Das Rätsel der Blechtrommel im Okkulten

Es gibt Bücher, die sich dem Leser öffnen wie eine klare Landschaft: man erkennt Flüsse, Wälder, Häuser, die Menschen sind vertraut, die Geschichten leicht nachzuvollziehen. Und es gibt Bücher, die sind wie ein Spiegelkabinett. Jeder Schritt hinein verzerrt die Perspektive, die Dinge scheinen gleichzeitig vertraut und fremd, und ehe man sich versieht, blickt man nicht mehr in die Welt, sondern in die Abgründe des eigenen Bewusstseins.

Eines dieser Bücher ist Günter Grass’ „Die Blechtrommel“, erschienen 1959, mitten in einer Epoche, in der Deutschland noch in den Scherben seiner Vergangenheit stand. Doch das Buch ist weit mehr als ein Nachkriegsroman. Es ist ein okkultes Rätsel, ein Text, der sich mit jeder Lektüre neu verwandelt und der uns auf eine Reise in das Reich des Geheimnisvollen führt.

Beginnen wir mit der Trommel selbst. Oskar Matzerath, das drei Jahre alte Kind, das beschließt, nicht mehr zu wachsen, erhält sie zur Geburt. Von diesem Augenblick an ist die Trommel sein Begleiter, sein Werkzeug, seine Waffe. Sie ist Spielzeug und Orakel zugleich.

In vielen Kulturen gilt die Trommel als ein magisches Instrument. Sie ruft Geister, sie markiert Übergänge, sie erzeugt Trance. Schamanen schlagen sie, um die Grenze zwischen dieser und jener Welt zu überschreiten. Dass Oskar ausgerechnet mit einer Trommel die Realität zersingt, sie zerreißt, sie in Scherben legt, ist kein Zufall. Grass hat die Trommel nicht zufällig gewählt – er hat ein archaisches Symbol in die Mitte seines Romans gestellt.

Oskar bleibt klein. Er wächst nicht. Und darin liegt die erste große okkulte Dimension des Romans. Wer das Kindlich-Kleine konserviert, widersetzt sich der Zeit, widersetzt sich der Ordnung der Natur. Oskar ist ein Homunculus, eine künstliche Figur, die aus dem Strom der Geschichte heraustritt. Er ist, wenn man so will, ein Dämon im Körper eines Kindes.

Aber das Merkwürdige ist: Wir sympathisieren mit ihm. Seine Bosheiten, seine Lügen, seine Grausamkeiten haben etwas Schillerndes, fast Anziehendes. Wie im Märchen, wie in den Geschichten der Gebrüder Grimm, in denen der Trickster, der kleine Schelm, am Ende die Oberen zum Narren hält.

Und doch – hinter Oskars Spiel lauert der Tod. Erinnern wir uns an die Szenen, in denen er mit seiner Stimme Glas zersingen kann. Diese Stimme ist mehr als eine akustische Eigenart. Sie ist eine Waffe, ja, fast ein Zauber. Das Glas bricht wie die scheinbare Festigkeit der Gesellschaft. Alles, was starr ist, zerbirst vor diesem Kind.

Hier öffnet sich eine Tür in die esoterische Literaturtradition. Glas gilt seit Jahrhunderten als Symbol des Übergangs: durchsichtig und doch trennend, fragil und zugleich schneidend gefährlich, wenn es bricht. Oskars Gesang ist der Gesang des Chaos. Er durchstößt die Glaswände der bürgerlichen Ordnung.

Und da sind wir mitten in der eigentlichen Magie des Romans: Grass hat in der Blechtrommel eine okkulte Struktur verborgen. Der Text liest sich wie eine moderne Initiationsgeschichte – aber nicht die eines Helden, der auszieht, um die Welt zu retten, sondern die eines Anti-Helden, der sich dem Wachstum verweigert und mit Dämonen paktiert.

