte doch jemand wie ich durch die Lustwiege schreiten, Es wäre mir all meine Gesichter wert.
Endlich kam ich zu den großen Hallen, die das Verschwinden nicht nur markieren, sondern das Verschwundene auch beinhalten. Man erzählte sich, dass alles, was je verschwunden war, sich hier wieder einfand, in einer der unzähligen Kammern, die so angeordnet waren, dass sie – wie Hilberts Hotel – in die Unendlichkeit ragten. Nie würde irgendjemand feststellen können, ob keine oder unendlich viele Gegenstände hier versammelt sind, oder gar unendlich mal unendlich viele. Allerdings könnten sich die verschwundenen Dinge verändert haben; was immer sie einmal darstellten, es könnte die Zeit oder der Eigensinn dafür gesorgt haben, daß man sie nicht mehr wiedererkannte. Ein verlorener Knopf, dessen Bestimmung es einst war, eine Strickjacke im Verbund mit anderen Knöpfen auf der Knopfleiste vorne auf der Brust zu verschließen, könnte in diesen großen Hallen zu einem komplexen Türschloß geworden sein, das einen geheimnisvollen Raum vor Zutritten schützt. Seine Aufgabe mag immer noch passiv sein, aber sein Stolz wird ihm auch nur die Erwähnung eines Knopfes in seiner Gegenwart verdrießlich erscheinen lassen, weshalb es völlig unangebracht wäre, den Schließmechanismus nach seiner etwaigen Vergangenheit zu fragen, um den Knopf, den es vielleicht nirgendwo anders mehr zu kaufen gibt, wiederzufinden. Mehr lesen „Mummenschanz in großen Hallen“
Habe in einem gedicht alles; der sessel steht da, das bier feiert sein schlachtfest. Es bleibt nur, sich zu wehren übrig, indem man das glitzern im schlamm ertränkt und dem dreck huldigt :
Landschaft verschwimmt mitsamt unseren Körpern zu einem ununterscheidbaren Gewimmel. An der Oberfläche blendet uns das Licht, in der Tiefe verwirrt uns die Fülle, die wir uns nur zu ertasten wissen. Etwas steht uns bevor: wir werden uns von Raupen in Schmetterlinge und Falter verwandeln, von Milch- in Reißzähne.