Oskar ist der Alchemist, der sein eigenes „Gold“ hütet – die Trommel. Er ist der Zauberer, der mit Stimme und Rhythmus Wirklichkeit zerlegt. Er ist der Sündenbock, der kleine Mann, der an der Schwelle von Mythen und Märchen in die Geschichte des 20. Jahrhunderts tritt.

Natürlich, die Blechtrommel ist auch ein politischer Roman. Aber das Politische ist bei Grass nie ohne das Mythische. Die Trommel schlägt den Takt der Geschichte, aber auch den Takt des Unbewussten.

Wer den Roman aufmerksam liest, erkennt darin eine Parallele zum dämonischen Puer aeternus, zum ewigen Kind, das sich weigert, erwachsen zu werden. Diese Figur taucht in Mythen und Okkultismen überall auf – von Eros bis zu Hermes, von Peter Pan bis zu modernen Tricksterfiguren. Oskar ist die deutsche Nachkriegsvariante dieses ewigen Kindes: unheimlich, unsterblich, ungebändigt.

Es gibt eine Stelle im Roman, die von Lesern oft übersehen wird. Oskar sieht sich selbst als „Scharfrichter mit der Trommel“. Schon dieser Ausdruck reicht, um den Schleier ein wenig zu lüften. Trommeln haben seit jeher eine Beziehung zur Hinrichtung, zum Krieg, zum Aufmarsch. In Oskars Händen ist sie ein Richterinstrument, ein Werkzeug des Schicksals.

Und Grass? War er sich dieser Dimension bewusst? Wir wissen, dass Grass sich intensiv mit Märchen, mit Mythen, mit Symbolen beschäftigt hat. Er war kein okkulter Schriftsteller im eigentlichen Sinne, aber er wusste um die Macht der Archetypen.

Die Blechtrommel ist deshalb mehr als eine „deutsche Familiensaga“. Sie ist eine okkulte Parabel. Sie zeigt, wie das Dämonische in die Geschichte hineinwirkt – und wie die Geschichte selbst etwas Dämonisches trägt.

Einige Literaturwissenschaftler haben darauf hingewiesen, dass Oskar ein „Mephisto im Kinderformat“ ist. Er verführt, er lügt, er manipuliert. Aber er tut es nicht als Fremder – er tut es von innen heraus. Das Okkulte liegt hier nicht im Hexenkult, nicht in Zauberformeln, sondern in der alltäglichen Verschiebung der Wahrnehmung. Oskar ist der Magier des Banalen.

Wenn wir den Roman so lesen, dann wird die Blechtrommel selbst zu einem Grimoire – einem Zauberbuch. Wer es liest, ist gefangen im Bannkreis von Oskars Stimme, Oskars Blick, Oskars Trommelschlägen.

Und das Rätsel? Es bleibt offen. Denn Oskar wächst ja schließlich doch. Am Ende, nach all den Jahren, nach all den Toden, nach all den Glasbrüchen, setzt das Wachstum wieder ein. Aber es ist ein Wachstum ins Schiefe. Oskar wird nicht groß, er wird krumm. Wie eine Pflanze, die im Dunkeln wuchs.

Das ist vielleicht das dunkelste Geheimnis der Blechtrommel: dass das Verweigern des Wachstums, das ewige Kindsein, nicht zur Erlösung führt, sondern zur Verzerrung. Oskar ist ein Dämon, ja – aber er ist auch ein Opfer seines eigenen Zaubers.

Und so steht dieser Roman heute noch da wie eine schwarze Monolith-Trommel. Man kann ihn politisch lesen, psychologisch, realistisch – aber hinter all diesen Schichten pocht ein okkultes Herz. Ein Herz, das uns zuflüstert: Die wahre Magie der Literatur besteht darin, uns zu zeigen, wie nah das Geheimnisvolle immer bei uns ist.

Ähnliche Beiträge

  • Der Adept des Assassinen (Robin Hobb)

    Robin Hobbs Debütroman “Der Adept des Assassinen” erschien in seiner ersten Übersetzung 1999 bei Bastei-Lübbe, 2009 als “Der Weitseher” bei Heyne und 2017 als “Die Gabe der Könige” bei Penhaligon. Man sieht bereits daran, dass man die bekannte Methode, willkürlich mit Texten umzugehen, hier wieder bis zum Äußersten getrieben hat. Tatsächlich heißt der Roman “Assassin’s Apprentice”, und wie man sieht, hat Bastei hier den nötigen Respekt gezeigt. Nur beim dritten Band der ersten Trilogie um Fitz, den Weitseher, hat man mit “Die Magie des Assassinen” (Assassin’s Quest) eine Abwandlung des Originals vollzogen. Vielleicht wusste man auch nicht, was in Gottes Namen eine “Quest” ist. Wie dem auch sei, es ist das übliche Ärgernis, und man muss schon fast jede Buchbesprechung mit einem derartigen Einstieg versehen.

    2017 hat die Autorin Margaret Astrid Lindholm Ogden ihre 16 Hauptromane des Zyklus “The Realm of the Elderlings” mit dem Roman “Assassin’s Fate” (bein Penhaligon wurde 2019 daraus “Die Tochter des Wolfs”) abgechlossen, aber bereits angekündigt, dass sie weiter daran arbeiten wird. Zwei Bücher der sogenannten “Regenwildnis-Saga” sind noch gar nicht bei uns erschienen, auch wenn man die vier Bücher getrost erst einmal verschmerzen kann, weil sie doch nur sporadisch mit den “Zauberschiffen” verbunden sind, jener Trilogie, die direkt auf die ersten drei Weitseher-Bücher folgte.

    Mehr lesen „Der Adept des Assassinen (Robin Hobb)“
  • Samanta Schweblin und Das Gift

    Das Gift

    Dass das wirklich Monströse die Natur das Fremde und das Menschliche ist, daran hat uns der klassische Terror bereits gewöhnt: Wald und Dschungel fungieren als Versteck für all das, was von der Vernunft verdrängt wird, und Kinder sind der Anfang dieser Fremdheit. Wir finden dort, wo wir uns in Sicherheit wähnen, nichts anderes als die Warnung vor unserem Aussterben.

    Diese längere Erzählung Samanta Schweblins, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund als ihr erster Roman gehandelt wird, ist die intelligente Variation des Klischees „äußeres Monster gleich inneres Monster“, das sich auf eine Strömung in der lateinamerikanischen Literatur bezieht, die dem kolonialen Diskurs der Unschuld der Landschaft (im Gegensatz zur Stadt) einen Schlag versetzen will. Amanda und ihre kleine Tochter verbringen einige Tage auf dem Land in einem Haus, das von Carla vermietet wird, einer attraktive Frau, deren Sohn David, nachdem er durch das Wasser eines Baches, von dem er trank, vergiftet wurde, und dann bei einer rituellen Heilung seine halbe Seele verloren hat. Aus dem Gespräch zwischen Amanda und David, einem Kind mit einer verstörenden Erwachsenenstimme, rekonstruieren wir den Moment, in dem Amanda die „Rettungsabstand“ (so heißt das Buch übersetzt im Original) verliert, mit der wir unsere Kinder schützen und tappen durch ein halluzinatorisches Dickicht.

    Mehr lesen „Samanta Schweblin und Das Gift“
  • Die Ernte des Bösen / Robert Galbraith

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass Blue Oyster Cult einer meiner Lieblingsbands ist, die viele aufgrund ihres Songs “Don’t fear the Reaper” kennen dürften. Das vorliegende Buch ist im Original nach einem anderen Song benannt: “Career of Evil“, von einem der besten Alben aller Zeiten, dem 1974 erschienenen “Secret Treaties“. Übersetzt wird daraus “Die Ernte des Bösen”, aber wider Erwarten habe ich daran überhaupt nichts auszusetzen. Erschienen ist das Buch im Februar 2016 bei Random House und es ist nicht nur nach einem Blue Oyster Cult Song benannt, sondern jedes Kapitel auch mit einer Textzeile aus ihrem Werk überschrieben.

    Die Verbindung ist natürlich nicht willkürlich. BÖC war die Lieblingsband von Cormoran Strikes Mutter und der Detektiv glaubt ja, dass sie nicht zufällig an einer Überdosis Heroin gestorben ist, sondern ermordet wurde.

    Anders wie in den ersten beiden Bänden, wird es hier von Anfang an persönlich.

    Mehr lesen „Die Ernte des Bösen / Robert Galbraith“
  • Zuletzt gesehen in Kidlington / Colin Dexter

    Vor mehr als zwei Jahren verschwand Valerie Taylor, eine siebzehnjährige Schülerin der Roger Bacon School in der Nähe von Oxford, unter mysteriösen Umständen. Inspector Morses Kollegen von der Polizei fanden trotz intensiver Nachforschungen nichts heraus. Warum also den Fall jetzt wieder aufrollen, wo die Spuren längst kalt sind und die Erinnerungen verblassen? Sicherlich laufen jedes Jahr Hunderte von Mädchen von zu Hause weg und machen sich auf den Weg zu den hellen Lichtern der Großstadt. Morse bevorzugte eine Leiche: eine Leiche, die eines unnatürlichen Todes gestorben ist. Und sehr bald bekommt er eine.

    Colin Dexters zweiter Roman ist voller roter Heringe, falscher Fährten also, die äußerst unterhaltsam sind, weil Morse sie selbst legt und dann, wenn wir mit ihm in der Sackgasse angekommen sind, wieder verwirft. Morse springt von einer Idee zur nächsten, operiert oft mit ein paar fragwürdigen Fakten und zieht daraus wackelige Schlüsse. Er verzweifelt, nachdem eine Theorie nach der anderen ins Gras beißt, aber am Ende bekommt er doch noch Recht. Es ist eine sehr verschwenderische Art, Detektivarbeit zu leisten, und es steckt nicht viel Logik dahinter; Morse stolpert fast zufällig über die Lösung des Verbrechens. All das macht die Lektüre des Romans zu einer sehr akademischen Übung, und es ist gerade das, was Colin Dexter vom Rest seiner Kollegen abhebt.

    Tatsächlich ist dieser Roman ein Paradebeispiel für die Aussage: „Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag.“ Dieser Satz von Sherlock Holmes fasst Morses Methode, den Fall zu lösen, gut zusammen.

    Man tut gut daran, bereits den ersten Band gelesen zu haben, um sich an Morses Eigentümlichkeiten zu gewöhnen, und das trifft auch auf Colin Dexters Schreibstil zu, der sich erheblich vom Mainstream unterscheidet. Tatsächlich ist Morse weit davon entfernt, ein verweichlichter, politisch korrekter Typ zu sein. Er raucht, mag Pornografie, säuft regelrecht und flucht manchmal wie ein Bierkutscher. Und gerade deshalb ist der Roman charmant und unapologetisch ehrlich, wobei Dexter sämtliche Klischees des Kriminalromans untergräbt. Noch stehen die ganz großen Romane um Morse aus, aber die zunehmende Kompaktheit und Perfektion macht bereits einen großen Schritt nach vorne. Dabei benötigt Colin Dexter keine literarischen Tricks oder avantgarde Techniken, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen, er tut das mit einer Raffinesse, die schlicht umwerfend ist.

    Und bereits jetzt tut sich etwas in der Beziehung zwischen Morse und Lewis, der übrigens keineswegs dessen Watson ist, wie so oft behauptet wird. Der Kontrast zwischen Morse und Lewis ist zwar vorhanden, aber ganz anders wie Watson, der Sherlock intellektuell völlig unterlegen ist und die Geschichten des großen Detektivs aus seiner Warte betrachtet, ist Lewis nicht immer einverstanden, mit dem, was Morse treibt, auch wenn er sich fragt, mit welchen Kunststückchen er seine Fälle eigentlich löst. So ist Lewis geradlinig, während Morse geistige Verrenkungen fabriziert, die äußerst abenteuerlich sind, und denen Lewis deshalb nicht folgen kann.

  • Stephen King Re-Read: Cujo

    Obwohl die internationalen Cover hier auch nicht immer solide waren, schoss Heyne – wie man den Verlag eben kennt – wieder einmal den Vogel ab.

    Das Buch, das King nach Firestarter angehen sollte, bekam den Namen Cujo, und es handelte nicht von Gespenstern oder übernatürlichen Machenschaften. Ähnlich wie damals, als er nach Colorado zog, um Shining und Das letzte Gefecht zu schreiben, war er auf der Suche nach Inspiration. Im Herbst 1977 besuchte er zu diesem Zweck England und schrieb dort einen experimentellen Thriller, der bis heute seines gleichen sucht. Und obwohl er in einem Interview sagte, dass er verrückt würde, wenn er ständig über Maine schriebe, siedelte er Cujo in Maine an, in einem Sommer, der äußerst heiß daher kam.

    England war jedoch nicht das, was King erwartet hatte. Seine ganze Familie hatte dort keine gute Zeit, und er selbst brachte kein Wort zu Papier. Er fühlte sich ausgebrannt und uninspiriert. Das Haus, in dem sie lebten, war nicht warm zu bekommen, und so brachen sie ihren Aufenthalt, der ein ganzes Jahr dauern sollte, ab und kehrten nach bereits drei Monaten nach Hause zurück. Allerdings hatte King das entscheidende Detail zu Cujo in England erhalten. Dort nämlich las er einen Artikel in der Zeitung, der davon handelte, wie ein Kind in Portland von einem Bernhardiner getötet wurde. King war schon immer ein Meister darin gewesen, die Dinge miteinander zu verknüpfen, und so dachte er an seinen Motorradausflug, den er im Jahr davor unternommen hatte, als sein Motorrad im Nirgendwo plötzlich stehen blieb. Ihm gelang es gerade noch, das Bike zu einem Mechaniker in der Nähe zu bewegen, bevor es endgültig den Geist aufgab. Von der anderen Straßenseite hörte er ein unheimliches Knurren und sah einen riesigen Bernhardiner, der sich gerade bereit machte, ihn anzugreifen. Der Hund gab nur nach, weil der Mechaniker zu ihm hinüberschlenderte und ihm einen Schlag mit dem Steckschlüssel gegen die Hüfte verpasste.

    Mehr lesen „Stephen King Re-Read: Cujo“
  • Eine Mythologie für England: J. R. R. Tolkiens Herr der Ringe

    Es gibt sogar unter den gebildeten Leuten (oder gerade dort) die nie versiegenden Stimmen, die raunen, Tolkien habe sich bei seinem epochemachenden Werk vom zweiten Weltkrieg inspirieren lassen; dann kam John Garth und erklärte in seiner Tolkien-Biographie der Welt, es handle sich um den ersten Weltkrieg, den Tolkien da verarbeite. Tolkien selbst waren diese Verweise schon zu Lebzeiten suspekt – und das zu recht. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Analyse eines Literaturwissenschaftlers mehr über den Analytiker aussagt als über das eigentliche Werk. Das ist das eine. Das andere ist die Tatsache, dass man sich in Mainstream-Kreisen den Erfolg eines Fantasy-Werkes irgendwie erklären muss, um sich ihm bedenkenlos widmen zu können.

    Mehr lesen „Eine Mythologie für England: J. R. R. Tolkiens Herr der Ringe“